Data Intelligence-Start-up Kivu Technologies erhält 1,8 Mio. EUR

Apex Ventures, aws Gründerfonds und btov Partners steigen mit 1,8 Mio. EUR beim Wiener Start-up Kivu Technologies ein.
Apex Ventures, aws Gründerfonds und btov Partners steigen mit 1,8 Mio. EUR beim Wiener Start-up Kivu Technologies ein.
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Die Beteiligungsgesellschaft Apex Ventures, der österreichische Venture Capital-Fonds aws Gründerfonds und der Schweizer Kapitalgeber btov Partners steigen mit 1,8 Mio. EUR in der Seed-Finanzierungsrunde in das Data Intelligence-Start-up Kivu Technologies ein. Das Wiener Unternehmen bietet eine Software für Netzwerkanalysen in der Sicherheitsbranche an. Der aws Gründerfonds und btov Partners führen die Finanzierungsrunde unter Beteiligung von Apex Ventures an. Darüber hinaus unterstützen Ewald Hesse und Louis Curran als Angel-Investoren das österreichische Technologie-Start-up, das seine Netzwerkanalyseplattform in den kommenden Monaten auf den Markt bringen will.

Das Wiener Start-up Kivu Technologies GmbH entwickelt innovative Softwarelösungen für Probleme in der realen Welt. Die Netzwerkanalyseplattform des Unternehmens soll es der Sicherheitsbranche ermöglichen, komplexe Netzwerke und Schlüsselpersonen in Echtzeit zu verstehen. Das Unternehmen wurde 2016 in Wien von Robert Wesley, Jan van Oort und Christian Weichselbaum gegründet. Das multidisziplinäre Team besteht aus Ingenieuren, Entwicklern, Datenwissenschaftlern, Analysten und Sicherheitsexperten.

Datenmanagement mithilfe künstlicher Intelligenz

Das Unternehmen will künstliche Intelligenz (AI) und Machine Learning nutzen, um die Art der Datenintelligenz zu ändern. In einer zunehmend vernetzten Welt seien die vorhandenen Technologien nicht mehr ausreichend, um mit riesigen Datenmengen umzugehen. Die Software von Kivu soll Analysten dabei helfen, Daten und deren Verbindungen auf relevante, überschaubare Netzwerke einzugrenzen und sich auf relevante Inhalte und Verhaltensweisen zu konzentrieren. Nach Angaben des Unternehmens ist die Software hoch skalierbar, um beliebig viele Daten unterschiedlichster Art zu verarbeiten, so dass Analysten sie 200 Mal schneller verstehen und so schneller Entscheidungen treffen können als mit vorhandenen Technologien. Die Software kann laut des Start-ups beliebige Daten sofort in Form eines Netzwerks abbilden und erlaubt es Analysten, zeitkritische Fragen schnell und effizient zu beantworten.

Investoren steigen vor dem Marktstart ein

Apex Ventures ist ein in Europa ansässiger Venture Capital-Fonds, der in Technologie-Start-ups investiert. Zu den Schwerpunkten des Investors mit Sitz in Wien und einem Büro in Frankfurt gehören Digital Media, Business Intelligence & Cybersecurity, FinTech und Future of Work.

Die österreichische Venture Capital-Gesellschaft aws Gründerfonds verfügt über Beteiligungskapital in Höhe von rund 70 Mio. EUR. Die Tochtergesellschaft der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft investiert mit Later Seed- und Series A-Finanzierungen in österreichische Start-ups in der frühen Wachstumsphase. Bislang wurden nach eigenen Angaben 24 Beteiligungen und mehrere erfolgreiche Exits abgeschlossen. Das Portfolio umfasst neben Kivu weitere Software-Unternehmen wie z.B. Frux und Adverity. Die Beteiligung an Kivu ist heuer bereits die elfte Transaktion des aws Gründerfonds.

Der Investmentfokus der Beteiligungsgesellschaft btov Partners liegt auf digitalen und industriellen Technologieunternehmen. Mit Büros in Berlin, Luxemburg und St. Gallen verwaltet der Venture Capital-Investor derzeit rund 300 Mio. EUR.

Kivu Technologies GmbH   Wien (AT)
Tätigkeitsfeld:
Software/Datenanalyse
Investoren: Apex Ventures EuVECA GmbH & Co KG, aws Fondsmanagement GmbH via aws Gründerfonds, b-to-v Partners AG, Business Angels
Volumen: 1,8 Mio. EUR (Seed-Finanzierung)