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VentureCapital Infrastruktur 2017 - „Buy and Hold reicht nicht mehr aus, der Trend geht zu Buy and Build“

Interview mit Robert Massing, Solutio AG, und Roland Hantke, UBS Asset Management

Investieren in Infrastruktur Interview mit Robert Massing, Solutio AG, und Roland Hantke, UBS Asset Management „Buy and Hold reicht nicht mehr aus, der Trend geht zu Buy and Build“ Investitionen in Infrastruktur, also in Straßen, Energieversorgung, Flug- oder Seehäfen, Bahnlinien, Eisenbahngesellschaften, Mautstraßen oder Logistikzentren, galten bei den Anlegern lange Zeit als wenig sexy. In Zeiten niedriger Zinsen und hoher Volatilität überzeugt die Asset- klasse jedoch mit Wertstabilität, einem langfristigen Anlagehorizont, Inflationsschutz, stabilen Cashflows und hohen Renditen. VC Magazin: Welches Spektrum an Anlagealternativen bietet der Bereich Infrastruktur für den institutionellen Anleger? Hantke: Die meisten Investoren mischen Infrastrukturinvest- ments als Ergänzung in ihren Portfolien bei, da die laufen- den Dividendenausschüttungen mit einer Running-Yield- Komponente ein sicherer Baustein in der Asset Allocation sind. Heute gibt es ein breites Spektrum an Infrastruktur- fondsanbietern, die meisten Fonds liegen im Bereich Core oder Core Plus und legen den Fokus auf Dividenden- ausschüt tungen. Es gibt auch ein umfangreiches Angebot an Fonds im Bereich Growth oder Value Added mit einer höheren Zielrendite, bei denen Wachstumsstrategien und Kapitalgewinne im Vordergrund stehen. VC Magazin: Wie hat sich das Fundraising im Bereich Infra- struktur in den letzten Jahren entwickelt? Hantke: Das Fundraising hat über die letzten Jahre deutlich zugenommen. Ein großer Teil der Fonds, in die wir inves- tieren, ist heute regelmäßig überzeichnet. Auch die Fund- raising-Perioden haben sich deutlich verkürzt. Im vergange- nen Jahr gab es verschiedene Fonds, bei denen es nur ein First- und Final Closing am Hardcap gab. Wir beobachten einen zweigeteilten Markt, bei dem die Nachfrage nach den Top-Quartile-Infrastrukturfonds deutlich angezogen hat. Wir sehen auch, dass die Allokationen von Investoren, die schon länger in Infrastruktur investiert sind, teilweise deut- lich erhöht werden. Massing: Eine ähnliche Situation sehen wir auf institutio- neller Seite bei den Dachfonds. Auch hier werden die Fund- raising-Perioden von 24 Monaten teilweise gar nicht aus- genutzt. Bei den Fondsgrößen kann man beobachten, dass Ziel- fonds, die sich früher in dem Bereich von 500 bis 600 Mio. USD bewegt haben, heute locker an die Milliarde rankommen. Die Milliardenfonds, die sich früher im Bereich 5 Mrd. USD bis 6 Mrd. USD bewegt haben, werden heute auf 10 Mrd. USD bis 15 Mrd. USD aufgestockt. Wir als Asset Manager sehen Robert Massing (li.) ist als Vorstand der Solutio AG in Grünwald für die Ressorts Investor Relations, Business Development, Marketing, Presse und Personal zuständig. Das 1998 gegründete Unternehmen entwickelt Anlagekonzepte für institutionelle Anleger im Bereich Alternative Assets und verwaltet derzeit rund 3,6 Mrd. EUR in den Assetklassen Private Equity, Infrastruktur, Private Debt und Immobilien. Roland Hantke ist Leiter Infrastructure Multi-Managers im Bereich Real Estate & Private Markets bei der UBS Asset Management in Zürich und betreut dort die institutionellen Kunden. Die UBS investiert seit 2004 in Infrastruktur, und Real Estate & Private Markets Multi-Manager verwaltet insgesamt 22,5 Mrd. USD an Kunden- Commitments in den Bereichen Real Estate, Private Equity und Infrastruktur. diese Verdoppelungen der Fondsvolumina aber kritisch. Aus unserer Sicht ist ein Volumenausbau von 20% bis 30% sinnvoll, jedoch mit der Maßgabe, dass die darunterliegende 12 Special „Investieren in Infrastruktur 2017“

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