Europa hat die Forschung. Aber warum fließt die große Wertschöpfung oft woanders hin?

bio:cap 2026 | 9.–11. Juni 2026 | CityCube Berlin
bio:cap 2026 | 9.–11. Juni 2026 | CityCube Berlin

Bildnachweis: bio:cap.

Europa verfügt über exzellente Forschung, führende Universitäten, renommierte Kliniken und eine dynamische Start-up-Landschaft in den Life Sciences. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz die Biotech- und Gesundheitsbranche grundlegend – von Diagnostik über Wirkstoffentwicklung bis hin zur personalisierten Medizin. Dennoch gelingt es Europa bislang nur eingeschränkt, aus wissenschaftlicher Exzellenz globale Wachstums-unternehmen zu entwickeln.

Die Ursachen sind bekannt: fragmentierte Kapitalmärkte, begrenzter Zugang zu Wachstumskapital, regulatorische Komplexität und zu wenige Plattformen, die Wissenschaft, Investoren, Industrie und Politik gezielt zusammenbringen.

„Europa bringt wissenschaftliche Spitzenleistungen hervor, verliert aber noch zu oft bei
Skalierung und Kapitalzugang. Wenn wir das ändern wollen, müssen Wissenschaft,
Investoren, Industrie und Politik viel direkter zusammenarbeiten. Die bio:cap ist genau dafür konzipiert“, sagt Lara Formichella, Projektleiterin des neuen Life Sciences & AI Investivals bio:cap.

Vom 9. bis 11. Juni 2026 bringt die bio:cap im CityCube Berlin erstmals internationale
Akteure aus Life Sciences, Künstlicher Intelligenz, Kapital und Politik zusammen. Das
internationale Life Sciences & AI Investival versteht sich als Plattform für Venture-Capital-Investoren, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen, Technologieanbieter und politische Entscheider.

Für Investor:innen bedeutet das vor allem eines: Zugang.

Die bio:cap wurde gezielt als Plattform konzipiert, auf der nicht nur Branchentrends
diskutiert, sondern konkrete Verbindungen geschaffen werden. Geplant sind kuratierte
Matchmaking-Formate, Reverse Pitches und One-to-One-Gespräche zwischen Start-ups,
Investoren und Industrie.

Inhaltlich stehen zentrale Zukunftsfragen im Fokus: Wie kann Europa im globalen
Wettbewerb mit den USA und Asien aufholen? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in
der nächsten Generation von Biotech-Unternehmen? Und welche Kapitalstrukturen braucht
es für nachhaltige Wertschöpfung?

Zu den beteiligten Persönlichkeiten zählen unter anderem Stefan Oelrich (Bayer), Thomas
Clozel (Owkin), Nicole Büttner (Merantix), Johannes Fruehauf (BioLabs) und
Nobelpreisträger Stefan W. Hell.

Strategische Perspektiven bringt ein internationales Steering Committee aus Wissenschaft,
Investment und Industrie ein, darunter Heyo K. Kroemer (Charité), Ariel Dora Stern (Hasso-Plattner-Institut), Jörg Rocholl (ESMT Berlin) und Andreas Schmidt (Springboard Health Ventures).

Berlin bietet dafür den passenden Rahmen: als einer der dynamischsten europäischen
Standorte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und Politik.

Für Investor:innen stellt sich damit weniger die Frage, ob Europas Life Sciences relevant
sind – sondern wie früh sie Teil der nächsten Wachstumsphase sein wollen.

Mehr Informationen finden Sie hier!