Event-Tipp: 0100 Europe 2026

Führende LPs, GPs, Family Offices & politische Entscheidungsträger kommen zusammen

0100 Europe
0100 Europe

Bildnachweis: Zero One Hundred Conferences.

Zero One Hundred Conferences gibt die Rückkehr der 0100 Europe bekannt, die vom 21. bis 23. April 2026 in Amsterdam stattfinden wird. Die Veranstaltung bringt führende LPs, GPs, Family Offices und politische Entscheidungsträger zusammen. Die 0100 Europe findet nun bereits zum vierten Mal statt und trifft auf einen entscheidenden Moment für die Branche. Angesichts von Liquiditätsengpässen, regulatorischer Fragmentierung und sich wandelnden makroökonomischen Bedingungen wird die Konferenz als Plattform für Entscheidungen dienen, um Erkenntnisse auszutauschen, Beziehungen zu festigen und die Zukunft der privaten Märkte mitzugestalten.

Das diesjährige Leitthema „Bewältigung der Liquiditätskrise“ spiegelt die strukturellen Herausforderungen wider, denen sich die Branche gegenübersieht. Angesichts langsamerer Ausschüttungen, verschärfter Bedingungen für die Kapitalbeschaffung und wachsender Rückstände im Portfolio greifen Investoren zunehmend auf innovative Lösungen wie Sekundärtransaktionen, Fortführungsvehikel und NAV-Finanzierungen zurück. „In der heutigen Zeit, in der Unsicherheit und Fragmentierung den Markt prägen, ist es wichtiger denn je, persönlich in Kontakt zu bleiben“, so Olivia Strapekova (Geschäftsführerin, Zero One Hundred Conferences). „0100 Europe soll Beziehungen stärken, einen sinnvollen Dialog fördern und sicherstellen, dass die Private-Markets-Community sich weiterentwickelt.“

Die Speaker auf der 0100 Europe werden sich mit einem der drängendsten Probleme des
Kontinents befassen: der Notwendigkeit eines stärker vereinheitlichten und wettbewerbsfähigen Kapitalmarktes. Unter anderem sind Vertreter folgender Unternehmen dabei: BlackRock, Carlyle AlpInvest, Verdane, Tikehau Capital, Aenu, Andera Partners, Molten Ventures, Ventech, CommerzVentures, Eurazeo und viele mehr!

„Europas zersplitterte Regulierungslandschaft und widersprüchliche nationale Interessen behindern das Risikokapital in der Scale-up-Phase und verhindern, dass der Kontinent so viele paneuropäische Marktführer hervorbringt, wie ein einheitlicher Markt von Natur aus hervorbringen würde“, sagt Wiebe Visser (CIO, Carbon Equity). „Die Vereinheitlichung des europäischen Kapitalmarkts kann einen größeren, zentralisierten Markt schaffen – und es beispielsweise Pensionsfonds ermöglichen, erhebliches Kapital in diesen Bereich zu investieren.“

VentureCapital Magazin 02/2026
VentureCapital Magazin 02/2026

Jacqueline van den Ende (Mitbegründerin & CEO, Carbon Equity) fügt hinzu: „Europäische Scale-ups haben durchweg Schwierigkeiten, Finanzierungsrunden in einer Größenordnung zu schließen, die mit denen ihrer US-amerikanischen Konkurrenten mithalten können, insbesondere im Deep-Tech-Bereich. Infolgedessen konzentrieren sich Investitionen in der Früh- und Wachstumsphase weiterhin stärker auf die USA. Es ist nun wirklich dringend notwendig, auf eine europäische Regulierungs- und Kapitalunion hinzuarbeiten. Mit der richtigen Umsetzung politischer Maßnahmen ist Europa gut positioniert, um einen viel größeren Anteil an den globalen Kapitalströmen zu gewinnen – insbesondere im Bereich der Energiewende.“

Mehr Informationen und zur Anmeldung hier!