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VC-Standorte-Regionen-2017

von Bürokratie entlasten, ohne dass es zu beihilferechtlichen Problemen oder Diskriminierungen kommt“, schildert Nöll die Anforderungen an die Europapolitik. Ebenso schaut der Start-up- Verband beim Insolvenzrecht nach England und Frankreich. „Wir brauchen Sonderregelungen für Unternehmensgründer. Ein Jahr als Wohlverhaltensphase nach einer Insolvenz sollte ausreichend sein. Wir müssen einen Bewusstseinswandel hin zu einer Kultur der zweiten Chance bewerk- stelligen“, sagt Nöll. Das ESUG-Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, das gerade sein fünfjähriges Bestehen feiert und eine Sanierung aus eigener Kraft ermöglichen soll, müsse unter anderem dahingehend geändert werden, dass die Anfecht barkeit von Rechts- geschäften im Vorfeld einer Insolvenz auf drei Monate begrenzt werden sollte. Florian Nöll, Bundesverband Deutsche Startups Attraktivität für Investitionen steigern Aktuell geblieben ist die Forderung nach einem Venture Capital- Gesetz und einer Beendigung der Diskussion um die Besteue- rung von Streubesitzerlösen. Auch hier wieder der Blick auf die britische Insel. Nach dem Vorbild des dortigen Seed Enterprise Investment Scheme (SEIS) sollten den hohen Risiken von Business Angels-Investitionen steuerliche Anreize gegenüber- gestellt werden. „Business Angels müssen auch zukünftig ihre Beteiligungserlöse ungeschmälert in neue Start-ups investieren können. Zudem sollten institutionelle Anleger wie Versicherun- gen und Pensionskassen für Investitionen in Start-ups geöffnet werden. Zumindest 1% des Anlagevolumens sollte in Wagnis- kapitalfonds investiert werden dürfen“, schildert der Bundes- verbandsvorsitzende die Vorstellungen seiner Mitglieder. Fazit Dabei orientiert sich der Verband durchaus auch an alther- gebrachten Dingen. Etwa an der früheren Deutschland AG, die wieder neu belebt werden soll. Nöll: „Wir brauchen eine Verfl echtung von Start-ups, Mittelstand, Familienunternehmen und Konzernen in Form von Kapitalbeteiligungen und gegen- seitigen Aufsichtsratsmandaten, um die gesamte deutsche Wirtschaft fi t und widerstandsfähig zu machen.“ Das mag eine berechtigte Forderung all der Gründer der ersten Generation sein, die natürlich schon gerne die Kontrolle über ihre Invest- ments behalten wollen, ohne sich erneut im operativen Geschäft zu betätigen. Es sei allerdings daran erinnert, dass am Ende der Deutschland AG verfi lzte Strukturen standen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland ganz massiv in die Krise schlittern ließen. Torsten Holler redaktion@vc-magazin.de ANZEIGE VORPOMMERN-RÜGEN FREIRÄUME FÜR MENSCHEN MIT IDEEN Im äußersten Nordosten Deutschlands liegt der Landkreis Vorpommern-Rügen. Über 3.000 Quadrat- kilometer Land, geprägt von atemberaubender Natur, bezaubernden Städten, Gutsdörfern und unend- lichen Weiten. Hier ist Raum für Ideen und Wünsche, Raum für Lebenslustige, Naturliebhaber, Familien, Ruhesuchende, Impulsgeber, Raumpioniere, Experimentier freudige, Mutige, Einzelgänger, Aktive, Kreative, Künstler, Landliebende, für Menschen auf der Suche nach Raum zum Leben und Arbeiten. Neugierig? www.invest-in-vorpommern.de/landaufschwung Tel. 03834 / 550 619

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