Wiener Fintech erhält Investment vom aws Gründerfonds

Riskine digitalisiert den Beratungsprozess und wirbt Wachstumskapital ein

Riskine digitalisiert den Beratungsprozess und wirbt Wachstumskapital ein: Wiener Fintech erhält Investment vom aws Gründerfonds
Riskine digitalisiert den Beratungsprozess und wirbt Wachstumskapital ein: Wiener Fintech erhält Investment vom aws Gründerfonds
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Algorithmen, die komplexe Finanzprodukte für den Endkunden verständlicher machen und die zur Grundlage für finanzielle Entscheidung werden – das ist die Vision von riskine. Auch der aws Gründerfonds glaubt an das Geschäftsmodell und investiert in das Wiener Unternehmen. Mit dem frischen Kapital soll das weitere Wachstum des Fintech-Unternehmens in der DACH-Region sowie die Expansion nach Zentral- und Osteuropa finanziert werden.

Das riskine-Team hat laut eigenen Angaben selbstlernende Algorithmen entwickelt und kombiniert diese mit öffentlich zugänglichen Daten. Dadurch lassen sich, so das Unternehmen, digitale Beratungsprozesse für Banken und Versicherungen modellieren. So sollen Endverbraucher auch komplexe Finanzprodukte verstehen und eine Grundlage für finanzielle Entscheidungen erhalten können. Das Fintech-Unternehmen verspricht darüber hinaus, dass die Ergebnisse seines Tools individueller, transparenter und schneller als bestehende digitale Lösungen seien. Die riskine-Lösung kann sowohl von Kundeberatern der Versicherungen oder Banken wie auch als Self Service-Produkt auf dem Onlineauftritt eben dieser eingesetzt werden. Zu den Kunden der Wiener zählen unter anderem Generali, Erste Bank, Merkur Versicherung und Wüstenrot.

Fintech mit Expansionsplänen

Mit seiner Lösung ist das Wiener Fintech bislang in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie Spanien und Italien aktiv. Mit dem Einstieg des aws Gründerfonds soll nun das Wachstum in der DACH-Region weiter vorangetrieben werden, außerdem ist die Expansion nach Zentral- und Osteuropa geplant. In welchen Ländern dort zuerst der Eintritt geplant ist, dazu machte das Unternehmen keine Angaben. Ebenso wenig wie zur Höhe der nun abgeschlossenen Finanzierungsrunde. Diese soll aber neben der räumlichen Expansion auch in den Ausbau des AI-Teams fließen. Aktuell beschäftigt das 2016 gegründete riskine laut eigenen Angaben 24 Mitarbeiter.
Für den aws Gründerfonds ist die Beteiligung an riskine das vierte Investment im laufenden Jahr. Unter anderem stieg der Wiener Investor im Frühjar bei Adverity ein.

riskine GmbH, Wien (AT)
Tätigkeitsfeld: Fintech / Software as a Service
Investor: aws Gründerfonds Beteiligungs GmbH & Co KG
Volumen: nicht veröffentlicht (1. Finanzierungsrunde)