Aktuelle Ausgabe
Inhaltsverzeichnis
Jetzt neu!
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Titelstory (Anriss)
Vorschau
Stellenmarkt
in Kooperation mit
Redaktion
Investorenportraits
Dachfonds-Portraits
Business Angel-Netzwerke
VC-Kolumne
Interviews
Über uns
Ziele & Zielgruppen
Themen & Inhalte
Historie & Hintergrund
Team & Firmenprofil
Jobs & Praktikanten
Service
Abonnement
Einzelhefte
Sonderausgaben
Bücher & Co.
Events
Links
Mediadaten
Impressum
GBI
13 Jahre GoingPublic -,
10 Jahre VC Magazin
Die Volltextsuche!
Kolumne Artikelübersicht   
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 1/2008) - EIF als Zünglein an der Waage

Ich habe ja persönlich das große Glück, seit einigen Jahren nicht mehr Fundraising-Aktivitäten durchführen zu müssen. Da ich neben meinen Direktinvestments auch viele Investitionen in Venture Capital-Fonds tätige, bekomme ich jedoch die großen Schwierigkeiten mit, die selbst gute, erfahrene und angesehene Venture Capital-Gesellschaften beim Fundraising haben. Für sämtliche dieser Fundraising-Aktivitäten spielt der EIF (European Investment Fund) in Luxemburg eine entscheidende Rolle.

 

Diese Rolle ist nicht nur darin begründet, dass der EIF Europas größter Investor in Venture Capital-Fonds ist. Sie ist auch darin begründet, dass der EIF sehr intensive Erfahrung in der Beurteilung und Selektion von Venture Capital-Fonds hat und damit für viele andere Investoren die Investitionszusage des EIF zu einem Qualitätssiegel für eine Investition geworden ist.

 

Zum Leidwesen vieler Venture Capital-Gesellschaften versteht es der EIF basierend auf seiner Erfahrung auch vorzüglich, Verträge zu verhandeln, die für die Gesellschaften sehr hart, aber nicht unbedingt unfair sind. Als Investor ist es für mich von Vorteil, in einen vom EIF verhandelten Vertrag einzusteigen, den ich bis auf die für mich relevante steuerliche Komponente nicht mehr intensiv zu prüfen brauche.

 

Natürlich kann dieser Einfluss des EIF auch sehr negative Folgen haben. Wenn aus welchen auch immer gearteten Gründen eine Beteiligung des EIF in einen Venture Capital-Fonds nicht zustande kommt, kann dies für eine Venture Capital-Gesellschaft sehr leicht das Ende ihrer Fundraising-Aktivitäten bedeuten. In dieser Hinsicht bedeutet eine Investition des EIF ein wenig mehr als nur ein Investment von bis zu einem Drittel des Fonds. Es ist fast gleichbedeutend mit dem Entzug eines Qualitätssiegels, das das Zünglein bei der Abwägung intensiv beeinflusst.

 


Alle bisher in dieser Rubrik erschienenen Beiträge:
Roland Manger (Ausgabe 9/2010) - Magere Zeiten für Venture Capital in den USA
Paul Jozefak (Ausgabe 7-8/10) - Die Zeit für Location Based Services ist gekommen
Falk F. Strascheg (Ausgabe 6/10) - Rückblick auf die letzten zehn Jahre Venture Capital-Industrie
Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 5/10) - Zuschüsse sind gefährliche Drogen
Von Dr. Alexandra Goll - Finanzierungsansätze in der Biotech-Frühphase
Von Dr. Alexandra Goll - Finanzierungsansätze in der Biotech-Frühphase
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 3/10) - Die Meister der Start-ups
Kolumne von Paul Jozefak (Ausgabe 2/10) - Identitätskrise der Business Angels
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 01/10) - Kooperationen zwischen Großen und Kleinen
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 12/09) - Risikokapital: Garant für Stabilität
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 11/09) - Von der Hightech-Strategie und der Richtlinie zur Verwaltung alternativer Investmentfonds
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 10/09) - Made in Germany auf dem Prüfstand
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 9/09) - Versicherung für Fondsinvestoren
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 7-8/09) - Warum in die Ferne schweifen …
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 6/09) - Ellenbogenkultur kehrt zurück
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 5/09) - Renaissance der Werte?
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 4/09) - Assetklassen in der Krise
Kolumne von Dr. Alexandra Goll - Schreckstarre war gestern
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp - Leere Menge
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 1/2009) - Verschiedene Welten
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 12/2008) - Sag beim Abschied leise Servus...
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 11/2008) - Kann sich Venture Capital der Krise entziehen?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 10/2008) - Cleantech statt Nanotechnologie
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 9/2008) - Von Business Angels und Devils
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 7-8/2008) - Anschluss gesucht
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 6/2008) - Organisierte Business Angels
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 5/2008) - Flucht aus dem Early Stage Venture Capital
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 4/2008) - Verwirrende Zahlenspiele
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 3/2008) - Honigbienen statt Heuschrecken
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 2/2008) - Frischer Wind für Ausgründungen aus Hochschulen
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 12/2007) - Social Entrepreneurship schwieriger als gedacht
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 11/2007) - Ist Clean Technology die nächste Seifenblase?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 10/2007) - Ein Unglück kommt selten allein
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 8-9/2007) - Brauchen Jumbo-Buyouts eine eigene BVK-Fachgruppe?
Kolumne von Falk F. Strascheg (Ausgabe 7/2007) - Dunkle Wolken am Buyout-Horizont
Kolumne von Falk F. Strascheg (Ausgabe 6/2007) - Warum meinen Private Equity-Fonds, höhere Preise bezahlen zu können?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 5/2007) - Innovationsbremser
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 4/2007) - Leichte Unschärfe
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 3/2007) - Mehr Geld für wenige Unternehmen
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 2/2007) - IPOs auch ohne Neuen Markt
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 1/2007) - Corporate Venture Capital: idealer Partner für technologieorientierte Start-ups?

 

Artikeln, Empfehlungen und Tabellen liegen Quellen zugrunde, welche die Redaktion für verlässlich hält. Eine Garantie für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Bei unaufgefordert eingesandten Beiträgen behält sich die Redaktion Kürzungen oder Nichtveröffentlichung vor.
© GoingPublic Media AG 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010

ANZEIGE