Frisches Kapital für Fintech-Start-ups

Das Gastauer Family Office will weitere 100 Mio. EUR in Fintech-Start-ups in der Later Stage- und Growth-Phase investieren.
Das Gastauer Family Office will weitere 100 Mio. EUR in Fintech-Start-ups in der Later Stage- und Growth-Phase investieren.
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Die private Vermögensverwaltung Gastauer Family Office will nach eigenen Angaben weitere 100 Mio. EUR Venture Capital in Start-ups investieren. Der Gründer und Präsident des Gastauer Family Office, Michael Gastauer, hatte nach eigener Aussage im Mai 2015 bereits einen Betrag von 50 Mio. EUR für die Beteiligung an jungen Unternehmen der Fintech-Branche zur Verfügung gestellt. Das Kapital sei laut Unternehmensangaben mittlerweile vollständig investiert. Man habe sich deshalb entschieden, weitere 100 Mio. EUR der insgesamt über 2 Mrd. EUR, die das Family Office nach Unternehmensangaben verwaltet, in einer ähnlichen Strategie zu investieren.

Nach Aussage des Unternehmens wolle man den Investitionsfokus beibehalten und weiterhin in Finanztechnologieunternehmen in Europa und Asien investieren. Laut des Kapitalgebers habe sich aber die Investitionsphase aufgrund der höheren Beteiligungssumme jedoch vom Early Stage-Bereich mehr in die Later Stage- und Growth Phase gerückt. Außerdem wolle man weiterhin bei bestehenden Beteiligungen engagieren, um dort das weitere Wachstum zu finanzieren, so das Unternehmen.

Erste Beteiligung in Schweizer Fintech-Start-up WB21

Im Mai 2015 war das Gastauer Family Office nach eigener Aussage mit einem 50 Mio. EUR großen Venture Capital-Investitionsprogramm gestartet. Die erste Unternehmensbeteiligung des Gastauer Family Offices erfolgte laut Unternehmensangaben bereits im Oktober 2015 mit einer 2 Mio. EUR großen Seed-Finanzierung in das Schweizer Fintech-Unternehmen WB21 GmbH. Das Start-up aus Zug bietet laut eigenen Angaben neben online Kontoeröffnungen für Unternehmen und Privatkunden aus 180 Ländern, internationalen Zahlungsverkehr in 18 Währungen an.