Reverse Recruiting-Plattform sichert sich 2 Mio. EUR

Reverse Recruiting-Plattform sichert sich 2 Mio. EUR
Instaffo verbindet Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf einer Reverse Recruiting-Plattform. Das Start-up will die Blockchain-Technologie EOSIO in das Portal integrieren.
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Instaffo verbindet Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf einer Reverse Recruiting-Plattform. Das Portal basiert auf künstlicher Intelligenz. Die Algorithmen sollen automatisch passende Konstellationen finden. In der Series A sichert sich das Heidelberger Start-up 2 Mio. EUR. Bereits zum zweiten Mal engagiert sich der FinLab EOS VC Fund. Auch mehrere beteiligte Business Angels steuern frisches Kapital bei. Die Finanzspritze will das Unternehmen nutzen, um seine automatisierte Plattform weiterzuentwickeln. Außerdem soll die EOSIO-Blockchain-Software in den Service integriert werden.

Die Instaffo GmbH verbindet auf einer Reverse Recruiting-Plattform Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das Heidelberger Start-up nutzt Machine Learning, um den Prozess zu optimieren. Passende Konstellationen sollen automatisch verbunden werden. Im Anschluss können beide Parteien über Direktchat interagieren und Interviews vereinbaren. Die Profile der Arbeitnehmer sind nicht öffentlich. Bis zur Chat-Erlaubnis bleiben sie anonym.

Blockchain in Reverse Recruiting-Plattform integrieren

In der Series A sichert sich Instaffo 2 Mio. EUR. Bestehende Business Angel-Investoren engagieren sich erneut. Außerdem beteiligt sich auch die FinLab EOS VC Europe I GmbH & Co. KG wieder. Der Frankfurter Company Builder FinLab verwaltet den Fonds. Das Vehikel ist Teil des Unternehmens Block.one, das die EOSIO-Blockchain-Technologie anbietet. EOS VC soll Betriebe dabei unterstützen, die Software der Firma zu nutzen. Dadurch soll das Blockchain-Ökosystem wachsen. Instaffo wird das frische Kapital verwenden, um die Technologie auf seiner Reverse Recruiting-Plattform zu integrieren. Die Blockchain soll verschiedene Features abdecken. Zum Beispiels lassen sich Angaben in Lebensläufen über Smart Contracts dezentral verbriefen. Christoph Zöller, CEO des Heidelberger Start-ups: „Mit der Implementierung der Technologie von EOSIO in unsere Plattform optimieren wir unsere Abläufe und die Nutzererfahrung beim Talent Recruiting.“ Bereits im September 2018 hat Instaffo eine siebenstellige Finanzierung aus dem FinLab EOS VC-Fonds erhalten. Das Geld sollte direkt in ein Tochterunternehmen fließen: Die Vaeon Trading Ltd. sollte, abgesichert durch Kryptowährung, ein dezentrales Protokoll auf Basis der Instaffo-Daten entwickeln – zum Austausch von Personendaten. Aufgrund der Bitcoin-Abwertung in den Monaten nach der Investition wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

Instaffo GmbH, Heidelberg
Tätigkeitsfeld: Human Ressources
Investoren: FinLab EOS VC Europe I GmbH & Co. KG, Business Angels
Volumen: 2 Mio. EUR (2. Finanzierungsrunde)