RWB Special Market Fonds Germany III: Auf heimische Stärken setzen

Mit dem RWB Special Market Fonds Germany III können sich Privatanleger am Boom in Deutschland beteiligen.
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Dritter Deutschland-Fonds

Der RWB Special Market Fonds Germany III plant Investments in Private Equity-Fonds, deren Hauptbeteiligungsfokus in deutschen nicht börsennotierten Unternehmen liegt. Infrage kommen deutsche Zielfonds ebenso wie ausländische, die sich auf den deutschen Markt konzentrieren. Eine Risikodiversifikation wird angestrebt durch Investitionen über verschiedene Auflegungsjahre und Finanzierungsanlässe hinweg. Genauere Investmentkriterien sind im Prospekt nicht festgelegt. RWB hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Dachfonds mit Investitionsthema Deutschland aufgelegt, von denen einer – der Special Market Fonds Germany I – bereits in die Investitionsphase eingetreten ist. Von den 8 Mio. EUR, die der erste Fonds über Zielfonds in Unternehmen investiert hat, flossen laut Leistungsbilanz 64,5% in die IT- und Softwarebranche, 25% in den Technologie- und Komponentenbereich, 7,8% in Industriegüter und -dienstleistungen sowie 2,7% in die Unterhaltungsindustrie. Ob ein ähnlicher Branchenmix sich auch im Fonds III niederschlagen wird, ist aufgrund des Blindpool-Konzepts nicht vorherzusagen.

Reinvestitionen möglich

Der Anleger wird über einen Treuhänder Gesellschafter einer GmbH & Co. KG. Er zeichnet mindestens eine Einlage von 5.000 EUR. Eine zusätzliche Rateneinlage von 6.000 EUR ist möglich, dabei wird über 60 Monate hinweg eine Rate von je 100 EUR fällig. Das Agio für die Einmaleinlage liegt bei 5%, für die Rateneinlage werden 6% berechnet. Das Mindestfondsvolumen liegt bei 3 Mio. EUR, der Fonds wird am 30. Juni 2013 geschlossen, mit einer Verlängerungsoption von einem Jahr bzw. der Möglichkeit zur vorzeitigen Schließung. Der Liquidationsbeginn ist ab dem 1. Januar 2019 veranschlagt. Das erwirtschaftete Kapital kann bis dahin entweder an die Anleger zurückgeführt oder reinvestiert werden, die Entscheidung liegt im Ermessen der Geschäftsführung, die wiederum die aktuelle Marktsituation zugrunde legen wird. Dieses System bietet die Chance, mit einem Investment gleich von mehreren Beteiligungsopportunitäten zu profitieren.

Transparenz bei den Kosten

Bei den Gebühren bietet RWB den Anlegern ein im Branchenvergleich innovatives Konzept: Die Vergütung für das Portfoliomanagement bezieht sich nur auf das von den Zielfonds tatsächlich abgerufene Kapital, nicht auf die Höhe des von den Anlegern gezeichneten Kapitals, was zu einer Kostenreduzierung führen kann. Das Management wird am Erfolg des Fonds beteiligt, sobald die Anleger 175% ihres eingezahlten Kapitals wiedererhalten haben. Üblich ist normalerweise eine – oft eher abstrakte – rechnerische Rendite, die die Hurdle Rate bildet. Auf ein Catch-up, also die Regelung, dass alle Rückflüsse über die Hurdle Rate hinaus an das Fondsmanagement gehen, verzichtet RWB.

Fazit:

Die Emittentin RWB hat jahrelange Erfahrung im Bereich Private Equity-Dachfonds und arbeitet seit Jahren mit Zielfondsmanagern speziell in Deutschland zusammen. Dem Anleger bietet das Fondskonzept die Möglichkeit, am deutschen Wirtschaftswachstum zu partizipieren. Die Unwägbarkeiten, die die Schulden- und die Stabilitätskrise des Euro nach wie vor mit sich bringen, stellen ein volkswirtschaftliches Risiko dar, das sich auch auf die Portfoliounternehmen auswirken könnte.

RWB Special Market Fonds Germany III

Zielvolumen: k.A.

Mindestanlage: 5.000 EUR

Laufzeit: bis Ablauf des 31.12.2018

Investitionsthema: Deutschland

Internet: www.rwb-ag.de