Private Equity in Skandinavien

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Investitionshoch im Jahr 2006

Ähnlich wie in Deutschland wird auch in den skandinavischen Ländern das Seed- und Start-up-Segment von öffentlichen und halböffentlichen Kapitalgebern dominiert, während Buyouts und Beteiligungen an etablierten Unternehmen bevorzugt von privaten Venture Capital- und Private Equity-Gebern finanziert werden. Schweden als mit Abstand größter Private Equity-Markt unter den vier skandinavischen Ländern verzeichnet – gemessen am Anteil am Bruttoinlandsprodukt – mehr als doppelt so hohe Private Equity-Investitionen wie der europäische Durchschnitt. In Schweden sind die Neuinvestments in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen; im Jahr 2006 lagen sie in etwa vier Mal so hoch wie noch 2003. Was die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen angeht, liegt Schweden allerdings nicht im Vorderfeld. In einer Benchmark-Studie des europäischen Branchenverbands European Venture Capital Association (EVCA), der in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG erstellt wurde, schneidet nur Dänemark relativ gut ab. Die anderen drei Staaten landen im hinteren Mittelfeld. Auf einer Skala von 1 (sehr günstig) bis 3 (weniger günstig) erhält Dänemark die Note 1,75, Finnland 1,91, Norwegen 2,08 und Schweden 2,12 (zum Vergleich: Europa-Durchschnitt 1,84, Deutschland 2,15).

 

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