Gründerfieber: Michael Altendorf, Adtelligence

Michael Altendorf, Adtelligence
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Entrepreneur sein heißt für mich…

Etwas zu tun. Am besten etwas, was noch niemand zuvor getan hat oder ein Problem zu lösen, das bisher als unlösbar oder schwer zu lösen galt, und Menschen zu helfen, ihr Leben zu verbessern.

Natürlich muss man, um erfolgreich zu sein, ein Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und Bedürfnisse haben und die Kreativität, etwas zu entwickeln, das die eigene Position gegenüber den Anbietern ähnlicher Produkte hervorhebt. Dieser verbessernde Unterschied ist dann Innovation und hat das Potenzial, auf gesellschaftliche Entwicklungen einzuwirken. Der ausschlaggebende Impuls eines Entrepreneurs ist sicherlich die Unzufriedenheit mit dem bisherigen Stand der Dinge. Wenn man ständig auf Sachverhalte stößt, die den Arbeitsprozess verlangsamen, die Effizienz blockieren oder einfach nur unerfreulich sind, entwickelt man natürlich zwangsläufig Ideen, wie man diese Dinge verbessern könnte. Unternehmertum bedeutet deshalb auch, bestehende Strukturen aufzubrechen und zu verändern, mit dem Ziel, das alltägliche Leben der Menschen zu erleichtern und zu verbessern.

Adtelligence sorgt für eine Neuausrichtung der bisherigen Art und Weise, im Internet zu navigieren. Zum Beispiel kopieren die meisten E-Commerce-Webseiten den Aufbau eines Kaufhauses in der analogen Welt. Diese traditionellen Shopping-Strukturen zerstören wir und setzen sie für jeden Nutzer neu zusammen, was die Navigation erleichtert und die langwierige Suche umgeht. Durch die Personalisierung des Webs wird langfristig die Arbeitswelt und Gesellschaft von innen heraus transformiert.

„Unternehmertum bedeutet bestehende Strukturen aufzubrechen“

Ein Entrepreneur braucht deshalb den Mut, lange bewährte Strukturen durch Innovationen zu zerstören und sich auch gegen Widerstände durchzusetzen. Dazu gehört es, unkalkulierbare Risiken einzugehen. Und auch schlicht und einfach der persönliche Ehrgeiz, ein weltweit agierendes Unternehmen aufzubauen. Außerdem Beharrlichkeit, Flexibilität bei auftretenden Problemen und die nötigen Leadership-Fähigkeiten, um andere auf dem Weg zu begeistern und mitzuziehen.

Sicherlich hat jeder Mensch diese Ideen, doch nur wenige setzen sie um und halten den schwierigen Weg in den ersten Geschäftsjahren durch. Soziales Netzwerken, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Offenheit gegenüber Menschen und deren Gedanken ist wesentlich, da die eigene Idee durch den ständigen Austausch mit anderen und deren Feedback immer ausgereifter und besser wird. Ist es dann so weit und man hat den Schritt zum eigenen Unternehmen geschafft, ist es wichtig, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu begeistern, damit positive Synergieeffekte entstehen.

Zum Autor:

Michael Altendorf ist Mitgründer und Geschäftsführer von Adtelligence.