Keensight Capital sammelt 1 Mrd. EUR für Growth Buyouts ein

Keensight Capital sammelt 1 Mrd. EUR für Growth Buyouts ein
Keensight Capital will mit dem fünften Fonds vor allem in Deutschland investieren. Im Fokus sind neben dem IT-Sektor Unternehmen aus dem Gesundheitswesen.
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Nach nur vier Monaten Fundraising ist die Obergrenze erreicht: Keensight Capital schließt den fünften Fonds am Hardcap bei 1 Mrd. EUR. Die französische Beteiligungsgesellschaft investiert im Growth Buyout-Bereich in Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 15 Mio. EUR und 250 Mio. EUR. Hauptzielmarkt des neuen Vehikels ist Deutschland – im Fokus sind der IT- sowie der Gesundheitssektor hierzulande.

Die Keensight Capital SAS hat ihren fünften Growth Buyout-Fonds geschlossen – am Hardcap, nach nur vier Monaten Fundraising. Zielvolumen des Vehikels waren 750 Mio. EUR. Zum First und Final Closing sind nun 1 Mrd. EUR eingesammelt. Investoren sind zu 90% institutionelle Anleger, darunter Vermögensverwalter, Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, Banken und Staatsfonds. 10% der Mittel stammen von Führungskräften ehemaliger Portfoliounternehmen und Family Offices. Die Geldgeber kommen aus Europa, Nordamerika, dem Mittleren Osten und Asien. Keensight V soll die bisherige Strategie der französischen Beteiligungsgesellschaft fortsetzen: Investiert wird in Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 15 Mio. EUR und 250 Mio. EUR. Sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen sind möglich. Im Fokus der Franzosen sind die Branchen Informationstechnologie und Gesundheitswesen. 30 Mitarbeiter haben bisher in 52 Unternehmen in Westeuropa investiert. 37 Exits wurden abgeschlossen.

Keensight V mit Deutschland als Hauptzielmarkt

Mit dem fünften Fonds adressiert Keensight Capital Deutschland als Hauptzielmarkt. Der schnell wachsende IT-Sektor sowie der gut aufgestellte Gesundheitsbereich hierzulande sind von besonderem Interesse für die Franzosen. Jean-Michel Beghin, Managing Partner der Beteiligungsgesellschaft, sieht im schnellen Closing des Vehikels eine Bestätigung der bisherigen Strategie: „Die Kapitalaufnahme war ein großer Erfolg und zeigt, welchen Wert unsere Investoren in unserer differenzierten Positionierung und der Disziplin unseres Teams sehen.“ Darüber hinaus mag das Haus auch vom allgemein guten Fundraising-Klima profitieren. Es ist viel Kapital im Markt. Das beweisen die Closings anderer Venture Capital- und Private Equity-Gesellschaften: Der High-Tech Gründerfonds hat im Mai 2018 seinen dritten Fonds ebenfalls am Hardcap geschlossen – 316,5 Mio. EUR konnte der Frühphaseninvestor einsammeln. Im Oktober 2018 gab Forbion das Final Closing des vierten Life Sciences-Fonds bekannt – ebenfalls am Hardcap bei 360 Mio. EUR.