Secondarys pushen Rendite

Ein Team von Prof. Christoph Kaserer vom Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte (www.fm.wi.tum.de) analysierte dafür die Renditen von 332 mittelständischen Private Equity-Investitionen zwischen 1990 und 2011. Demnach lag der durchschnittliche Multiple bei 2,36, der durchschnittliche interne Zinsfuß (IRR) bei 29%. Trade Sales und IPOs lieferten den Verkäufern lediglich ein Multiple von im Durchschnitt 2,4. Eine Steigerung des Ertragswachstums ist der Studie zufolge der größte Renditetreiber und trug in den untersuchten Fällen bis zu 75% zur Gesamtrendite bei.

So stieg bei einer Verdoppelung der Einkünfte des Portfoliounternehmens zwischen Kauf und Verkauf durch den Investor der IRR um 7,9%, das Multiple um 0,9. Der Leverage hingegen konnte das Multiple nur um durchschnittlich 0,2 steigern, zum IRR trug er immerhin noch ein Drittel des Gesamtwert bei. Die Studie wurde im Rahmen des EVCA Mid-Market Forums in Budapest vorgestellt, die Daten stammen u.a. vom europäischen Branchenverband, der European Private Equity and Venture Capital Association (www.evca.eu).