VentureCapital Magazin unterstützt German Spin-off Framework

Maßnahmen für effizientere Forschungsausgründungen

VentureCapital Magazin unterstützt German Spin-off Framework für effizientere Forschungsausgründungen (c) Abdullah - stock.adobe.com
VentureCapital Magazin unterstützt German Spin-off Framework für effizientere Forschungsausgründungen (c) Abdullah - stock.adobe.com

Bildnachweis: Abdullah – stock.adobe.com.

Das VentureCapital Magazin gehört zu den Unterstützern des German Spin-off Framework (GSOF). Die Initiative führender Forschungseinrichtungen, Technologietransferstellen (TTOs) und Venture-Capital-Investoren verfolgt das Ziel, Ausgründungen aus der Wissenschaft in Deutschland schneller, fairer und planbarer zu gestalten. Mit dem Framework werden erstmals gemeinsam entwickelte Standards für zentrale Themen wie IP-Lizenzierung, Beteiligungsmodelle und Spin-off-Verhandlungen etabliert.

Das German Spin-off Framework ist eine freiwillige Selbstverpflichtung von Forschungseinrichtungen, Technologietransferstellen und Investoren auf gemeinsame Grundsätze für wissenschaftsbasierte Ausgründungen. Entstanden ist das Rahmenwerk in einem breit angelegten kollaborativen Prozess unter der Koordination von Dr. Thorsten Lambertus, Geschäftsführer des DEEP – Institute for Deep Tech an der ESMT Berlin. Gemeinsam mit Vertretern aus Venture Capital, Wissenschaft und Technologietransfer wurden praxisnahe Leitplanken entwickelt, die Gründungsprozesse vereinfachen und beschleunigen sollen. „Erfolgreiche Forschungsausgründungen sind ein wesentlicher Treiber für Innovation und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Das German Spin-off Framework schafft die Grundlage für mehr Transparenz und Verlässlichkeit in einem entscheidenden Abschnitt des Gründungsprozesses“, heißt es von den Initiatoren.

Zusammenarbeit effizienter gestalten

Ziel des Frameworks ist es, die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Gründungsteams und Kapitalgebern transparenter und effizienter zu gestalten. Standardisierte Prozesse und klar definierte Erwartungen sollen dazu beitragen, Verhandlungen zu verkürzen, Transaktionskosten zu senken und den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu stärken. Die breite Unterstützung aus dem deutschen Innovationsökosystem unterstreicht die Bedeutung der Initiative. Insgesamt haben bislang 44 Organisationen aus den Bereichen Venture Capital, Forschung, Technologietransfer, Recht, Medien und Deep Tech das Framework mitentwickelt und unterzeichnet. Zu den Unterstützern zählen APEX Ventures, Ascenion, Atlantic, Basic Ventures, Bayerische Patentallianz GmbH, BayBG Venture Capital, Bayern Kapital, Bio Deutschland e. V., BioM, BioRN, Business Angels Deutschland (BAND), Charité & BIH, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, D11Z, DEEP – Institute for Deep Tech an der ESMT Berlin, DESY, DKFZ, First Momentum, Forbion, Fraunhofer, HZDR, Joachim Herz Stiftung, Karlsruher Institut für Technologie, LMU Klinikum, Marvelous Ventures, Matterwave Ventures, Max Planck Innovation GmbH, Noerr, Occident Ventures, Positron,
Potsdam Science Park, RWTH Aachen, seed+speed Ventures, Sofinnova, SouthwestX, TU Dresden, TU München, Triathlon (Universität des Saarlandes), U2V, Universität Stuttgart, Venture Capital Magazin, Vireo Ventures, Visionaries Tomorrow, und WIPIT. Mit der Einführung des German Spin-off Framework setzt das deutsche Innovationsökosystem ein gemeinsames Zeichen für bessere Rahmenbedingungen bei wissenschaftsbasierten Ausgründungen und für eine stärkere Vernetzung von Forschung, Unternehmertum und Kapital.