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VC-Standorte-Regionen-2017

m o c . e b o d a . k c o t s – t r e g e S m T © i i für unsere über ein Fondsvolumen von 50 Mio. EUR, das sich aus Cash und Media zusammensetzt. Der Venture Fonds der Gruner + Jahr- und Bertelsmann-Gruppe investiert renditeorientiert in skalier- bare Digitalunternehmen im Sektor Early Stage, die einen ersten Proof of Market bereits erbracht haben. „G+J Digital Ventures fokussiert sich auf junge Digitalunternehmen, die sich in den Segmenten positionieren, in denen auch G+J aktiv ist. Also in den Bereichen Food, Living, Women, Fami- ly und Fashion & Beauty sowie Adtech. Ein zentraler Faktor Investi- tionsentscheidungen ist die Kompetenz und Zusammenstellung des Teams“, er- klärt Beate Koch von G+J Digital Ventures. „Wir möchten das Wachstum nicht nur mit Media und Cash vorantreiben, sondern auch persönlich und menschlich unter- stützen. Unter anderem mit dem Know- how sowie unseren zahlreichen Kontakten, die naturgemäß tief in die Redaktionen und andere operative Bereiche von Gruner + Jahr hineinreichen“, so Koch. Wie die meisten der Corporate Venture Capital-Gesellschaften agiert G+J Digital Ventures als unab- hängige Beteiligungsgesellschaft vollkommen eigenständig am Markt. Beate Koch, G+J Digital Ventures Branchenschwerpunkte E-Commerce, Fintech und Medien Laut dem Hamburger Start-up-Monitor tummeln sich in der Hansestadt mit ihrer jahrhundertealten Handelstradition beson- ders viele E-Commerce-Unternehmen. Jährlich gibt es im Hamburger Start-up-Ökosystem über 1.000 Gründungen im IT- und E-Commerce-Umfeld. Anfang 2017 ging der Next Commerce Accelerator der Hamburger Sparkasse und der HSH Nordbank an den Start. Auch die Stadt Hamburg ist bei dem Start-up- Beschleuniger für Geschäftsideen im E-Commerce-Bereich als Partner mit an Bord. Die Metropolregion etabliert sich zuneh- mend auch als Fintech-Standort. Laut dem Branchennetzwerk Finanzplatz Hamburg sind rund drei Dutzend Fintechs in Hamburg aktiv. Nach Daten des EY-Start-up-Barometers lag Hamburg im ersten Halbjahr 2017 mit einem Investitionsvolu- men in Fintech-Unternehmen von rund 135 Mio. EUR in Deutsch- land auf Rang zwei hinter Berlin mit 141 Mio. EUR. Ein weiterer großer Bereich in Hamburg sind Investitionen im Medienbe- reich. „Der Next Media Accelerator zum Beispiel hat viele junge : o t o F Unternehmen mit einem engen Bezug zum Publishing in Hamburg gefördert. Das ist ein enormer Standortvorteil für Hamburg“, berichtet Koch. Fazit Hamburg ist längst mehr als einer der modernsten und größten Containerhäfen Europas und Gründungsstandort einiger der bedeutendsten deutschen Medienhäuser. In Hamburg wächst zwischen Hafen und etablierten Traditionsunternehmen wie Beiersdorf, Otto, Edeka und Tchibo ein lebendiges Start-up- Ökosystem heran. Die Hansestadt hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Start-up-Knotenpunkt in Deutschland entwickelt, vor allem für die Branchen E-Commerce, Fintech und Medien. Man hat erkannt, dass sich Engagement für junge Unter- nehmer und Gründer lohnt. Mit Start-up-Beschleunigern wie der Gründerwerft, dem Next Commerce Accelerator oder dem Next Media Accelerator sollen die besten Start-ups Europas nach Hamburg geholt werden. Co-Working Spaces wie im betahaus im Hamburger Schanzenviertel sollen der wachsenden Start-up- Szene in der Digital- und Kreativhauptstadt ein Zuhause geben und für eine gute Arbeitsatmosphäre sorgen. Eine wachsende Anzahl an Pitch-Events bietet Gründern Feedback, Aufmerksam- keit und Preise. Musik- und Digitalevents wie das Reeperbahn Festival, das in diesem Jahr vom 20. bis 23.09. stattfi ndet, locken das junge Publikum in die Stadt. Erstmals ist die Stadt mit den meisten Gründern in Deutschland nicht mehr Berlin, sondern Hamburg, so der Gründungsmonitor der Förderbank KfW. Mit 253 Gründern je 10.000 Einwohner in den vergangenen drei Jahren liegt Hamburg nun knapp vor Berlin mit 238 Gründern. Es ist das erste Mal, dass Berlin seinen Spitzenplatz an Hamburg abgeben muss, seit die KfW im Jahr 2008 die Studie erstellte. Und mit den Gründern kommen auch die Kapitalgeber in die Hansestadt. „Meiner Meinung nach ziehen Start-ups meistens die Investoren an, nicht umgekehrt. Daher sollten Corporate Venture Capital-Unternehmen überlegen, ob sie sich am Stand- ort des Unternehmens ansiedeln oder da, wo ihr Investitions- fokus liegt. Wir bei G+J Digital Ventures fahren zweigleisig: Wir sitzen sowohl in Hamburg als auch in Berlin. Am Hauptsitz zu sein, hilft dabei, die richtigen Kontakte zu Kollegen herzustellen und das Wachstum der Start-ups mit unseren Marken und Produkten zu unterstützen“, so Koch. elke.hartmann@vc-magazin.de VentureCapital Magazin | Standorte & Regionen 2017 25

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