Start-up-Plattform für digitale Gesundheit erweitert ihr Portfolio

Start-up-Plattform für digitale Gesundheit erweitert ihr Portfolio
Heartbeat Labs ist eine Start-up-Plattform, die Unternehmen im Bereich digitale Gesundheit fördert.
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Ein Jahr nach dem Start wächst das Portfolio von Heartbeat Labs um drei Beteiligungen: Die Start-up-Plattform für digitale Gesundheit investiert in caresyntax, Nebula Genomics und Better Doc. Hertbeat Labs ist sowohl Venture Capital-Gesellschaft als auch Company Builder. Drei eigene Firmen haben die Berliner bislang auf den Weg gebracht, dazu kommen acht Investments. Ziel ist es, ein breites Spektrum des Gesundheitsmanagements abzudecken: Arzt und Patient sollen von der digitalen Transformation profitieren.

Die Berliner Heartbeat Labs GmbH wurde im vergangenen Jahr von der HitFox Group gegründet – als Company Builder im Bereich digitale Gesundheit. Inzwischen investiert das Unternehmen auch als Venture Capital-Gesellschaft in Start-ups aus dem Health-Bereich. Geht es nach Mitgründer und Geschäftsführer Eckhardt Weber, hinkte das Gesundheitswesen der digitalen Transformation lange Zeit hinterher: „Das ändert sich jetzt in rasantem Tempo.“ An diesem Wandel will die Start-up-Plattform von einem frühen und entscheidenden Zeitpunkt an mitwirken. „Mit unserem interdisziplinären Team sowie unserem umfassenden Netzwerk arbeiten wir daran, das Gesundheitswesen kosteneffizienter, zugänglicher und effektiver zu machen.“

Digitale Gesundheit: Herr über die eigenen DNA-Daten werden

Jetzt hat das Team aus der Hauptstadt das Portfolio im Bereich digitale Gesundheit noch einmal vergrößert: Heartbeat Labs investiert in caresyntax, Nebula Genomics und Better Doc. Die caresyntax Inc. sitzt in Boston und Berlin. Das Start-up analysiert Gesundheitsdaten und will so den Weg zu datenbasierter Chirurgie ebnen – dadurch wiederum soll sich die Leistungsfähigkeit von OP-Teams steigern. Nebula Genomics aus Boston und San Francisco will die Blockchain-Technologie nutzen, um den Zugang zu persönlichen Genomdaten individuell steuerbar zu machen. Anwender können laut Unternehmen direkt entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen ihre DNA-Daten von einem Pharma- oder Biotech-Konzern oder einer wissenschaftlichen Organisation abgerufen werden dürfen. Die BetterDoc GmbH sitzt in Köln. Das Start-up will Patienten die Suche nach dem passenden Facharzt vereinfachen und außerdem den Kontakt zum Spezialisten vermitteln. Das Unternehmen wählt die Ärzte über die Analyse von Qualitätsdaten, Expertenbefragungen und laufende Messungen aus. Einzelheiten der Transaktionen und die Finanzierungssummen sind nicht veröffentlicht. Heartbeat Labs beteiligt sich in der Regel mit Investitionen in Höhe von 500.000 EUR bis zu 5 Mio. EUR.

Drei Eigengründungen, acht Investments

Die Berliner sind bereits bei fünf weiteren Unternehmen rund um digitale Gesundheit investiert. Zudem haben sie drei Eigengründungen vorzuweisen: Das Telemedizin-Portal Kinderheldin für werdende Mütter, die Plattform Fernarzt.com, auf der Krankheitsbilder über Fragebögen und Fotoanalyse diagnostiziert werden und Hy Studio, ein Boutique-Praxiskonzept für minimalinvasive ästhetische Behandlungen.

Caresyntax Inc., Boston (USA)
Tätigkeitsfeld: Digital Health
Investor: Heartbeat Labs GmbH
Volumen: nicht veröffentlicht (1. Finanzierungsrunde)

Nebula Genomics, Boston (USA)
Tätigkeitsfeld: Digital Health
Investor: Heartbeat Labs GmbH
Volumen: nicht veröffentlicht (1. Finanzierungsrunde)

BetterDoc GmbH, Köln
Tätigkeitsfeld: Digital Health
Investor: Heartbeat Labs GmbH
Volumen: nicht veröffentlicht (1. Finanzierungsrunde)