RAG-Stiftung übernimmt Mehrheit an Qvest Media

Die RAG-Stiftung übernimmt die Mehrheit an Qvest Media.
Die RAG-Stiftung übernimmt die Mehrheit an Qvest Media.
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Der Systemarchitekt für Broadcast- und Medientechnologie Qvest Media hat sich auf das Design, die Entwicklung, Umsetzung sowie den Betriebssupport medientechnischer Infrastrukturen sowie auf die Beratung für sowie die Auswahl und den Vertrieb von AV- und Broadcast IT-Produkten spezialisiert. Darüber hinaus ist die Kölner Unternehmengruppe nach eigenen Angaben einer der größen Rental-Anbieter von Dry Hire-Equipment und Systemlösungen für Live-Broadcasting bei Veranstaltungen, Sport und Entertainment. Das Unternehmen betreibt im Handelssegment auch einen Onlineshop für professionelle Medientechnik.Das Systemhaus betreibt mit mehr als 170 Mitarbeitern Standorte in Köln, Berlin, München, Dubai und Singapur und erzielte nach eigenen Angaben einen Umsatz von deutlich über 100 Mio. EUR. Zu den Kunden gehören dem Unternehmen zufolge neben ARD und ZDF unter anderem auch Sky, RTL, Al Jazeera und die Deutsche Telekom.

Qvest Media hatte nach eigenen Angaben zuletzt bei der Fußball-Europameisterschaft ARD und ZDF mit Produktions- und Sendeinfrastruktur unterstützt und wird dies auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro tun. Das Systemhaus betreibt mit mehr als 170 Mitarbeitern Standorte in Köln, Berlin, München, Dubai und Singapur und erzielte nach eigenen Angaben einen Umsatz von deutlich über 100 Mio. EUR. Zu den Kunden gehören dem Unternehmen zufolge neben ARD und ZDF unter anderem auch Sky, RTL, Al Jazeera und die Deutsche Telekom. Im September 2015 hatte das Handels- und Systemhaus Wellen+Nöthen GmbH bekannt gegeben, im Zuge der fortschreitenden globalen Aktivitäten künftig unter dem international etablierten Unternehmensnamen Namen Qvest Media GmbH zu firmieren.

Die milliardenschwere RAG-Stiftung versucht seit längerem, ihre Abhängigkeit vom Chemiekonzern Evonik durch Zukäufe in anderen Branchen zu reduzieren. Die 2007 gegründete Stiftung hält knapp 68% an dem MDax-Konzern, der zugleich ihr größter Gewinnbringer ist. Sie soll ab 2019 für die Folgekosten des auslaufenden deutschen Steinkohlebergbaus aufkommen. So soll verhindert werden, dass der Steuerzahler die Belastungen tragen muss. Die hierfür benötigten Mittel erhält die Stiftung in erheblichem Umfang über Beteiligungs- und Kapitalerträge. Die verbliebenen Steinkohlezechen sind unter dem Dach der Stiftung gebündelt. Im Februar 2015 hatte die Evonik-Muttergesellschaft 70% der der Anteile an der Dorsch-Gruppe gekauft. Das Ingenieurbüro beschäftigt nach eigenen Angaben über 2.000 Mitarbeiter und unterhält Niederlassungen in mehr als 40 Ländern. Erst im Oktober 2015 war die RAG-Stiftung beim Ingenieurdienstleister Pell Frischmann eingestiegen und hatte über ihre Beteiligungsgesellschaft, RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft mbH, 85% der Anteile an dem Londoner Unternehmen übernommen.

Qvest Media GmbH   Köln
Tätigkeitsfeld:
Mediensystemhaus
Investor: RAG-Stiftung
Volumen: nicht veröffentlicht (Mehrheitsbeteiligung)