Hoffnungsschimmer für den M&A-Markt

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Im “Intralinks Deal Flow Indicator” (DFI) sammelt der Dienstleister Intralinks (www.intralinks.com) Statistiken zum Volumen der eigenen virtuellen Datenräume. So ergeben sich Aussagen über die Anzahl aktueller Due Diligence-Projekte und ein Abbild des derzeitigen Dealflows. Im zweiten Quartal 2013 verzeichnete der DFI einen sprunghaften Anstieg von Due Diligences um 24%, was einem Fünfjahreshoch entspricht. Entsprechend prognostiziert Intralinks deutlich regere Aktivitäten auf dem globalen M&A-Markt. Besonders deutsche Dealmaker könnten profitieren, hier schlug der Indikator um 35% ins Plus.

Der deutsche Markt hätte Tauwetter dringend nötig, denn in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ging die Anzahl von Transaktionen konstant zurück. Im ersten Quartal zählte der Datenanbieter Mergermarket (www.mergermarket.com) 166 Deals, im zweiten Quartal nur noch 133. Die insgesamt 299 Transaktionen von Januar bis Juni liegen deutlich unter den 330 im ersten Halbjahr 2012. Immerhin stieg das Dealvolumen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 23% auf 34 Mrd. EUR. Die angekündigte Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone hätte Eisbrecher-Qualität; dementgegen standen im ersten Halbjahr jedoch die geplatzten Deals bei Scandlines, Schleich und LSG Skychefs.