Aktuelle Ausgabe
Inhaltsverzeichnis
Jetzt neu!
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Titelstory (Anriss)
Vorschau
Stellenmarkt
in Kooperation mit
Redaktion
Investorenportraits
Dachfonds-Portraits
Business Angel-Netzwerke
VC-Kolumne
Interviews
Über uns
Ziele & Zielgruppen
Themen & Inhalte
Historie & Hintergrund
Team & Firmenprofil
Jobs & Praktikanten
Service
Abonnement
Einzelhefte
Sonderausgaben
Bücher & Co.
Events
Links
Mediadaten
Impressum
GBI
13 Jahre GoingPublic -,
10 Jahre VC Magazin
Die Volltextsuche!
Kolumne Artikelübersicht   
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 5/2008) - Flucht aus dem Early Stage Venture Capital

Die Ankündigung der 3i, keine Venture Capital-Investitionen mehr zu machen, schlug in der VC-Branche wie eine Bombe ein. Dabei ist dieser Trend nicht neu. Apax hat sich schon länger lautlos aus dem VC-Geschäft verabschiedet. Eine Index Venture ist ebenfalls die Ventures leid und geht nun in das Growth Capital-Geschäft für gestandene Unternehmen.

 

Auch die jüngsten Statistiken unterstreichen diesen Trend. Vorläufige Zahlen der EVCA zeigen von 2006 auf 2007 einen Rückgang der Seed- und Early Stage-Investitionen von 8,3% auf 4,3% der in der Höhe fast unverändert gebliebenen gesamten Private Equity-Investitionen.

Auch in Deutschland gibt es ähnliche Zahlen für den gesamten VC-Bereich. Die Investitionen reduzierten sich von 1.272 Mio. Euro 2005 auf 1.038 Mio. Euro 2006 auf mickrige 840 Mio. Euro 2007. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass der Early Stage-Bereich sogar leicht anstieg und der Seedbereich von sieben Mio. Euro 2005 auf 50 Mio. Euro 2007 kletterte. Dem High-Tech Gründerfonds sei es gedankt.

 

Ein Grund dafür sind sicherlich die in den letzten Jahren erzielten Renditen. Laut Thomson liegt der Mittelwert für die VC-Rendite über zehn Jahre bei lächerlichen 1,8%. Dies ist der niedrigste Wert der mir zur Verfügung stehenden Statistiken, die immerhin bis 1991 reichen. Nicht unbedingt ein Ansporn, in Venture Capital zu investieren.

 

Trotzdem bin ich der Meinung, dass man bei konsequenter Auswahl von Venture Capital-Fonds auch im VC-Sektor noch gute Renditen erzielen kann. Man kann aus der Not auch eine Tugend machen. Jetzt investieren, da wenig Geld im Markt ist und dadurch die Einstiegsbewertungen niedrig sind.                             

 

 

Zum Autor

Falk F. Strascheg ist als Gründer der Technologieholding und der Extorel Private Equity Advisers GmbH sowie als ehemaliger Präsident der European Venture Capital Association (EVCA) einer der bekanntesten Venture Capitalisten Deutschlands.


Alle bisher in dieser Rubrik erschienenen Beiträge:
Roland Manger (Ausgabe 9/2010) - Magere Zeiten für Venture Capital in den USA
Paul Jozefak (Ausgabe 7-8/10) - Die Zeit für Location Based Services ist gekommen
Falk F. Strascheg (Ausgabe 6/10) - Rückblick auf die letzten zehn Jahre Venture Capital-Industrie
Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 5/10) - Zuschüsse sind gefährliche Drogen
Von Dr. Alexandra Goll - Finanzierungsansätze in der Biotech-Frühphase
Von Dr. Alexandra Goll - Finanzierungsansätze in der Biotech-Frühphase
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 3/10) - Die Meister der Start-ups
Kolumne von Paul Jozefak (Ausgabe 2/10) - Identitätskrise der Business Angels
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 01/10) - Kooperationen zwischen Großen und Kleinen
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 12/09) - Risikokapital: Garant für Stabilität
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 11/09) - Von der Hightech-Strategie und der Richtlinie zur Verwaltung alternativer Investmentfonds
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 10/09) - Made in Germany auf dem Prüfstand
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 9/09) - Versicherung für Fondsinvestoren
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 7-8/09) - Warum in die Ferne schweifen …
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp (Ausgabe 6/09) - Ellenbogenkultur kehrt zurück
Kolumne von Dr. Alexandra Goll (Ausgabe 5/09) - Renaissance der Werte?
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 4/09) - Assetklassen in der Krise
Kolumne von Dr. Alexandra Goll - Schreckstarre war gestern
Kolumne von Dr. Michael Brandkamp - Leere Menge
Kolumne von Dr. Hendrik Brandis (Ausgabe 1/2009) - Verschiedene Welten
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 12/2008) - Sag beim Abschied leise Servus...
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 11/2008) - Kann sich Venture Capital der Krise entziehen?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 10/2008) - Cleantech statt Nanotechnologie
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 9/2008) - Von Business Angels und Devils
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 7-8/2008) - Anschluss gesucht
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 6/2008) - Organisierte Business Angels
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 4/2008) - Verwirrende Zahlenspiele
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 3/2008) - Honigbienen statt Heuschrecken
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 2/2008) - Frischer Wind für Ausgründungen aus Hochschulen
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 1/2008) - EIF als Zünglein an der Waage
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 12/2007) - Social Entrepreneurship schwieriger als gedacht
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 11/2007) - Ist Clean Technology die nächste Seifenblase?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 10/2007) - Ein Unglück kommt selten allein
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 8-9/2007) - Brauchen Jumbo-Buyouts eine eigene BVK-Fachgruppe?
Kolumne von Falk F. Strascheg (Ausgabe 7/2007) - Dunkle Wolken am Buyout-Horizont
Kolumne von Falk F. Strascheg (Ausgabe 6/2007) - Warum meinen Private Equity-Fonds, höhere Preise bezahlen zu können?
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 5/2007) - Innovationsbremser
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 4/2007) - Leichte Unschärfe
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 3/2007) - Mehr Geld für wenige Unternehmen
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 2/2007) - IPOs auch ohne Neuen Markt
Kolumne von Falk Strascheg (Ausgabe 1/2007) - Corporate Venture Capital: idealer Partner für technologieorientierte Start-ups?

 

Artikeln, Empfehlungen und Tabellen liegen Quellen zugrunde, welche die Redaktion für verlässlich hält. Eine Garantie für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Bei unaufgefordert eingesandten Beiträgen behält sich die Redaktion Kürzungen oder Nichtveröffentlichung vor.
© GoingPublic Media AG 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010

ANZEIGE