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VentureCapital Infrastruktur 2017

Investieren in Infrastruktur Eigenkapitalanlagen des Vermögensmanagers von Munich Re und Ergo. Das Unternehmen ist in Europa, Asien und Nord- amerika präsent. MEAG betreut auch externe institutionelle Anleger und Privatkunden und verwaltet derzeit Kapital- anlagen im Wert von rund 258 Mrd. EUR, davon 10 Mrd. EUR in Eigen- und Fremdkapital von Immobilien und Infrastruk- tur. Zu den Eigenkapitalinvestitionen zählen etwa Amprion, ein Betreiber von Hoch- und Höchststromnetzen, sowie Open Grid Europe, ein Transportnetzbetreiber für Erdgas. In Fremdkapital investiert MEAG z.B. bei der Finanzierung von Autobahnabschnitten. müssen Risiken beim Erwerb von Infrastrukturinvestments durch entsprechende Vertragsgestaltung eingeschränkt wer- den. Zweitens gelte es auf der Fondsebene die aufsichtsrecht- lichen Erfordernisse des Managers und die Anforderungen bestimmter Investoren zu berücksichtigen. Hier sei in erster Linie der Fondsmanager in der Pflicht. Und schließlich unter- liegen institutionelle Investoren unterschiedlichen regulato- rischen Rahmenbedingungen. Diese verlangen die Berück- sichtigung zahlreicher Beteiligungsvoraussetzungen, welche regelmäßig nur durch Nebenvereinbarungen mit den Fonds- managern adressiert werden können. Anspruchsvolles regulatorisches Umfeld Das regulatorische Umfeld ist vielschichtig und ständig in Bewegung. P+P Pöllath + Partners ist als Sozietät mit ins- gesamt über 125 Anwälten und Steuerberatern an den Standorten Berlin, Frankfurt und München tätig. Die Part- ner begleiten M&A-, Private Equity-, Immobilien- und Infra- strukturtransaktionen in allen Größen. Im Bereich Infrastruk- tur berät P+P Initiatoren und Manager bei der Errichtung von Fonds, Investoren beim Erwerb von Anteilen und Fonds- manager bei der Durchführung von Transaktionen. Uwe Bä- renz ist Partner in Berlin und arbeitet seit über 18 Jahren mit institutionellen Investoren, Managern und Intermediären in Fragen alternativer Kapitalanlagen und Fondsstrukturen zusammen. Im Vordergrund stehen dabei aufsichtsrecht- liche und steuerrechtliche Aspekte bei der Produktgestaltung sowie entsprechender Beteiligungsstrukturen. „Bei Infra- strukturinvestments gilt es, die regulatorischen Be schrän- kungen und Risiken zu identifizieren und zu bewerten“, er- klärt Bärenz. Drei Ebenen seien zu berücksichtigen: Erstens Unterschiedliche Anforderungen an die Investorentypen Je nach Investorentyp bestehen unterschiedliche Anforde- rungen. Unter den versicherungsaufsichtsrechtlichen Rahmen- bedingungen von Solvency II etwa könne der Umfang, mit dem die Beteiligung an einem Infrastrukturfonds bei den er- forderlichen Eigenmitteln zu berücksichtigen ist, erheblich variieren, sagt Bärenz. „Neben der Erfassung des Invest- ments als Eigenkapitalbeteiligung kommt eine Optimierung bei Beteiligungen über bestimmte geschlossene, nicht hebel- finanzierte Infrastrukturfonds in Betracht“, so Bärenz. Bei der Investition in sogenannte „qualifizierte Infrastruktur- anlagen“, die von einer Infrastrukturprojektgesellschaft gehal ten und betrieben werden, können die Eigenmittel- anforderungen weiter verbessert werden. Für Investoren wie z.B. Versorgungswerke und Pensionskassen, die der Anlage verordnung unterliegen, ist eine strategiebezogene Einordnung erforderlich. „Dazu muss eine Reihe von forma- len und quotalen Voraussetzungen wie etwa Sitzerfordernis, Fundraising von Infrastrukturfonds mit Fokus Europa 35 30 25 20 15 10 5 0 30 28 27 15 11,7 10,2 22 15 7,3 6,1 3,6 6 2,3 23 23 20 16,7 13,9 11,3 10,2 Zahl der geclosten Fonds eingesammeltes Kapital (in Mrd. EUR) 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Quelle: Preqin 8 Special „Investieren in Infrastruktur 2017“

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