Equistone schließt sechsten Fonds

Der Mittelstandsinvestor Equistone schließt seinen sechsten Fonds EPEF VI am Hard Cap mit Kapitalzusagen in Höhe von 2,8 Mrd. EUR.
Der Mittelstandsinvestor Equistone schließt seinen sechsten Fonds EPEF VI am Hard Cap mit Kapitalzusagen in Höhe von 2,8 Mrd. EUR.
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Der Mittelstandsinvestor Equistone Partners Europe hat für seinen sechsten Fonds EPEF VI Kapitalzusagen in Höhe von 2,8 Mrd. EUR erhalten und ihn damit an der Obergrenze geschlossen. Die europäische Private Equity-Gesellschaft hatte das Fundraising für den EPEF VI erst im November 2017 gestartet und konnte den Fonds innerhalb von nur vier Monaten schließen.

Der Eigenkapitalinvestor Equistone Partners Europe beteiligt sich mit einem Team von mehr als 35 Investmentspezialisten in sechs Büros in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien vor allem an etablierten mittelständischen Unternehmen mit guter Marktposition, überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und einem Unternehmenswert zwischen 50 Mio. EUR und 500 Mio. EUR.

Seit der Gründung der Beteiligungsgesellschaft wurde nach Unternehmensangaben Eigenkapital in mehr als 140 Transaktionen, hauptsächlich mittelständische Buyouts, investiert. Das Portfolio umfasst europaweit derzeit laut eigenen Angaben über 40 Gesellschaften, darunter rund 20 aktive Beteiligungen in Deutschland, in der Schweiz und in den Niederlanden.

Investments in Buyouts europäischer Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial

Mit dem sechsten Fonds wird Equistone laut eigener Aussage seine bewährte Beteiligungsstrategie fortsetzen und vor allem auf Buyouts europäischer Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial zielen, deren Bewertungen zwischen 50 und 500 Mio. EUR liegen.

Die Kapitalzusagen für EPEF VI stammen nach Angaben des Investors von 56 Pensions-, Dach- und Staatsfonds sowie Versicherungsunternehmen, die sich zu 56% auf Westeuropa sowie Skandinavien, 28% auf Nordamerika und 16% auf andere Regionen der Welt verteilen. Drei Viertel des Volumens steuern Anleger bei, die sich schon am Vorgänger-Fonds EPEF V beteiligt hatten. Dieser war im April 2015 mit einem Volumen von 2 Mrd. EUR geschlossen worden. Mit dem um 800 Mio. EUR größeren EPEF VI und seiner um rund 30% größeren Anzahl an Investoren deckt Equistone laut eigener Aussage einerseits die gestiegene Nachfrage am Fonds und orientiert sich zugleich weiterhin an marktgerechten Fondsgrößen.

Neun Investments und acht Exits seit Januar 2017

Seit Januar 2017 konnte Equistone durch regelmäßigen Kapitaleinsatz aus dem fünften Fonds sowie einer fortgesetzten Wertschöpfung aus dem bestehenden Portfolio vor und während des Zeichnungszeitraumes des EPEF VI neun Investments (davon drei durch das DACH-Team) und acht Unternehmensverkäufe (davon ebenfalls drei DACH-Exits) realisieren.

So kam im Januar 2017 Group of Butchers hinzu, ein niederländisches Unternehmen, das Fleischerzeugnisse produziert und vertreibt. Mit DefShop erwarb Equistone im September 2017 einen Multichannel-Händler für urbane Streetwear. Der Kauf der Fertighaus-Gruppe mit den Herstellern Bien-Zenker und Hanse Haus wurde im Dezember 2017 abgeschlossen. Abgegeben hat Equistone seine Beteiligungen an der Konrad Hornschuch AG, einem Oberflächenspezialisten aus Weißbach, an EuroAvionics, einem Hersteller ziviler Avioniksysteme, sowie an der Oase Gruppe, einem internationalen Spezialisten für Wassergärten und Aquaristik. Zudem wurden für die Portfolio-Unternehmen von Equistone elf Zukäufe getätigt.