„Der Gewinner des German.Venture.Awards wird dieses Jahr vom Publikum bestimmt“

Dr. Peter Wolff, EnjoyVenture
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VC Magazin: Welche Neuerungen wird es bei der zweiten Auflage des German.Venture.Day (www.germanventureday.com) geben, was bleibt wie bei der Erstauflage?

Wolff: Die bewährte und im letzten Jahr sehr erfolgreiche Grundstruktur mit interessanten Keynote Speakern, Berichten „aus dem Nähkästchen“, einem Unternehmenspitch und der Verleihung des German.Venture.Award 2012 bleibt erhalten. Es wird auch wieder der „Investorenpitch“ der etwas anderen Art stattfinden. Auch dazu hatten wir viel positives Feedback bekommen. 

VC Magazin: Der German.Venture.Day ist im letzten Jahr bewusst gestartet worden, um Frühphaseninvestments wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Welche Zielgruppen adressieren Sie mit der Veranstaltung?

Wolff: Wir sprechen Unternehmen und Unternehmer an, die sich bewusst mit dem Thema Venture Capital beschäftigen, gern auch mit bereits ersten durchgeführten Finanzierungsrunden – und das ohne Branchenfokus, denn gerade der Mix macht eine solche Veranstaltung interessant.

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Hintergrund: German.Venture.Award 2012

Auf dem German.Venture.Day am 8. März 2012 in Duisburg wird der German.Venture.Award verliehen. Die Anmeldung erfolgt im Internet unter German.Venture.Award@private-equity-forum.de. Einzureichen sind eine aussagekräftige Unternehmenspräsentation, ein Summary oder ein Factsheet. Nähere Infos unter www.germanventureday.com
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VC Magazin: Auf welche Referenten dürfen sich die Teilnehmer in diesem Jahr freuen?

Wolff: Dr. Michael Brandkamp vom High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) wird uns zu Beginn wieder ein aktuelles Stimmungsbarometer liefern. Die Ergebnisse sind hoffentlich positiver als die aktuellen Barometer aus Berlin! Thematischer Schwerpunkt der Keynote-Rede ist in diesem Jahr das Zusammenspiel zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Wir sind stolz, wiederum einen Serial Entrepreneur wie Karl-Heinz Land gewinnen zu können, aber auch die Beiträge aus den Häusern Daimler und 3M zeigen, wie intensiv sich solche Unternehmen im Rahmen des Innovationsmanagements mit der Start-up-Szene beschäftigen. Dann werden wir gemeinsam mit einem Pitch-Teilnehmer von 2011 berichten, wie es für ihn im letzten Jahr doch noch zu einem sehr erfolgreichen Exit gekommen ist. Übrigens war das kein Gewinner des German.Venture.Awards. Mir ist die Bemerkung eines Venture Capitalist noch im Kopf: „Das ist kein Venture-Case.“ Auch Investoren können also irren! 


VC Magazin: Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen mitbringen, um sich für den Venture Award 2012 gute Chancen ausrechnen zu dürfen?

Wolff: Der Gewinner wird dieses Mal durch das Publikum bestimmt, Investoren können ja wie erwähnt schon mal irren. Jeder Besucher der Veranstaltung kann entscheiden, wie viel Geld er „virtuell“ in ein Unternehmen investieren würde … Aber mehr will ich nicht verraten. Ich kann allen nur raten teilzunehmen!

VC Magazin: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Mathias Renz.

Zum Gesprächspartner
Dr. Peter Wolff ist Geschäftsführer der EnjoyVenture Management GmbH (www.enjoyventure.de), die gemeinsam mit dem Private Equity-Forum Nordrhein-Westfalen (www.private-equity-forum.de) den German.Venture.Day 2012 organisiert.