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VentureCapital Infrastruktur 2017

Investieren in Infrastruktur Infrastruktur-Deals im Bereich erneuerbare Energien 800 700 600 500 400 712 654 680 224 560 194 560 475 384 137 142 136 300 104 101 250 740 194 200 150 100 200 100 0 53 43 45 41 32 31 65 63 50 Anzahl der Deals gemeldeter Deals-Wert 0 erwarteter Deal-Wert 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Quelle: Preqin im Kerngeschäft der Versicherung abdecken. Sie erwarten eine risikoadäquate Verzinsung oberhalb der Rendite von ent sprechenden Staatsanleihen“, sagt MEAG-Geschäftsfüh- rer Kerzel. „Die Erwartungen an die Eigenkapitalrendite lie- gen erfah rungsgemäß bei einem IRR von 4% bis 8%, abhän gig von den Risikopositionen bei Kosten und Einnahmen“, so Kühnl. Im Energiebereich entsprechen die Erwartungen in etwa den Regulierungszinssätzen. Bei Onshore-Windkraft liege sie in Europa zwischen 4,5% und 6,5% p.a. Bei Offshore- Windkraft werden aktuell 6% bis 9% erwartet, je nachdem, in welcher Phase der Einstieg in das jeweilige Projekt erfolgt. Für Fotovoltaik liegen die Erwartungen aufgrund der weni- ger volatilen und einfacher einzuschätzenden Ressource etwa zwischen 3,5% und 4,5%. Bei internationalen Projekten können die Art der Regulierung und der Unterschied zum loka len Zinsniveau auch höhere Renditen versprechen. „Allgemein bemerkt man, dass Investoren gewillt sind, im Umfeld der erneuerbaren Energien geringere Renditen als bei sonstiger Infrastruktur in Kauf zu nehmen“, so Kühnl. Der Vorteil sei, dass diese Assets gut kalkulierbar seien und typischerweise keine J-Curve durchliefen. Das werde preis- lich honoriert. Technologie- und Marktkenntnis erforderlich Kühnl betont, dass für das Management von Infrastruktur- Assets detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Märkte erfor- derlich sind: „Der Manager muss nicht nur den regulato- rischen Rahmen im Griff haben, sondern auch über tech- nische Kenntnisse, Branchen-Insights und das Wissen über lokale Marktgegebenheiten verfügen.“ Mit tiefgehendem Know-how in der jeweiligen Assetklasse ließen sich Risi- ken und Herausforderungen von Infrastruktur-Assets gut ma nagen. Bei wpd invest baut man auf Erfahrung. „Als Tochtergesellschaft der wpd AG, einem weltweit agieren- den Entwickler und Betreiber von Windparks mit 1.800 Mitar beitern, können wir auf das Know-how aus über 20 Jah- ren Entwicklung, Bau, Betrieb und Wartung von Wind- energie- und Fotovoltaikanlagen zurückgreifen“, so Kühnl. Damit keine Interessenkonflikte entstehen, erwirbt wpd invest die Assets nicht vom Mutterhaus, sondern von Dritt- anbietern. Perspektiven in langfristigen Trends In Deutschland gibt es nur bislang nur wenige spezialisierte Anbieter. „Mit Ausnahme des Bereiches erneuerbare Ener- gien sehen wir nur vereinzelt Fonds, die sich auf Infrastruk- tur in Deutschland konzentrieren“, so Kühnl. Allerdings gebe es eine Reihe von Fonds von Anbietern aus dem angel- sächsischen Raum, die auch in deutsche Infrastruktur in- vestierten. „Die europäischen Länder sind unterschiedlich mutig, wenn es um die Beteiligung von privaten Investoren an der Infrastruktur geht. Deutschland ist zuletzt sehr zurück haltend gewesen und verspielt leichtfertig Chancen, von effizienzfördernden Wirkungen privatwirtschaftlicher 10 Special „Investieren in Infrastruktur 2017“

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