Der Stuttgarter Automobilzulieferer Vector Informatik gründet eine eigene Corporate Venture Capital-Gesellschaft. Die Vector Venture Capital GmbH soll als 100%-Tochter der Vector Informatik junge Unternehmen auf ihren ersten Schritten in die wirtschaftliche Selbständigkeit begleiten.
Die belgische Investmentgesellschaft Gimv und der Gimv Health & Care Fund beteiligen sich mit Wachstumskapital in Höhe von 30 Mio. EUR an dem Schweizer Wirbelsäulen-Implantat-Hersteller Spineart.
Die Investment-Gesellschaft HQ Capital bekommt einen neuen CEO. Georg Wunderlin, bisher COO und Co-Geschäftsführer von HQ Capital übernimmt die alleinige Geschäftsführung des Unternehmens und tritt wie geplant die Nachfolge von Ernest Boles an. Dr. Ernest Boles übernimmt den Posten des Vice Chairman im Executive Management und bleibt Mitglied der Investment Committees für Private Equity und Real Estate. Vice Chairman Dr. Marcel Giacometti arbeitet künftig als Seniorberater für den Bad Homburger Investor.
Die Beteiligungsgesellschaft Permira erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der P&I Personal & Informatik AG. Der aktuelle Eigentümer das Private Equity-Haus HgCapital wird weiterhin mit einem Minderheitsanteil von rund 70 Mio. EUR an dem Software-Anbieter für integrierte Personal-Lösungen beteiligt bleiben.
Nach jahrelanger Diskussion über die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Venture Capital-Investitionen und die deutsche Gründerlandschaft gibt es nun endlich eine Neuregelung der steuerlichen Verlustverrechnung. Die Bundesregierung kommt Mittelständlern und Start-ups bei der Verlustverrechnung steuerlich entgegen. Das Bundeskabinett beschließt den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften und bringt Steuererleichterungen für Start-ups auf den Weg. Damit greift die Bundesregierung eines der zentralen Anliegen der Wagniskapitalgeber in Deutschland auf und löst mit dem Gesetzentwurf die aktuell geltende Problematik der Verlustvortragsregelung und erfüllt die Vorgabe des Koalitionsvertrags, die steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital zu verbessern.
Das Berliner Start-up fairr.de gewinnt neue Investoren und schließt eine Series A-Finanzierungsrunde ab. Über seine amerikanische Tochter Transamerica Ventures investiert der niederländische Lebensversicherer Aegon gemeinsam mit dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Technologie und den Business Angels Weltsparen-Gründer Tamaz Georgadze und Frank Freund einen siebenstelligen Beitrag in das junge Insurtech-Unternehmen.
Das Investmenthaus Ardian wirbt im Fundraising für den Ardian LBO Fund VI, Mittel in Höhe von 4 Mrd. EUR zuzüglich 500 Mio. EUR für Co-Investments ein. Die sechste Generation des Mid Cap Buyout-Fonds erreicht innerhalb von nur vier Monaten die in den Fondsstatuten festgelegte Obergrenze.
Der Maschinenbauer Trumpf gründet eine Corporate Venture Capital-Gesellschaft zur Finanzierung von Technologie-Start-ups. Die Trumpf Venture GmbH will die Förderung von Technologie-Start-ups in der Trumpf-Gruppe intensivieren.
Das Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt hat sich nach dem Einbruch zum Jahresbeginn im Frühsommer wieder stabilisiert, so das von der KfW Bankengruppe und dem Bundesverband deutscher Kapitalgesellschaften ermittelte German Private Equity Barometer. Der Index für das zweite Quartal 2016 steigt leicht um 2,2 Zähler auf 47,6 Saldenpunkte. Wie im Vorquartal entwickelt sich die Marktstimmung im Früh- und Spätphasensegment gegenläufig.
Großer Erfolg für das erste TechFest Munich: Mit dem Techslam und einer After-Show Party endete das erste TechFest Munich der UnternehmerTUM. Rund 300 Teilnehmer – Tech-Enthusiasten, Hacker, Gründer, Biologen und Designer u.a. aus den USA, Italien, Schweden, Rumänien und Spanien – experimentierten vom 09.09.2016 bis 11.09.2016 drei Tage und zwei Nächte lang mit den neuesten Technologien und Materialien. Im Gegensatz zum klassischen Hackathon wurden beim TechFest Munich nicht nur Codes geschrieben, sondern auch Software und Hardware-Produkte entwickelt und im MakerSpace erste Prototypen gebaut.
Der Mobile Payment-Anbieter Cringle hat eine Media-Vereinbarung mit der Axel Springer SE in Höhe von 1 Mio. EUR abgeschlossen. Im Rahmen der Media for Equity-Investition beteiligt sich das Verlagshaus an dem Berliner Start-up, das eine Smartphone-App für Banken und Bankkunden, mit der Privatpersonen innerhalb von Sekunden Geldbeträge untereinander verschicken können.
An Rhein und Ruhr ist derzeit so etwas wie eine Willkommenskultur für junge Unternehmen zu spüren. Wo früher vor allem Malocher zu Hause waren, freut man sich heute über jeden Gründer.
Während das Fundraising der Buyout-Fonds sich relativ schnell von den durch die Finanzkrise hervorgerufenen Verwerfungen erholt hatte, fristeten die Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland über einen längeren Zeitraum ein Dasein als Randerscheinung des Beteiligungsmarktes. Doch mittlerweile treten die Frühphasenfinanzierer mehr und mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr entfiel mehr als die Hälfte der von deutschen Beteiligungsfonds eingeworbenen Mittel...
Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wenden sich Investoren wieder verstärkt den zwischenzeitlich vernachlässigten Assetklassen wie dem Investment in Private Equity- und Venture Capital-Fonds zu. Das Angebot an neuen Fonds ist reichhaltig. Doch viele Investoren verfolgen mit ihren Investments neben der Kapitalanlage auch strategische Ziele. Diese können mit dem Fonds in einer individuellen Nebenvereinbarung (Side Letter) zum Beteiligungsvertrag vereinbart werden.
News
Acxit Capital Partners und Pax Corporate Finance schließen strategische Partnerschaft
Redaktion -
Das deutsche Corporate Finance-Beratungshaus Acxit Capital Partners und die französische Investmentbank Pax Corporate Finance wollen durch eine strategische Partnerschaft ihre Kräfte bündeln und so ihre Ressourcen bei grenzüberschreitenden Transaktionen stärken. Durch die künftige Zusammenarbeit der beiden Beratungshäuser sollen die Kunden nicht nur von der erweiterten geographischen Reichweite, sondern auch vom erweiterten Zugang zu einem größeren Pool von Fachleuten sowie einem größeren Angebot an Produkten und Dealflow profitieren.

