RWB Private Capital III

<

Kein Zielvolumen: The Sky is the Limit!
Seit August 2005 befindet sich der dritte Dachfonds der Oberhachinger RWB RenditeWertBeteiligungen AG in der Platzierung. Das Mindestvolumen von 25 Mio. Euro ist längst akquiriert, zum 30. September 2006 berichtet die Gesellschaft ein Fondsvolumen von gut 150 Mio. Euro. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ein Teil davon auf atypisch stille Gesellschafter entfällt, die sich als Einmalzahler oder Ratensparer direkt an der „Dachfonds-GmbH“ beteiligen und Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen. Die vermögensverwaltende „Dachfonds-KG“ hält nur diese eine GmbH-Beteiligung, bis diese am Laufzeitende 2020 per Put-Option der RWB AG oder einem höher bietenden Dritten angedient wird. Das Konstrukt ermöglicht es der „Dachfonds-GmbH“, Kapitalrückflüsse aus Zielfondsbeteiligungen zu reinvestieren, Darlehen aufzunehmen und sich ohne die sonst mit „Blocker“ GmbHs verbundenen Steuernachteile direkt an den gewerblich geprägten Zielfonds zu beteiligen.

Bereits 14 Commitments vorhanden
Das eigentliche Zielfonds-Portfolio wird breit über Investmentphasen, Regionen und Auflegungsjahre gestreut. Bei der Zielfondsauswahl läßt sich RWB von der Capvent AG mit Sitz in Zürich und London beraten. 50% des Fondskapitals soll in Buyouts fließen, 30% in Venture Capital und 20% in Mezzanine-Anlagen, nach Regionen sollen 50% in Westeuropa, 40% in Nordamerika und 10% im Rest der Welt investiert werden. Ein Blick in das aktuelle Portfolio des RWB III zeigt per 30. Juni 2006 14 Zielfonds, denen knapp 93 Mio. Euro zugesagt wurden – darunter einige prominente Namen: Apollo VI, Ares II, Arlington II, Eden, Francisco II, HgCapital 5, KKR Europe II, KPP III, Northstar IV, Veritas III, VIMAC III, VSS IV, WCAS X und Windjammer III. Das Blind Pool-Risiko neuer Zeichner ist somit teilweise abgemildert.

Konditionen
Neben 5% Agio werden auf Kommanditeinlagen 14,9% einmalige Anfangskosten fällig. Die jährlichen Gebühren summieren sich auf laufzeitdurchschnittlich 2,16% p. a. des Fondsvolumens und wachsen dynamisch mit den in der Dachfonds-GmbH angesammelten Rücklagen. Nach Überschreiten einer Rendite von 10% p. a. werden gemäß Prospekt 7% p. a. als Gewinnbeteiligung fällig. Da die Rückzahlung der Fondsbeteiligung in einem Betrag am Ende der Laufzeit erfolgt, müssen Investoren entsprechend mehr Geduld und Vertrauen einsetzen.

Fazit:
Die von Wettbewerbern abweichende Vertragsgestaltung verdient eine besondere Beachtung. Während die anfänglichen Einmalkosten durch Vertriebskosten hoch wirken, erhält der Investor durch die „evergreen-ähnliche“ Struktur mit Thesaurierung der Rückflüsse eine größere Verwaltungsleistung als bei konventionellen Dachfonds-KGs. Es ist zu hoffen, dass auch Anlagevermittler der Prospektempfehlung „10 bis 15% des Vermögensportfolios“ bzw. „20% des Monatsbudgets nach Kosten und Rücklagen“ für die Beteiligungshöhe potenzieller Kunden die gebührende Aufmerksamkeit schenken.

Volker Deibert

RWB Private Capital III

Volumen

mind. 25 Mio. Euro, nach oben offen

Minimum

2.500 Euro oder 100 Euro p. m.

Laufzeit

14 Jahre + 3 x 1 Jahr Verlängerungsoption

Zeichnungsschluss

30.06.2008

RQ-16*

72,47%

Investment-Thema

Breit gestreutes Portfolio, 50% Buyouts, 20% Mezzanine, 30% VC

Ziel-Anzahl Portfoliogesellschaften

ca. 25 Zielfonds = ca. 300 Portfoliounternehmen

Internet

www.rwb-ag.de

* Die Kennzahl RQ-16 (=Rendite-Quotient auf Basis von 16% Bruttorendite) gibt an, in welchem Umfang der Anleger am Bruttoergebnis des Fonds nach Abzug sämtlicher Kosten partizipiert (vor Steuern). Hierzu werden die Emittentenangaben herangezogen, ein planmäßiges Fondsvolumen und ein typischer Verlauf unterstellt und die internen Zinsfüße des Netto- und des Brutto-Zahlungsstroms ins Verhältnis gesetzt.