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VC-Standorte-Regionen-2017 - „Wir möchten für die Start-ups eine Plattform von der Gründung bis zum Exit bieten“

Interview mit Dr. Ulli Spankowski, Stuttgart Financial

Süden Interview mit Dr. Ulli Spankowski, Stuttgart Financial „Wir möchten für die Start-ups eine Plattform von der Gründung bis zum Exit bieten“ Der Zugang von Start-ups zu Kapital stellt für viele junge Unternehmen eine beachtliche Hürde dar. Oftmals tun sich die Gründer schwer, in dem un- übersichtlichen Markt der Venture Capital-Gesellschaften genau den Investor zu fi nden, der für sie der richtige ist. Andersherum ist es auch für die Beteiligungsgesellschaften kein einfaches Unterfangen, die Vielzahl an Start-ups, die in ihren Investitionsfokus passen, im Auge zu behalten. Noch- mal eine Stufe schwieriger wird es, geht es um Kooperationen oder Investments zwischen Jungunternehmen und Mittelständlern. VC Magazin: Wie wurde die Idee zu VentureZphere geboren? Spankowski: Der Markt für Start-ups ist noch immer sehr intrans- parent. Ein Start-up sucht einen Investor oder strategischen Kooperationspartner, aber weiß nicht, wo es den passenden fi ndet. Umgekehrt ist es genauso. Vor allem Mittelständler würden gerne mit innovativen Start-ups kooperieren oder gar investieren. Für alle Seiten ist es schwierig, einen Überblick zu bekommen. Den richtigen Partner zu fi nden, kostet außerdem viel Zeit. Wir arbeiten schon seit Langem mit Start-ups und Investoren und hören immer wieder die gleichen Klagen. Also haben wir uns entschlossen, Transparenz herzustellen. So ist die Idee entstanden. VC Magazin: Welche Start-ups wollen Sie auf der Plattform haben? Spankowski: Wir sprechen alle Start-ups aus allen Bereichen an, solange das Geschäftsmodell innovativ und am besten auch technologieorientiert ist. Wir sehen uns jede Registrierungs- anfrage an und entscheiden dann anhand von bestimmten Krite- rien, ob wir ein Unternehmen aufnehmen oder nicht. Die Inves- toren prüfen wir ebenfalls sehr genau. VC Magazin: Wie unterscheidet sich VentureZphere von anderen Plattformen dieser Art? Spankowski: Zu uns können innovative Start-ups in jeder Phase ihres Lebenszyklus kommen. Wir möchten für die Start-ups eine Plattform von der Gründung bis zum Exit bieten. Das ist bei den anderen Plattformen nicht so. Zum Zweiten treffen die Start-ups bei uns nicht nur mit Investoren, sondern auch mit Mittelständ- lern zusammen. Für ein Start-up ist es ja nicht nur wichtig, an Geld zu kommen, sondern auch, Kooperationspartner und potenzielle Kunden oder auch strategische Käufer zu fi nden. Außerdem sind wir, anders als manch andere Plattformen, inter- national aufgestellt. Wir haben jetzt schon Start-ups aus Skandi- navien, aus Österreich, aus der Schweiz, aus Holland und sogar aus Hongkong. Dr. Ulli Spankowski ist Leiter von Stuttgart Financial, der Förderorganisation der Börse Stuttgart für den Finanzplatz Stuttgart. Der promovierte Finanzfach- mann ist auch als Dozent an der Universität Hohenheim sowie als Gutachter der Europäischen Kommission für Forschungsprojekte im Bereich Big Data Analytics und Fintech tätig. VC Magazin: Wie kommt es, dass diese internationalen Start-ups bei VentureZphere anklopfen? Spankowski: Über unsere Kontakte. Wir sind zum Beispiel sehr stark in Skandinavien vernetzt. Wir sind noch nicht in die Marke- tingphase eingetreten, aber wir haben jetzt nach acht Wochen schon knapp 140 Firmen auf der Plattform. Pro Woche werden es im Schnitt fünf bis sieben mehr. 52 Standorte & Regionen 2017 | VentureCapital Magazin

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