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VentureCapital Infrastruktur 2017

Investieren in Infrastruktur Fundraising Momentum (2006–2017 YTD) D S U . d r M n i 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 e ß ö r g s d n o F Ø 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 YTD eingesammeltes Kapital (in Mrd. USD) Fonds Ø Fondsgröße (in Mio. USD) Quelle: Preqin; Cepres; Yielco Research Aktuelle Herausforderungen Die Investitionsaktivitäten privater Infrastrukturfonds zeigen sich auf globaler Ebene seit Jahren stabil steigend und liegen aktuell bei gut 2.000 Transaktionen p.a. – allerdings erweist sich das Preisniveau als zunehmend kompetitiv und heraus- fordernd. Die durchschnittlichen Einstiegsmultiples bei Infra strukturtransaktionen sind in den letzten Jahren kon- tinuierlich gestiegen und liegen aktuell im Durchschnitt um das 14- bis 15-Fache des EBITDA. Für einzelne Transaktionen wurde in der Vergangenheit sogar bis zum rund 30-Fachen des EBITDA bezahlt (Beispiel: Airports oder Häfen), da stra- tegische Investoren/SWFs (Infrastruktur erweist sich hier als eine sehr beliebte Anlageklasse) verstärkt als Bieter für sogenannte „Core Trophy Assets“ auftreten. Diese Bieter pro- fitieren vor allem von vergleichsweise niedrigeren Kapital- kosten und geringeren Renditeerwartungen als so manche der Fonds. Hohe Einstiegsbewertungen gelten derzeit neben dem Mangel an Deal-Opportunitäten sowie der Regulierung als Hauptsorge vieler Investoren hinsichtlich der Anlage- klasse Infrastruktur. Gleichzeitig ist offensichtlich, dass die Anzahl proprietärer Transaktionen begrenzt ist, was den Preisdruck auf Infrastrukturtransaktionen, welche im Rah- men von Auktionen realisiert werden, weiter erhöht. Zudem werden kontinuierlich erhebliche Finanzmittel von Infrastrukturfonds eingesammelt und das positive Fund- raising-Momentum (zunehmend auch mit Zugangsproble- matik) hat weiter zur Folge, dass die durchschnittlichen Fondsgrößen sukzessive steigen. Fondsmanager haben dazugelernt „Infrastruktur kann auch Exit“ – die Sorge vieler Investoren hinsichtlich der Veräußerung der Assets hat sich bislang als unbegründet erwiesen. In den letzten Monaten sind einzelne Assets mit bis zu einem Sechsfachen auf den Einstiegspreis veräußert worden – davon würde so mancher Private Equity- Manager nur träumen. Des Weiteren entwickelt sich ein reifer Secondary-Markt, der für viele Fonds/Investoren gute Verkaufs-/Einkaufsopportunitäten mit sich bringt. Dabei haben Fondsmanager aus anfänglichen Fehlern, um nicht zu sagen „Anfängerfehlern“, aus den letzten Jahren bzw. bei Trans- aktionen der ersten Fondsgeneration einiges hinzugelernt. Erfahrungen – Lessons learned (GPs) In der Vergangenheit bereiteten vor allem „Over-leveraged- Transaktionen“ (weit > 50% FK-Einsatz) Kopfschmerzen bei den Fondsmanagern, so rund 80% der befragten GPs. Regu- lierungsrisiken wurden systematisch unterschätzt und regel mäßig unangemessen eingepreist. Als drittwichtigster Punkt der Lessons learned wurde seitens der GPs das feh- lende proaktive Asset Management hervorgehoben – ergän- Gründe für/Lessons learned von „underperforming deals“? Vermeiden Sie „over-leveraged“ Assets Beobachten Sie das regulatorische Umfeld genau Halten Sie eine Kontrollposition Managen Sie Ihre Assets proaktiver Achten Sie mehr auf Nachfragerisiken 25 % Halten Sie die Unternehmenskultur auf einem bestimmten Level 14 % Sichern Sie die langfristige Finanzierung 4 % Quelle: Yielco Investments Survey Infrastructure 79 % 71 % 46 % 46 % 16 Special „Investieren in Infrastruktur 2017“

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