Fruchtbarkeits-Tracker mit 30 Mio. USD weiterentwickeln

Fruchtbarkeits-Tracker mit 30 Mio. USD weiterentwickeln
Das Femtech-Start-up Ava hat einen Fruchtbarkeits-Tracker entwickelt.
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Das deutsch-schweizerische Femtech-Start-up Ava bietet einen Fruchtbarkeits-Tracker an. Jetzt hat das Unternehmen die Series B-Finanzierungsrunde abgeschlossen: 30 Mio. USD sind eingesammelt. Alle bestehenden Investoren beteiligen sich wieder. Zudem engagieren sich zwei neue Venture Capital-Gesellschaften: btov Partners und SVC Limited. Das frische Geld soll laut Ava vor allem in Forschung und Entwicklung fließen.

Sie wollen nach eigenen Angaben die Frauengesundheit revolutionieren: Die Ava Science Inc. hat einen Fruchtbarkeits-Tracker für das Handgelenk entwickelt. In der Nacht tragen Kundinnen das Sensor-Armband des Femtech-Start-ups. Morgens wird synchronisiert und schon lässt sich laut Unternehmen der Zeitpunkt der fruchtbaren Tage der Anwenderin feststellen. Das Tool und seine Auswertungen sind klinisch getestet. Frauen nutzen das Armband auch, um ihren Zyklus generell zu überwachen. Kommt es zu einer Schwangerschaft, erklärt Ava außerdem, welche Veränderungen in welcher Schwangerschaftswoche zu erwarten sind. Das Unternehmen arbeitet mit dem Universitätsspital Zürich zusammen. Hier werden die Technologien in Studien getestet. Seit letztem Jahr unterstützt Dr. Maureen Cronin das Team als medizinische Direktorin. Ihre Arbeit soll klinische und regulatorisch Prozesse für Produkterweiterungen effizienter machen.

Frauen mittels Fruchtbarkeits-Tracker durch reproduktive Lebensphase begleiten

Jetzt hat die Firma die Series B-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Ava erhält 30 Mio. USD Kapital. Alle bestehenden Investoren sind wieder an Bord: Polytech Ventures SA, Blue Ocean Ventures SA, Global Sources, Swisscom AG sowie die Züricher Kantonalbank und Business Angels. Sie stellen die Mehrheit des frischen Geldes. Außerdem engagieren sich die btov-Partners AG und SVC Limited, der Venture Capital-Arm der Credit Suisse Group AG. Mit der Kapitalspritze will das Unternehmen die Forschung und Entwicklung vorantreiben. Das Sensor-Armband soll verbessert werden. Außerdem will das Team den Fruchtbarkeits-Tracker um weitere Funktionen ergänzen: Langfristige Vision ist es laut Ava-Gründer Pascal Koenig, Frauen mittels datengestützter, klinisch erprobter Technologie durch die gesamte reproduktive Lebensphase zu begleiten. Das Femtech-Start-up will sich den Themen Verhütung, Schwanger-Werden oder dem Übergang in die Menopause widmen. Frauen sollen mittels des Tools lernen, ihren Körper besser zu verstehen. Neben frischem Kapital hat Ava einen weiteren Grund zur Freude: Seit Markteinführung im Juli 2016 sind laut Unternehmen weltweit 10.000 Frauen, die das Sensor-Armbande verwendeten, schwanger geworden.

Ava Sciene Inc., Zürich (CH)
Tätigkeitsfeld: Femtech
Investoren: btov-Partners AG, SVC Limited, Polytech Ventures SA, Blue Ocean Ventures SA, Global Sources, Swisscom AG, Züricher Kantonalbank, Business Angels
Volumen: 30 Mio. USD (Wachstumsfinanzierung)