Bildnachweis: BioM / Bert Willer.
Vom 30. Juni bis zum 01. Juli 2026 stand die bayerische Hauptstadt Bayern im Zeichen der europäischen Biotechnologie. Zur dritten BayOConnect – Forum for Biotech & Life Science kamen rund 450 internationale Vertreter zusammen, um brandneue Entwicklungen in der Biotechnologie und Medizin zu diskutieren, neue Partnerschaften zu schließen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen.
Unter dem Leitmotiv „Driving biotech in Europe“ diskutierten führende Akteure aus Wissenschaft, Industrie, Investment und Politik, wie technologische Souveränität, Kapitalzugang und regulatorische Rahmenbedingungen zusammenspielen, um Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Die BayOConnect 2026 stellte Europas Stärke in der Biotechnologie in den Mittelpunkt und zeigte auf, wie Innovationskraft bereits heute erfolgreich in Wettbewerbsfähigkeit und konkrete Anwendungen überführt wird – und welche nächsten Entwicklungsschritte und Voraussetzungen erforderlich sind, um diese Position weiter auszubauen. „Die Biotechnologie ist ein Garant für Bayerns wirtschaftliche Stärke, für Innovationen, die unser Leben verbessern und schlussendlich auch für Europas Souveränität.“, so Dr. Manfred Wolter (Ministerialdirigent, Bayerisches Wirtschaftsministerium).

Um Europas führende Rolle in der Biotechnologie auszubauen, sind über exzellente Forschung hinaus vernetzte Innovationsökosysteme, grenzüberschreitende Kooperationen, gezielte Investitionen und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen erforderlich. Nur so lassen sich wissenschaftliche Durchbrüche schneller in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen überführen.
Das Thema „Innovation across TechBio“ stellte die nächste Generation an Innovationen in den Fokus: An der Schnittstelle von Biotechnologie, KI und digitalen Technologien wurde gezeigt, wie neue Ansätze die Entwicklung und Skalierung neuer Produkte beschleunigen. „Europa verfügt nach wie vor über exzellente Forschung, aufstrebende Unternehmen und eine einzigartige Innovationslandschaft“, erklärt Prof. Ralf Huss (Geschäftsführer, BioM). „Jetzt gilt es, diese Stärken konsequent in Wettbewerbsfähigkeit, wirtschaftliches Wachstum und neue Therapien für Patientinnen und Patienten zu übersetzen. Genau dafür bringt die BayOConnect die richtigen Akteure aus Wissenschaft, Industrie, Investment und Politik zusammen – denn Innovation entsteht dort, wo wissenschaftliche Exzellenz mit ihren kreativen Ideen, ausreichend Kapital und offene Partnerschaften zusammenfinden.“
Eindrücke von der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie:
Die BayOConnect bot auch dieses Jahr jungen Gründungsteams eine Bühne für ihre Forschung, Ideen und innovativen Entwicklungen. Sechs Pre-Seed- und Start-up-Teams zeigten eine Bandbreite neuer Biotech-Technologien – von Infektionsdiagnostik und antiviralen Therapeutika über präzise Wirkstoffabgabe und verbesserte Tumoranalyse bis hin zu RNA-basierten Lösungen für den Pflanzenschutz. Informa stiftete den BayOConnect Innovation Award, den Sarah Wali von BugSense entgegennahm. Das Start-up entwickelt papierbasierte Tests zum Nachweis von Harnwegsinfektionen und damit verbundenen Antibiotikaresistenzen für klinische und patientennahe Anwendungen.
Neben dem Konferenzprogramm bot die BayOConnect erneut umfangreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Anbahnung neuer Kooperationen: Auf der Innovationsausstellung präsentierten junge Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen ihre neuesten Entwicklungen. Posterpräsentationen, Partnering Meetings und Networking-Formate ermöglichten den direkten Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie, Investoren und politischen Entscheidungsträgern.
Ein starkes Zeichen für die wachsende europäische Vernetzung setzte die BayOConnect 2026 mit ihren diesjährigen Partnerregionen Österreich und Galicien. Im Rahmen der Konferenz unterzeichneten BioM und BIOGA, der Life-Science-Cluster Galiciens, ein „Memorandum of Understanding“. Die Vereinbarung schafft die Grundlage für eine innovationsorientierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Biotechnologieregionen. Ziel ist es, neue Projekte, Forschungskooperationen und Technologietransfers in zukunftsrelevanten Bereichen wie Biotechnologie, digitaler Gesundheit und KI gezielt voranzubringen.
Save the Date: Die nächste BayOConnect wird am 6. und 7. Juli 2027 stattfinden!




