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VentureCapital-Special-Schweiz-2015 - „Entscheidend ist der Nutzen für die Gesellschaft“

Interview mit Pascale Vonmont, Gebert Rüf Stiftung

Auch Stiftungen engagieren sich im Bereich der Wachstumsfinanzierung. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind innovative Projekte auf die Hilfe von privaten und gemeinnützigen Einrichtungen angewiesen. Die Gebert Rüf Stiftung fördert innovative Ideen an Schweizer Hochschulen, die das Ziel haben, den Wirtschafts- und Lebensstandort Schweiz zu stärken. Interview mit Pascale Vonmont, Gebert Rüf Stiftung „Entscheidend ist der Nutzen für die Gesellschaft“ VC Magazin: Welchen Stiftungszweck verfolgt die Gebert Rüf Stif- tung? Vonmont: Ziel der Stiftung ist es, den Wirtschafts- und Lebens- standort Schweiz zu stärken. Wir fördern heute Innovation an Schweizer Hochschulen. Dies machen wir mit Risiko- und An- schubfinanzierungen für Nachwuchsleute zu deren Unter- stützung und zur Entwicklung neuer Ideen und Technologien. Die Förderung bezieht sich gleichermaßen auf Projekte der Natur-, Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Entschei- dend ist der materielle oder immaterielle Nutzen für die Gesell- schaft. Konkret unterstützt die Stiftung „Science to market- bzw. Society“-Projekte an Schweizer Hochschulen. Heute sind wir die größte private Wissenschaftsstiftung in der Schweiz und zu- gleich eine vergleichsweise junge Stiftung, ohne verkrustete Traditionen. Wir fördern keine Grundlagenforschung, sondern anwendungsorientierte Projekte im sogenannten Tal der Tränen. VC Magazin: In welchen finanziellen Größenordnungen finanziert die Stiftung? Vonmont: Die Stiftung wurde bei ihrer Gründung mit einem Grundkapital von 220 Mio. CHF ausgestattet. Pro Jahr stehen uns 15 Mio. CHF für Förderaktivitäten zur Verfügung. Durch- schnittlich finanzieren wir jedes Projekt mit rund 220.000 CHF, das können in Einzelfällen auch 30.000 oder 500.000 bis zu 1 Mio. CHF sein. Die Dauer der Förderung eines einzelnen Pro- jektes beträgt im Durchschnitt zwei Jahre, Programme haben eine Laufzeit von fünf bis zehn Jahren. VC Magazin: Welche Förderprojekte können Sie beispielhaft nen- nen? Vonmont: Eines unserer Flaggschiffe im Bereich Entrepreneur- ship ist Venture Kick. Dieser von unserer Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung als private Geldgeber initiierte Pree-Seed-Fonds greift eine Lücke im Innovationstransfer auf. Im Zentrum steht Dr. Pascale Vonmont ist seit 1999 als stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung im operativen Bereich der Stiftungsaktivitäten tätig. Sie ist u.a. für die Beratung bei Projekteingaben, die Aufbereitung der Projektunterla- gen für den Stiftungsrat und die Betreuung von laufenden Projekten verantwortlich. Daneben trägt sie die operative Leitung von zwei Förderprogrammen der Stiftung, den Pre-Seed-Fonds „Venture Kick“ und die Initiative „Rare Diseases – New Approaches“. Foto:©Thinkstock/iStock/SilvanBachmann Mit der Förderung von Innovationen will die Gebert Rüf Stiftung den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken. 10 04-2015 | VentureCapital Magazin Investing 1004-2015 | VentureCapital Magazin

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