Bildnachweis: Life Science Factory.
Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Life Science Factory München haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, Forschung, Gründung und unternehmerische Umsetzung im Life-Science-Bereich enger zu verzahnen. Damit wollen beide Partner dazu beitragen, dass biotechnologische Innovationen schneller aus dem Labor in die Anwendung gelangen und junge Gründungsteams einen besseren Zugang zu Infrastruktur, Netzwerken und Unterstützungsangeboten erhalten.
Das Format umfasst Impulse und Gespräche mit führenden Köpfen aus Wissenschaft und Branche sowie einen exklusiven Austausch, die den EU Biotech Act auf die Praxis herunterbricht. Dort wird der Frage nachgegangen, wie der politische Rahmen des EU Biotech Acts die Rahmenbedingungen für Translation, Skalierung und Wachstum von Biotech-Unternehmen verbessern kann. „Mit der Kooperation zwischen der LMU und der Life Science Factory schaffen wir eine Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Umsetzung, die für die Life Sciences entscheidend ist“, so Ellen Goel (Geschäftsführerin, Life Science Factory). „Wir wollen Forschende und Gründungsteams mit den Strukturen unterstützen, die sie benötigen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.“
Die Kooperation ist entlang folgender vier Felder angelegt: Scouting, Validation, Networking und Visibility. Das Ziel besteht darin, wissenschaftlich getriebene Gründungspotenziale frühzeitig zu erkennen, gemeinsam zu prüfen, mit passenden Netzwerken zu verbinden und sichtbarer zu machen. Dadurch sollen Forschende, Start-ups und Partner aus dem Ökosystem besser zusammenfinden. Philipp Baaske (Vizepräsident für Entrepreneurship, LMU München & Mitgründer, NanoTemper Technologies GmbH) erklärt: „Der Transfer von Wissenschaft in Wirtschaft gelingt nicht nebenbei — er braucht verlässliche und schlanke Strukturen, gute Netzwerke und den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Entrepreneurship. Gemeinsam mit der Life Science Factory schaffen wir genau das Ökosystem, das Gründungsteams brauchen, um ihre Ideen schneller in marktreife Lösungen zu übersetzen und die Unternehmen von morgen zu bauen.“
Dabei fließen kontinuierlich Impulse aus dem Start-up-, Investoren- und Industrieumfeld ein. Die Kooperation versteht sich nicht als abgeschlossenes Modell, sondern als offener Austauschprozess, der auf die Bedarfe des Biotech-Ökosystems reagiert und sich mit dessen Entwicklung weiter schärfen soll.
Mit dieser Partnerschaft leisten die LMU und die Life Science Factory einen praktischen Beitrag dazu, die Ziele des EU Biotech Acts in konkrete Formate und tragfähige Strukturen zu übersetzen. Der europäische Rechtsrahmen soll die Bedingungen für klinische Studien, Innovation und Skalierung verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Biotech-Sektor stärken.




