Voyager Ventures eröffnet Büro in München

Elena Ballesteros für den Standortaufbau gewonnen

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Bildnachweis: Pexels, VentureCapital Magazin, Pixabay.

Die transatlantische Venture-Capital-Gesellschaft Voyager Ventures eröffnet am 10. März 2026 ein Büro in München und holt Elena Ballesteros in ihr europäisches Investmentteam. München ist nach London im Jahr 2022 der zweite Standort in Europa. Die Expansion folgt auf den Abschluss des zweiten Funds über 275 Mio. USD.

Die Entscheidung von Voyager, einen Standort in München aufzubauen, spiegelt Deutschlands wachsende Rolle als Innovationszentrum für Industrie und Energie wider. Das Unternehmen konzentriert sich auf Start-ups in den Bereichen Energie, fortschrittliche Fertigung in der Industrie, kritische Materialien, Physical AI, Klimatechnologie und Computertechnik – Sektoren, in denen es in Süddeutschland ein großes Potenzial an Ingenieurtalenten, Unternehmensnachfrage und Forschungsdichte sieht.

Mit Fund II verwaltet Voyager nun insgesamt 475 Mio. USD in Nordamerika und Europa. Das Portfolio umfasst unter anderem Allie, Anthro Energy, Arbor Energy und Astro Mechanica. Aus dem neuen Fund wurden bereits Beteiligungen an ENAPI, Leeta Materials, und Electroflow Technologies getätigt.

Für den Aufbau holt Voyager Ventures Elena Ballesteros an Bord. Sie war zuletzt bei Hitachi Ventures tätig und begleitete dort Klima- und Industrietechnologie-Unternehmen von der Seed-Phase bis zur Series B. Zuvor arbeitete sie unter anderem bei Bain & Company, Clarity AI, Bridge for Billions und der Arvantis Group. „München verbindet exzellentes technisches Know-how mit industrieller Umsetzung“, erklärt Ballesteros. „Für Unternehmen, die an Energiesystemen, in der Fertigung oder im Deep Tech Bereich arbeiten, ist die Nähe zu Kunden und Ingenieurstalenten entscheidend. Entsprechend hoch ist die strategische Bedeutung dieser Region für uns.“

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„Deutschland spielt eine zentrale Rolle im industriellen Wandel Europas“, so Sierra Peterson (Gründerin & General Partner, Voyager Ventures). „Elena stärkt unsere Fähigkeit, vor Ort mit Gründern zusammenzuarbeiten, die Technologien entwickeln, welche auf globaler Ebene Effizienz, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. So können wir die grundlegenden Technologien der Zukunft skalieren.“