Bildnachweis: IQM, VentureCapital Magazin, Pixabay.
IQM, ein internationaler Anbieter von Full-Stack-Supraleitungs-Quantencomputern, und Real Asset Acquisition Corp. gaben heute bekannt, dass sie eine endgültige Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss geschlossen haben, durch den IQM zu einem börsennotierten Unternehmen wird und American Depositary Shares an einer der beiden führenden US-Börsen notiert werden. In den vergangenen Jahren beteiligten sich u.a. Bayern Kapital, MIG Fonds, World Fund, EIC Fund, Vsquared und Tencent an dem Unternehmen.
Das Quantencomputing-Unternehmen entwickelt Full-Stack-Systeme mit offener Architektur, die vor Ort eingesetzt oder über die Cloud genutzt werden können. IQM verfolgt ein vertikal integriertes Geschäftsmodell und verfügt über eine einzigartige Kombination aus proprietärer Infrastruktur, die von einem eigenen Chipdesign-Tool und einer Softwareentwicklerplattform bis hin zu einer Quantenchipfabrik, einer Fertigungsstraße und einem Rechenzentrum reicht. Dadurch kann das Unternehmen seine Innovationszyklen beschleunigen, seinen Kunden erstklassige Quantencomputing-Lösungen anbieten und das Quanten-Ökosystem ermöglichen. „Wir haben IQM von Anfang an mit einem Ziel vor Augen aufgebaut: funktionierende Quantencomputer in die Hände der Menschen zu geben, die sie zur Lösung realer Probleme einsetzen werden. Nicht irgendwann. Jetzt. Quantencomputing ist kein wissenschaftliches Projekt mehr. Es ist eine Branche, in der Kunden fortschrittliche Quantencomputer besitzen, betreiben und darauf aufbauen. Das macht IQM möglich.“, so Jan Goetz (Mitbegründer & CEO, IQM).
Die Transaktion dient der Finanzierung mit dem Ziel, die technologische und kommerzielle Entwicklung von IQM im Bereich fehlertolerantes Quantencomputing zu beschleunigen und damit seine Position als führender Anbieter von Quantencomputern weiter auszubauen. Peter Ort (CEO & Co-Chairman, Real Asset Acquisition Corp): „IQM hat mehr lokale Quantensysteme gebaut und geliefert als jeder andere Wettbewerber5 – und zwar an einige der anspruchsvollsten Forschungseinrichtungen der Welt. Diese Transaktion wird das Wachstum eines Unternehmens beschleunigen, das sich bereits heute mit echten Kunden und dem Betrieb realer Quantensysteme eine Position in diesem Bereich erarbeitet hat.“
IQM mit Hauptsitz in Finnland erwägt außerdem eine Doppelnotierung, bei der die Stammaktien von IQM an der Börse in Helsinki gehandelt würden. Diese Notierung würde voraussichtlich nach Abschluss dieser Transaktion erfolgen. Die bestehenden IQM-Aktionäre werden im Rahmen der aktuellen Transaktion keine Anteile verkaufen oder Barzahlungen erhalten, und alle wesentlichen IQM-Aktionäre haben sich bei Abschluss dieser Transaktion zu einer üblichen Lock-up-Vereinbarung verpflichtet. Sierk Poetting (Vorsitzender des Verwaltungsrats, IQM) erklärt: „Der Börsengang ist keine Richtungsänderung, sondern vielmehr eine Beschleunigung. Der Verwaltungsrat steht voll und ganz hinter der Mission und den Zielen von IQM, die Quanteninfrastruktur so grundlegend und zugänglich zu machen wie das klassische Computing.“





