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Gleich zwei erfolgreiche Fonds-Closings sorgen für Frühlingsgefühle in der deutschsprachigen Beteiligungsszene: Earlybird Venture Capital (www.earlybird.com) vermeldet das First Closing des vierten Fonds bei 100 Mio. EUR. Orlando Management (www.orlandofund.ch) schloss den Fonds Special Situation Venture Partners III bei 231 Mio. EUR.

Vor gut einem Jahr im April 2011 legte Seven Ventures, der Beteiligungsarm des TV-Konglomerats ProSiebenSat.1 (www.prosiebensat1.de), mit zwei Geschäftsführern los. Jetzt folgt auf eine Aufstockung um 150% bzw. auf fünf Köpfe: Claas van Delden und Jesko Breuer werden steigen zum 1. April neu ein, Sascha van Holt, der seit April 2011 zum Team gehört, steigt auf. Die bisherigen Geschäftsführer Arnd Benninghoff und Dr. Christian Wegner (Vorsitz) bleiben dabei.

Wer kennt das nicht: Das Desinvestment von Portfoliounternehmen steht an und die geeignete Exit-Strategie wird diskutiert. Eine Option ist der Börsengang (IPO). Weltweit haben 2011 insgesamt 168 Private Equity-finanzierte Unternehmen diesen Exit-Weg erfolgreich beschritten, das entspricht 24% des globalen Emissionsvolumens. Im deutschsprachigen Primärmarkt waren mit GSW, Norma und Amag drei große Börsengänge aus Portfolien von Private Equity erfolgreich platziert und dominierten das Emissionsgeschehen. Schnell stellt sich die Frage: Ist diese Option auch der geeignete und gangbare Weg für den Einzelfall? Eine Antwort darauf gibt frühzeitig ein strukturiertes und ganzheitliches IPO Readiness Assessment. Zur guten Vorbereitung und IPO Readiness zählt auch der Plan B und die Verzahnung mit parallel geschalteten Multi Track-Prozessen.

Die deutsche Cleantech-Szene hat ihren ökologischen Pioniergeist von einst hinter sich gelassen und sich zu einem echten Industriesegment entwickelt. Investoren zählen den Bereich zu einer der attraktivsten Anlageklassen überhaupt. Deutsche Unternehmen konkurrieren mit Mitbewerbern aus Europa und vor allem aus Asien. Beteiligungskapital und gesetzliche Rahmenbedingungen sind notwendig, um weiteres Wachstum zu garantieren. Triebfeder der Branche bleibt die Energiewirtschaft, während andere Segmente die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen konnten.
Noch vor wenigen Wochen hatte der Winter die DACH-Region mit Temperaturen von unter minus 20 Grad Celsius fest im Griff. Die Stimmung in der Beteiligungsindustrie pendelte um die Nullgradgrenze, wenn nicht darunter. Mit den ersten Sonnenstrahlen und einem bunten Strauß an guten Meldungen kehrt urplötzlich jedoch die Zuversicht zurück.Die Beteiligungsgesellschaft Iris Capital (www.iriscapital.com) hat vom Telekom-Konzern France Télécom-Orange (www.orange.com),...
[caption id="attachment_23999" align="alignnone" width="635"]|Venture Capital Magazin 4/2012|[/caption]

Titelthema:

Trends in der Life Sciences-Finanzierung - Neuer Kapitalzufluss durch Corporate Venture Capital und Founding Angels

Die internetstores AG (www.internetstores.de) wächst ab sofort mit Unterstützung durch den schwedischen Investor EQT Capital (www.eqt.se/de). Insgesamt 30 Mio. EUR hat die Gesellschaft aus Skandinavien investiert, um eine Minderheitsbeteiligung an dem Esslinger Fahrradhändler (u.a. www.fahrrad.de) einzugehen.

Rocket Internet, der Inkubator der Samwer-Brüder kommt nach München. Sönke Martens von loftville spricht im Interview u.a. über Schwierigkeiten, wenn ein Start-up kein Klon ist. In den deutschen Social-Network-Top-10 rangiert Xing mittlerweile auf Platz 2 und das VZ-Trio hält sich dort nur gemeinsam. TechCrunch erzählt eine Geschichte über Bootstrapping anhand von zwei Start-ups für Photo-Apps. Nach verschiedenen US-Start-ups bauen die Samwer-Brüder nun Amazon in Südostasien nach. Gut acht Monate hat Finanzinvestor Blackstone nach einem Manager gesucht, der das weitere Wachstum des Portfolio-Unternehmens Jack Wolfskin steuern soll.
[caption id="attachment_24017" align="alignnone" width="566"]Investing in Cleantech (5. Jg.)[/caption]

Thema:

Investing in Cleantech (5. Jg.)

2011 wurden laut Bundesverband Deutscher Kapitalgesellschaften (BVK) 445,04 Mio. EUR Beteiligungskapital in deutsche Life Sciences-Unternehmen investiert – ein Wachstum von 8,3% im Vergleich zum Vorjahr mit 410,91 Mio. EUR. Über alle Branchen hinweg nahmen die Beteiligungsinvestments in deutsche Unternehmen 2011 um 21,7% zu – die Investitionen in Life Sciences sind also nur unterdurchschnittlich gewachsen. Der Kapitalbedarf der Branche ist weiter hoch – Mut macht das verstärkte Engagement neuer Kapitalgeber.

Der bereits angekündigte Verkauf der Private Equity-Sparte der französischen Großbank Crédit Agricole (www.credit-agricole.com) an Coller Capital (www.collercapital.com) ist gestern vollzogen worden. Unter dem neuen Namen Omnes Capital (www.omnescapital.com) wird die Gesellschaft weiterhin Investments in kleine und mittlere Unternehmen in Frankreich tätigen.

[caption id="attachment_23570" align="alignnone" width="675"]CrossvertiseMatthias Völcker, Gründer von Crossvertise[/caption]

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist, als die Karriere in Wissenschaft oder Unternehmen, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welche Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im wöchentlichen Gründerinterview - dieses Mal Matthias Völcker von Crossvertise.

Dr. Guido Ruegenberg wechselt von Weil Gotshal & Manges (www.weil.com) zu Beiten Burkhardt (www.bblaw.com). Als Salary Partner wird er ab April von Frankfurt aus die M&A- und Private Equity-Praxis verstärken.

Reine Biotech Venture Capitalisten wurden in den letzten Jahren gern etwas mitleidig belächelt, LPs wendeten sich von der Branche und Anlageklasse ab; und ja, die Ergebnisse waren zum Teil enttäuschend. Jetzt scheint das Pendel wieder zurückzuschwingen, Biotech-Unternehmen werben erfolgreiche Folgefinanzierungen ein, Branchenindizes zeigen einen positiven Trend und – LPs zeigen wieder zaghaftes Interesse. Was ist passiert?

[caption id="attachment_23576" align="alignnone" width="503"]SeedmatchJens-Uwe Sauer, Geschäftsführer von Seedmatch[/caption]

Der Gesetzgeber in den USA arbeitet gerade an einem Crowdfunding-Gesetz. Das weckt Begehrlichkeiten nach einer speziellen Regelung auch in Deutschland: So sollen die Hürden für ein Crowdfunding über 100.000 Euro gesenkt und die Zulassungsvoraussetzungen für Crowdfunding-Plattformen erleichtert werden, fordert Jens-Uwe Sauer von der Seedmatch GmbH in einem offenen Brief an die Bundesregierung.