Bayern Kapital steigt bei German Bionic Systems ein

16,5 Mio. Euro für smarte Exoskelette

Bayern Kapital steigt bei German Bionic Systems ein: 16,5 Mio. Euro für smarte Exoskelette
Bayern Kapital steigt bei German Bionic Systems ein: 16,5 Mio. Euro für smarte Exoskelette
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Bildnachweis: © German Bionic Systems.

Das europaweit markt- und technologieführende Unternehmen German Bionic Systems hat mit Bayern Kapital einen neuen Investor gewonnen. Mit dem Wachstumsfonds Bayern unterstützt die Beteiligungsgesellschaft die internationale Expansion des Startups, das robotische Exoskelette produziert. Lead-Investor der Serie-A-Finanzierungsrunde mit einem Gesamtvolumen von 16,5 Mio. EUR ist Samsung Catalyst, der Venture Capital-Arm von Samsung.

Rückenschmerzen mit intelligenten Kraftanzügen vorbeugen

Mit intelligenten, rucksackartigen Kraftanzügen unterstützt German Bionic Systems Branchen mit körperlich anstrengenden Berufen dabei, das Risiko von Muskel- und Skeletterkrankungen zu reduzieren. Rückenschmerzen gehören zu den Hauptgründen für Berufsunfähigkeit und zählen weltweit zu den am meisten verbreiteten Gesundheitsproblemen. Vor allem im Lendenwirbelbereich leiden rund 540 Mio. Menschen unter Schmerzen, Ursachen dafür sind oft Fehlbelastungen beim Heben und Tragen. Das 2017 gegründete Start-up mit Hauptsitz in Augsburg sowie weiteren Standorten in Berlin und Tokio hat sich dem Problem angenommen. Mit seinen aus Karbonfasern hergestellten, intelligenten Kraftanzügen hat es einen Weg gefunden, das Heben von Lasten bis zu 30 Kilogramm zu unterstützen. Hinzu kommt eine Software-Plattform mit selbstständig lernender Robotik-Lösung, die sich in die Fabrikprozesse integrieren lässt.

Bayern Kapital sieht großes Potenzial

Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital, sieht in dem Start-up ein erhebliches Wachstumspotenzial: „German Bionic adressiert mit seiner smarten Roboter-Technologie ein weltweit drängendes Gesundheitsproblem mit gravierenden Folgen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie spürbaren wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen. Das Unternehmen ist schon heute hervorragend international aufgestellt und verfügt über eine ambitionierte Mannschaft aus erfahrenen Unternehmern und Ingenieuren.“ Und auch Gründer und CEO des Start-ups ist Armin G. Schmidt zeigt sich begeistert vom neuen Partner: „Wir freuen uns besonders, dass auch der Freistaat mit dem Wachstumsfonds Bayern in das enorme Potenzial unserer innovativen Technologie investiert, Um mit der steigenden Nachfrage mitzuwachsen, haben wir uns ein namhaftes Konsortium erfahrener, internationaler und technologieaffiner Investoren an Bord geholt.“