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VentureCapital-Special-Schweiz-2015 - Mega-Fusionen sorgen für Rekordjahr bei Schweizer M&A-Aktivitäten

Mergers & Akquisitions 2014

Das Jahr 2014 war durch zunehmenden Optimismus hinsichtlich der Schweizer M&A-Aktivitäten geprägt, unterstützt von einem Anstieg der Unter- nehmenswerte bei Fusionen im Large Cap-Bereich und der weiterhin prägenden Rolle der Schweizer kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im M&A-Markt. Der Gesamtbetrag von M&A-Aktivitäten in der Schweiz wuchs von 27 Mrd. CHF im Jahr 2013 auf 178 Mrd. CHF im vergangenen Jahr an, das höchste Niveau seit 2008. Mergers & Akquisitions 2014 Mega-Fusionen sorgen für Rekordjahr bei Schweizer M&A-Aktivitäten D ie großen M&A-Akteure sorgten im gesamten Jahr für Volumen und medienwirksame Schlagzeilen, doch der Schweizer M&A-Markt wird bezüglich der Transaktions- anzahl immer noch klar von KMU dominiert. Laut der M&A- Studie 2014 von Deloitte Schweiz bilden die Schweizer KMU nach wie vor das Rückgrat des Schweizer M&A-Markts und attraktive Ziele für ausländische Investoren. Die KMU mischen aber auch als Käufer an vorderster Front mit, sowohl im Heimat- markt als auch außerhalb der Schweiz. Transaktionsanzahl leicht gesunken, Volumen stark gestiegen Die Anzahl der Fusionen und Übernahmen von Schweizer Unternehmen ist 2014 laut Erhebungen von Deloitte leicht zu- rückgegangen. Im Laufe des Jahres kam es jedoch zu einigen historischen Transaktionen. Beispiele sind die noch nicht abge- schlossene Fusion von Holcim mit der französischen Gruppe Lafarge für 40,9 Mrd. CHF, die Übernahme von Alliance Boots durch die amerikanische Firma Walgreens für 22,7 Mrd. CHF oder der Kauf des Geschäfts mit Krebsmedikamenten des englischen Unternehmens GlaxoSmithKline durch Novartis für 14,4 Mrd. CHF. Der Gesamtwert der Transaktionen mit Schweizer Beteiligung schnellte durch solche Transaktionen in die Höhe. Als entgegen- gesetzter Trend zu den Volumen bei Großfusionen wurde im KMU-Segment im Vergleich zum Jahr 2013 ein leichter Rückgang der Anzahl an Transaktionen beobachtet, hauptsächlich zurück- zuführen auf einen Rückgang bei rein inländischen Deals. Gleich- wohl finden noch immer 85% aller Transaktionen unter der Be- teiligung von KMU statt. Unterschiedliche Branchentrends Die drei aktivsten Sektoren bildeten im Jahr 2014 die Industrie (26% aller Transaktionen), Konsumgüter und Dienstleistungen (19%) und B2B (17%). Nur noch 6% aller M&A-Transaktionen fanden in der Finanzdienstleistungsbranche statt. Die regulatorischen und rechtlichen Unwägbarkeiten, die im Jahre 2013 beobachtet wurden, sind mit ein Grund dafür, dass sich dieser Wert 2014 nicht auf Vorjahresniveau (11%) halten konnte. Im Bankensektor setzte sich der beobachtete Trend zu Asset-Deals, im Rahmen derer nicht mehr ganze Gesellschaften, sondern nur noch Kunden- portfolios gehandelt werden, weiter durch. Diese Transaktions- struktur kann helfen, die regulatorischen Risiken zu reduzieren sowie die Einhaltung der Steuervorschriften gegenüber den Be- hörden (wie beispielsweise dem US-„Foreign Account Tax Com- pliance Act“) sicherzustellen. Auf Verkäuferseite verbleiben jedoch oft ungelöste Probleme in einem bestehenden Rechtsmantel. KMU, die Motoren des M&A-Marktes Im letzten Jahr waren Schweizer KMU an 216 Transaktionen beteiligt, die sich aus 80 Inland-, 81 Inbound- und 55 Outbound- Transaktionen zusammensetzen. 2014 waren 63% der Mid & Small Cap-Transaktionen grenzüberschreitend, im Gegensatz zu 55% Foto:©Thinkstock/iStock/lnzyx 8 04-2015 | VentureCapital Magazin Standort 804-2015 | VentureCapital Magazin

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