Erfolge fallen nicht vom Himmel, sondern werden erzielt

Zum zweiten Mal haben Weitnauer Rechtsanwälte zum Symposium nach München geladen und über neue Player im Venture Capital-Bereich und Exit-Strategien für Biotechnologie-Unternehmen diskutiert.

Am 23.7.2015 trafen sich rund 120 Unternehmer und Experten auf Einladung von Dr. Wolfgang Weitnauer zum Kongress „Finance, Technology, Transactions“ im Park Hilton, München. Das Thema „Neue Player im Venture Capital-Bereich“ wurde in drei Podiumsdiskussionen behandelt. Über Corporate Venture vs. Acceleratoren debattierten Patrick Meisberger, Class van Delden, Lorenz Hartung, Philipp Thurn und Taxis, und Dr. Stefan Reineck. „Es gibt keinen Widerspruch von Corporate Venture und Acceleratoren, nur unterschiedliche Phasen“, erklärte der Vorsitzende des Venture Forum Neckar Dr. Stefan Reineck. Corporate Venture und Acceleratoren stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern seien ein Zusammenspiel, war sich der Tenor einig.

 

Panel zum Thema: “Crowdinvesting: Regulatorisches und VC-Kompartibilität”

Über Crowdinvesting: Regulatorisches und VC-Kompatibilität diskutierten Prof. Dr. Lars Hornuf, Christin Friedrich, Dr. Guido Sandler und Yorck Hernandez. „Die Crowd braucht Fantasie“, so Prof. Dr. Lars Hornuf, IAAEU & Department of Economics der Universität Trier. Christin Friedrich, Geschäftsführerin der Innovestment GmbH, fügte hinzu: „Der Gesetzgeber ist offen, dass es Bewegung gibt und ich hoffe wir bewegen uns in den nächsten Jahren! Wir alle werden profitieren.“

 

Auf Exitstrategien für Biotech-Unternehmen wurde im zweiten Teil der Veranstaltung fokussiert. „Wir brauchen keinen Markt 2.0, sondern ein Umdenken – die Aktie als Teil des Anlegens muss relevanter werden“, erläuterte der Geschäftsführer der Curatis AG und Vorstandsmitglied von Bio Deutschland Oliver Schacht. Bei der Suche nach Investoren zieht es viele Unternehmen in die USA. Melville Mummert, Managing Director der Mummert & Company Corporate Finance GmbH, stellte klar: „Das Geld ist vorhanden, die Basis und das Knowhow für Innovationen ist stark, das Management international – die Politik und die Presse muss etwas tun, um IPOs in Deutschland attraktiv zu machen“.

 

Im Abschluss wurden Hot Topics aus dem IT-Bereich behandelt. Neben überzeugenden Präsentationen zu den Themen automatisierter Zahlungsverkehr, Connected Cars und personalisierte Medizin hat der Vortrag von TESLA Motors besonders beim männlichen Geschlecht für Begeisterung gesorgt. Ausklang fand der Tag bei einem Flying Dinner mit Blick über München.