Zusammenarbeit in allen Farben und Formen

Wie Mittelstand und Konzerne mit Start-ups kooperieren

Wie Mittelstand und Konzerne mit Start-ups kooperieren: Zusammenarbeit in allen Farben und Formen
Wie Mittelstand und Konzerne mit Start-ups kooperieren: Zusammenarbeit in allen Farben und Formen
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Bildnachweis: ©pogonici – stock.adobe.com.

Inkubatoren, Acceleratoren, Pilotprojekte oder Joint Ventures – es gibt viele Möglichkeiten, wie Mittelständler oder Konzerne mit Start-ups zusammenarbeiten können. Welche Rolle spielt eigentlich Corporate Venture Capital? Doch egal, welche Form der Zusammenarbeit gewählt wird: Selbstläufer gibt es nicht.

Nicht wenige bezeichnen die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen oder Konzernen und Start-ups als essenziell. Warum ist das so? Häufig wird in diesem Zusammenhang von der Digitalisierung gesprochen, der Zukunft der Wirtschaft oder Industrie 4.0 – Trends, die große Unternehmen weder verschlafen wollen noch dürfen. Unternehmen schauen zuweilen neidisch auf das vermeintliche Start-up-Mindset. Vorstände von DAX-Konzernen fahren gruppenweise ins Silicon Valley, um sich von der Start-up-Atmosphäre anstecken zu lassen und neue Inspirationsquellen zu entdecken.

Die Großen haben zu lange gespart

Ein Grund dafür, dass Mittelstand und Großkonzerne vermehrt auf Start-ups schauen: In den vergangenen Jahren – mitunter Jahrzehnten – wurden in vielen Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zusammengespart oder gleich ganz geschlossen. Mal war es ein langjähriger Patentschutz, der insbesondere Unternehmen aus der Pharmaindustrie in scheinbarer Sicherheit wog, mal war es die starke Marktposition im Wettbewerb, die dazu führte, dass Unternehmen die Notwendigkeit der Suche nach neuen Trends und Technologien nicht erkennen wollten. Gerade der Mittelstand galt lange Jahre als innovationsfeindlich. Nicht immer zu Recht; trotzdem hat sich in vielen Betrieben erst im Zuge von Eigentümerwechseln und dem Aufrücken der nächsten (Chef-)Generation ein Mentalitätswandel eingestellt. Also suchen auch mittelständische Unternehmen heute vermehrt die Nähe zu Start-ups, um sich vom innovativen Geist der Jugend anstecken zu lassen. Als treibende Kraft fungierten häufig auch Finanzinvestoren, die auf der Suche nach lukrativen Investitionen und Renditechancen die Notwendigkeit von Innovationen vorantrieben und erstarrte Strukturen aufbrechen. Kurzum: Die Zusammenarbeit zwischen Groß und Klein kann den entscheidenden Vorteil für beide Seiten bringen – große Unternehmen bekommen wieder einen Wettbewerbsvorteil, Start-ups erhalten den für ein Bestehen und Wachsen im Marktgeschehen wichtigen Auftrieb.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie im E-Special Corporates & Start-ups.