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VentureCapital-Special-Schweiz-2015 - Attraktiver Standort für Investoren

Schweizer Beteiligungsmarkt mit leichtem Aufwärtstrend

Die Schweizer Private-Equity Branche hat sich 2014 inmitten eines nicht einfachen Umfelds – Rezession in Südeuropa und Eurokrise – gut gehalten. Der Standort ist weiterhin attraktiv, trotz des starken Schweizer Franken, der jüngst allerdings die ohnehin hohe Kostenbasis nochmals gesteigert hat. Nach wie vor investieren viele ausländische Fonds – insbesondere aus Deutschland, Frankreich, USA – in der Schweiz. Im Venture Capital-Segment fließt der Großteil der Investitionen in Life Sciences. Auf regulatorischer Seite ist das neue Finanzdienstleistungsgesetz eine Herausforderung. Schweizer Beteiligungsmarkt mit leichtem Aufwärtstrend Attraktiver Standort für Investoren L aut dem „Swiss Venture Capital Report 2014“ – herausgege- ben von dem News-Portal startupticker.ch und dem Schwei- zer Branchenverband SECA – flossen 2014 457 Mio. CHF an Venture Capital in Schweizer Start-ups, ein Plus von 10% gegen- über 2013, das wiederum etwa 30% über 2012 lag. 92 Finanzie- rungsrunden wurden gezählt, nach 90 im Vorjahr und nur knapp über 60 im Jahr 2012. Wie in den Vorjahren floss das meiste – gut drei Viertel der Summe – in den Bereich Life Sciences: Biotech und Medtech, das einen deutlichen Anstieg verbuchte. An dritter Stel- le lag der Bereich Informations- und Telekommunikations-Tech- nologie (IKT). Die mit Abstand größten Finanzierungsrunden – jeweils Later Stage – verzeichneten das Medtech-Unternehmen Biocartis und die Biotech-Firma NovImmune; beide zusammen erhielten mehr als 130 Mio. CHF. Investitionszahlen zum Buyout- und Wachstumssegment liegen für 2014 noch nicht vor. Netto-Importeur von Wagniskapital Kapital für junge Unternehmen ist in der Schweiz nach wie vor ein knappes Gut, das Land ist klarer Netto-Importeur von Wag- niskapital. Immerhin gibt es einige Großkonzerne wie Nestlé, ABB, Roche und Novartis, die mit Corporate Venture Capital ein- springen – und eine breite und lebhafte Business Angels-Szene. Als Investitionsstandort ist das Land weiterhin attraktiv, dazu tragen auch die namhaften Universitäten, beispielsweise in Zürich, Lausanne und St. Gallen, mit ihren Spin-offs bei. Allerdings, und das gilt für die meisten Bereiche des Beteiligungsmarkts, sind die Preise auch weiter gestiegen. Kursfreigabe des Franken Der SNB-Entscheid vom Januar zur Kursfreigabe des Franken spielt nach Auffassung von Marktteilnehmern für das laufende Investiertes Kapital in Schweizer Start-ups und Finanzierungsrunden Quelle: SECA-Report 2014 0 100 200 300 400 500 Investiertes Kapital in Schweizer Start-ups 457 92 415 90 316 61 Anzahl Mio.CHF 0 20 40 60 80 100 Finanzierungsrunden Schweizer Start-ups 201420132012 4 04-2015 | VentureCapital Magazin Standort zer Branchenverband SECA – flossen 2014457 Mio. CHF 404-2015 | VentureCapital Magazin

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