Vanagon Ventures gibt Final Closing von Fund I bekannt

Finanzierung von Pre-Seed-Deeptech-Start-ups im Fokus

Vanagon Ventures-Team
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Bildnachweis: Vanagon Ventures.

Vanagon Ventures (München) hat das Final Closing ihres Fund I in Höhe von 20 Mio. EUR bekannt gegeben. Der Fonds adressiert gezielt eine strukturelle Finanzierungslücke im Venture-Markt: den Mangel an Kapital im Pre-Seed-Bereich für KI-native und Deeptech-Unternehmen, die erhebliches wirtschaftliches Potenzial besitzen, jedoch anderen Skalierungslogiken folgen als klassische Softwareunternehmen. Der Fonds strebt ein Portfolio von rund 30 Unternehmen an und hat bereits in mehrere innovative Unternehmen investiert.

Vanagon investiert bis zu 500.000 EUR in Teams, deren Lösungen zur Souveränität und Nachhaltigkeit Europas beitragen. Der Fokus liegt auf Künstlicher Intelligenz, Quantencomputing, Robotik sowie Frontier Software – Technologien mit langfristiger strategischer Relevanz und Milliardenmarktpotenzial. „KI verändert auch Venture Capital grundlegend. Die steilste Wertschöpfung wandert in die frühesten Finanzierungsphasen. Viele Investoren meiden Pre-Seed, weil sie an SaaS-Logiken festhalten, die nicht zur Skalierung von Deeptech und AI-getriebener Disruption im B2B-Bereich passen“, erklärt Susanne Fromm (GP, Vanagon Ventures).

Die drei Gründungspartner von Vanagon Ventures verbinden Venture-Erfahrung mit Verständnis für technologiegetriebene Transformation: Axel Roitzsch, Serienunternehmer mit Full-Cycle-Erfahrung; Sandro Stark, ehemaliger Microsoft-Stratege und Mitgründer einer parametrischen Klimaversicherung; sowie Susanne Fromm, INSEAD-MBA-Absolventin mit über 15 Jahren Erfahrung in Corporate Innovation, Strategie und Tech-Investments. Vanagon agiert häufig als erster VC-Investor oder Lead-Investor und unterstützt seine Portfoliounternehmen aktiv bei Rundenstrukturierung, Markteintritt und dem Zugang zu Kunden. „Viele Early-Stage-Fonds tun sich im Pre-Seed schwer. Wir haben Vanagon gegründet, um Gründer konsequent von der ersten Stunde an zu unterstützen, Ergebnisse zu liefern und die Brücke zu Folge-Finanzierungen zu bauen“, so Stark (GP, Vanagon Ventures).

Vanagon Ventures hat unter anderem bereits in folgende Unternehmen investiert: Holy Technologies (KI), ExoMatter (KI-gestützte Forschung & Entwicklung) & The Landbanking Group (KI-basierte Plattform). Weitere Investments umfassen glasbasierte Datenspeichertechnologien für unveränderbare und nachhaltige Archivierung, KI-gestützte visuelle Fertigungs-Inspektion sowie KI-basierte Nachfrageprognosen für die Chemie- und Textilindustrie. „Deeptech ist seit jeher eine europäische Stärke – heute ist es ein strategischer Hebel für technologische Souveränität und Treiber der nächsten Innovationswelle. Venture Capital ist der schnellste Weg, diese Innovationskraft in wirtschaftliches Wachstum zu überführen“, sagt Roitzsch (GP, Vanagon Ventures).

Ankerinvestor ist Allocator One, ein Fund-of-Funds, der nach eigenen Angaben weltweit in die Top 3% der Emerging Fondsmanager investiert und Vanagon in die Top-3 der globalen „Breakout Funds of the Year“ wählte. Weitere Limited Partner sind Family Offices, Unternehmer, Tech-Executives u. a. von Apple und Google sowie Unicorn-Gründer aus dem Münchner Ökosystem. Zudem arbeitet Vanagon Ventures mit den Kanzleien Orbit und Bird & Bird sowie mit dem Fondsadministrator ACE Alternatives zusammen.