Sechsstellige Kapitalspritze für Open as App

Main Incubator, der Privatinvestor Pieter van Gross und Impact51 investieren einen sechsstelligen Betrag in das Münchner Tech-Start-up Open as App.
Main Incubator, der Privatinvestor Pieter van Gross und Impact51 investieren einen sechsstelligen Betrag in das Münchner Tech-Start-up Open as App.
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Der Company Builder main incubator und der Privatinvestor Pieter van Groos investieren zusätzlich zum IT-Investorennetzwerk Impact51 einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Plattform für Self-Service-App-Erstellung des Münchner Tech-Start-ups Open as App.

Unternehmen müssen zunehmend auch komplexe Daten schnell und kostengünstig verfügbar machen – für den Vertrieb oder die interne Kommunikation. Die wenigsten können dies, denn die individuelle App-Programmierung ist aufwendig, Baukasten-Tools können Informationen nur visualisieren und die Logik der Daten nicht übernehmen. Open as App kann das. Mit der Cloudservice-Lösung zur Self-Service-App-Erstellung und -Verteilung von Open as App soll das Erstellen individueller Apps mit aktuellen Inhalten so normal werden, wie es heute die Erstellung und der Versand von PDFs ist.

Erstellung von interaktiven Kalkulations-Apps, intelligenten Listen und Dashboards

Der Service des Münchner Start-ups erlaubt die Erstellung von interaktiven Kalkulations-Apps, intelligenten Listen oder auch Dashboards in rund einer Minute. Nach eigenen Angaben kann das junge Unternehmen als bisher einziger Anbieter für die Self-Service-App-Erstellung dabei auch die Logik von Daten automatisch übernehmen. Grundlage der Apps sind Daten aus Excel, Google Sheets oder SaaS wie Salesforce, CRM Dynamics oder SAP. In kurzer Zeit sollen laut des Tech-Start-ups so native Apps entstehen, die über die Open as App-Clients sofort auf allen Plattformen verfügbar sind. Datenquelle und App bleiben verbunden und sind immer aktuell. Unternehmen jeder Größe können so schnell und konsolidiert beliebig viele Apps erstellen und ausrollen. Die Self-Service-App-Erstellung könnte so zu einem zentralen Baustein der digitalen Transformation werden.

Große Technologiepartner und erste Kunden

Seit seiner Gründung im Januar 2016 hat Open as App nach eigenen Angaben große Technologiepartner wie Microsoft und MobileIron gewonnen, in kurzer Zeit ein marktfähiges Release entwickelt und erste Kunden, wie PricewaterhouseCoopers und IWIS, überzeugt. Im Dezember 2016 wurde Open as App als einziges deutsches Start-up zur Teilnahme am Startup Battlefield der renommierten TC Disrupt in London ausgewählt.

Kapital für Produktausbau und verbesserte User Experience

Das frische Kapital soll nach Angaben des Star-ups in die Weiterentwicklung und den Ausbau des Produkts und in eine verbesserte User Experience sowie in den Ausbau des Consumer-Angebots fließen. Die Main Incubator GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank. Der Company Builder mit Sitz in Frankfurt steigt als Frühphaseninvestor bei Fintech- und Banking-Start-ups ein. Seit seinem Start in 2014 hat der Kapitalgeber neun Beteiligungen getätigt und ist in Bilendo, Candis, e-bot7, Gini, Grover (ehemals ByeBuy), OptioPay, Retresco, Traxpay und Userlane investiert. Impact51 ist ein Zusammenschluss ehemaliger Vorstände führender internationaler IT-Konzerne, die heute beratend und als Investoren tätig sind.

Open as App GmbH   München
Tätigkeitsfeld:
Software/App
Investor: Main Incubator GmbH, Impact51, Business Angel
Volumen: sechsstelliger Betrag (1. Finanzierungsrunde)