3 Mio. EUR Seed-Finanzierung für Fresh Energy

Das Berliner Greentech-Start-up Fresh Energy erhält 3 Mio. EUR in der Seed-Finanzierungsrunde vom innogy Innovation Hub des Essener Energiekonzerns innogy.
Das Berliner Greentech-Start-up Fresh Energy erhält 3 Mio. EUR in der Seed-Finanzierungsrunde vom innogy Innovation Hub des Essener Energiekonzerns innogy.
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Das Berliner Greentech-Start-up Fresh Energy schließt seine Seed-Finanzierungsrunde mit 3 Mio. EUR ab. Das Kapital für das weitere Wachstum kommt vom innogy Innovation Hub des Essener Energiekonzerns innogy SE.

Fresh Energy ist ein digitaler Ökostromanbieter, der 100% Ökostrom ohne Nachzahlungen, einen kostenlosen Smart Meter und eine intuitiven App zur Live-Visualisierung des Stromverbrauchs anbietet. Das Berliner Start-up will mit seiner Live-Visualisierung des Stromverbrauchs einzelner Haushaltsgeräte dabei helfen Strom zu sparen und die Umwelt zu entlasten.

Digitaler Zugang zum Stromkunden

Der Smart Meter misst den gesamten Stromverbrauch und erkennt durch selbstlernende Algorithmen die Verbrauchsmuster einzelner Geräte oder Gerätegruppen. Entsprechend kann der Geräteverbrauch einzeln ausgewiesen und für den Kunden als Live-Visualisierung dargestellt werden. Die Kunden zahlen monatlich nur das, was sie tatsächlich verbrauchen. Fresh Energy will den bewussten Energiekonsum fördern und dabei helfen, Sparpotenziale voll auszuschöpfen. Das Greentech-Start-up wurde im März 2017 von Dr.-Ing. Christian Bogatu (CEO) und Daniel von Gaertner (COO & CPO) in Berlin gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell dreizehn Mitarbeiter.

Erfahrene Start-up-Gründer

Christian Bogatu hat als CEO über 15 Jahre Erfahrung im Aufbau von Unternehmen kombiniert mit über fünf Jahren Erfahrung als Unternehmensberater bei McKinsey. Vor Fresh Energy hat er als Gründer und Geschäftsführer das schlüssellose Zugangssystem Kiwi aufgebaut, wo er im April dieses Jahres in den Beirat gewechselt ist. Daniel von Gaertner hat als COO und Chief Product Officer das bestehende Fresh Energy Produkt über die letzten 12 Monate aufgebaut und erfolgreich an den Markt gebracht. Mit über vier Jahren Erfahrung bei innogy (vormals RWE) bringt er relevante Erfahrungen im Design und der Umsetzung neuer Produkte in der Energiewirtschaft mit.

App analysiert Gründe für hohe Stromrechnung

Das Berliner Start-up tauscht den herkömmlichen Stromzähler kostenlos gegen eine digitale Variante, den sogenannten Smart Meter aus. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Discovergy aus Aachen, einem Hersteller von intelligenter Messtechnik. Über den digitalen Zähler soll der gesamte Stromverbrauch im Haushalt dokumentiert werden. Eine App zeigt den Verbrauch von Toaster, Spülmaschine und Waschmaschine an. Bezahlt wird pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Zusätzlich fällt eine Grundgebühr zwischen vier und neun Euro an – abhängig vom Standort des Hauses. Nachzahlungen oder andere versteckte Kosten soll es laut des Start-ups dabei nicht geben. bei uns nicht. Auf der monatlichen Rechnung und in Echtzeit in der App des Unternehmens wird der Stromverbrauch und sogar die Kosten einzelner Haushaltsgeräte angezeigt. Dabei legt das Unternehmen laut eigenen Angaben größten Wert auf Datenschutz und Sicherheit.

Zusätzliche Smart-Home-Anwendungen geplant

Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen nach eigenen Angaben weiter wachsen und die Expansion in andere europäische Länder sowie die USA vorantreiben. Nicht nur mit dem Verkauf von Strom will das Unternehmen Geld verdienen. Auch zusätzliche Smart-Home-Anwendungen sind laut des Unternehmens geplant. Beispielsweise könnte laut des Unternehmens nach 20-maligem Betrieb der Spülmaschine automatisch im Internet ein Bestellvorgang für neue Reinigungstabs ausgelöst werden.

Fresh Energy GmbH   Berlin
Tätigkeitsfeld:
Cleantech/Stromanbieter
Investor: innogy SE via innogy Innovation Hub
Volumen: 3 Mio. EUR (Seed-Finanzierung)