Bildnachweis: Pexels.
Mit dem neuen Feature „Syndikate“ erweitert die Fundraising-Plattform beel (ehemals Tokenize.it) ihr Angebot um ein wirkungsvolles Werkzeug des Angel-Investings. Erfahrene Business Angels können ab sofort eigene Investment-Communities aufbauen, ihren Dealflow mit Investoren teilen und an deren erfolgreichen Investitionen monetär partizipieren. Gleichzeitig sinken die Hürden für Einzelinvestoren deutlich: Über Syndikate wird der Dealflow der erfahrenen Business Angels erstmals einer breiten Investorenschaft zugänglich.
Daraus folgt, dass Investitionen in innovative Start-ups in Zukunft auch der
Öffentlichkeit zugänglich sind – Deals, die bisher erfahrenen Investoren vorbehalten
waren. Komplett digital und dank virtueller Anteile ohne Notartermin. Drei renommierte Angels starten bereits ab sofort mit einem eigenen Syndikat: Andy Bruckschlögl (Co-Founder, Bits & Pretzels), Alex von Frankenberg (ehem. Geschäftsführer, High-Tech Gründerfonds & Partner, May Ventures), sowie Roland Fassauer (Gründer & Professor, CODE University).
Syndikate auf der beel Plattform
Im Zentrum jedes Syndikats steht der Syndikat-Lead, der in der Regel ein erfahrener
Angel-Investor ist und das Syndikat, also seine Investment-Community, leitet. Der Lead legt die Beitrittsregeln fest und entscheidet, ob sein Syndikat öffentlich für alle zugänglich oder privat geführt wird. In beiden Fällen bestätigt er jeden Investor individuell. Mit dem Beitritt schließen Investoren einen Vertrag mit dem Syndikat-Lead ab, der eine vom Lead
festgelegte Carry-Fee bei Auszahlungen (Exit oder Dividenden) vorsieht. Auf diese Weise
können erfahrene Angels ihren Dealflow erstmals systematisch und ohne bürokratische
Hürden monetarisieren.
Das Besondere an diesem Modell: Im Gegensatz zu klassischen VC-Fonds wird kein Kapital
gepoolt. Jeder Investor investiert eigenständig und direkt über virtuelle Anteile in das
jeweilige Startup. Dadurch entfallen die bürokratischen Hürden eines Fonds ebenso wie die
typischen Fondskosten von 20 bis 30 Prozent des Fondsvolumens, welche sonst die
Gewinne der Co-Investoren schmälern. Der Syndikat-Lead agiert ausschließlich als
Tippgeber (Anlageempfehlung) – die Investitionsentscheidung und deren Höhe liegen
vollständig beim einzelnen Investor. „Syndikate sind das fehlende Puzzle-Teil der deutschen Startup-Community. Starke, erfahrene Investoren können Carry-Fees durch ihren gut kuratierten Dealflow verdienen, ohne dass sie dafür einen Fonds benötigen. Neue Investoren oder Business Angels müssen sich nicht durch hunderte Pitch-Decks kämpfen, sondern treffen ihre Investmententscheidungen basierend auf gut vorselektierten Startups. Das wird eine Menge Kapital hebeln“, erklärt Christoph Jentzsch (Gründer & CEO, beel). „Mit Andy Bruckschlögl, Alex von Frankenberg und Roland Fassauer haben wir gleichzeitig drei Lead-Investoren an Bord, deren Dealflow und Erfahrung eine Benchmark für die Qualität der Syndikate sein wird.“



