Bildnachweis: Ulf Büschleb.
Die Entwicklung gen- und zellbasierter Therapien gehört zu den bedeutendsten
Innovationstreibern der modernen Medizin. Während klassische Arzneimittel häufig Symptome behandeln oder Krankheitsverläufe verlangsamen, eröffnen Gen- und Zelltherapien völlig neue Möglichkeiten, Krankheiten direkt an ihren molekularen Ursachen zu bekämpfen. Insbesondere für Menschen mit seltenen Erkrankungen sowie für Patientinnen und Patienten mit bislang schwer oder gar nicht behandelbaren Krebserkrankungen entstehen dadurch neue therapeutische Perspektiven. Gleichzeitig entwickelt sich weltweit ein hochdynamischer Markt, der Wissenschaft, Gesundheitswesen, Industrie und Investoren gleichermaßen in den Fokus rückt.
Vor diesem Hintergrund gewinnt der GeneNovate Investors’ Day zunehmend an Bedeutung.
Die Veranstaltung bringt wissenschaftliche Projektteams, Start-ups, Investoren,
Industrievertreterinnen und -vertreter sowie Expertinnen und Experten aus Politik und
Regulierung zusammen, um die Zukunft der Gen- und Zelltherapien aktiv mitzugestalten.
Ziel ist es, innovative Forschungsergebnisse schneller in die klinische Anwendung zu
überführen und gleichzeitig den Innovationsstandort Deutschland im internationalen
Wettbewerb zu stärken.
Organisiert wird die Initiative vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) im
Rahmen der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien. Der GeneNovate
Investors’ Day versteht sich dabei nicht nur als Konferenz oder Networking-Plattform,
sondern als wichtiger Baustein einer umfassenden Strategie zur Förderung von Innovation,
Translation und Investitionen im Bereich der sogenannten Gene and Cell Therapies (GCT).
Gen- und Zelltherapien als Zukunftsfeld der Medizin
Die Bedeutung von Gen- und Zelltherapien sowie weiterer neuartiger Therapieansätze
nimmt weltweit kontinuierlich zu. Moderne Verfahren ermöglichen es, genetische Defekte
gezielt zu korrigieren, Zellen therapeutisch zu verändern oder sogar Gewebe neu zu
erzeugen. Damit entstehen Behandlungsmöglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch als
wissenschaftliche Vision galten.
Besonders relevant sind diese Entwicklungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen.
Allein in Deutschland sind etwa vier Millionen Menschen von einer seltenen Krankheit
betroffen. Viele dieser Erkrankungen sind genetisch bedingt und konnten bislang nur
symptomatisch behandelt werden. Genbasierte Therapien eröffnen nun die Möglichkeit,
direkt an den genetischen Ursachen anzusetzen und langfristige oder sogar dauerhafte
Behandlungserfolge zu erzielen.
Auch in der Onkologie haben Zelltherapien bereits erhebliche Fortschritte ermöglicht.
Insbesondere CAR-T-Zelltherapien haben gezeigt, dass körpereigene Immunzellen so
modifiziert werden können, dass sie Tumorzellen gezielt erkennen und bekämpfen. Für
Patientinnen und Patienten mit bestimmten Blutkrebsarten eröffnen sich dadurch neue
Chancen, wenn konventionelle Behandlungsverfahren ausgeschöpft sind.
Darüber hinaus entstehen kontinuierlich neue Technologien, die das Innovationspotenzial
weiter erhöhen. Dazu zählen unter anderem Genome Editing-Verfahren wie CRISPR, RNA-
basierte Therapieansätze, exosomale Therapien, Gewebezüchtung sowie die Integration
künstlicher Intelligenz in Forschung, Entwicklung und Produktion. Die Verbindung von
Biotechnologie und digitalen Technologien beschleunigt die Entwicklung neuer Wirkstoffe
erheblich und ermöglicht präzisere, individuell zugeschnittene Therapien.
Internationale Dynamik und globaler Wettbewerb
Das wirtschaftliche und gesundheitspolitische Potenzial gen- und zellbasierter Therapien
wird international längst anerkannt. Insbesondere in Nordamerika und Asien investieren
Staaten, Forschungsorganisationen und private Kapitalgeber Milliardenbeträge in die
Entwicklung entsprechender Technologien und Unternehmen.
Die Zahl klinischer Studien steigt weltweit kontinuierlich an. Gleichzeitig wächst die
Anzahl zugelassener Therapien. In Europa sind inzwischen mehrere Gentherapien sowie
erste Zelltherapien zugelassen. Marktanalysen prognostizieren für die kommenden Jahre
ein starkes Wachstum der Branche und Milliardenumsätze im Bereich der Advanced
Therapy Medicinal Products (ATMPs).
Während andere Regionen gezielt Innovationsökosysteme aufgebaut haben, steht
Deutschland vor besonderen Herausforderungen. Obwohl das Land über eine exzellente
Forschungslandschaft, hochqualifizierte Fachkräfte und international anerkannte
Universitätskliniken verfügt, gelingt die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in
marktfähige Produkte häufig nur eingeschränkt.
Zu den zentralen Herausforderungen zählen komplexe regulatorische Prozesse, hohe
Entwicklungskosten, begrenzte Produktionskapazitäten sowie ein im internationalen
Vergleich zurückhaltendes Investitionsumfeld. Gerade in frühen Entwicklungsphasen fehlt
es vielen Projekten an Risikokapital und unternehmerischer Unterstützung. Dadurch
wandern innovative Technologien teilweise ins Ausland ab oder werden von internationalen
Unternehmen übernommen.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Deutschland seine
wissenschaftliche Stärke besser in wirtschaftliche Wertschöpfung und konkrete
Patientennutzen überführen kann. Der GeneNovate Investors’ Day setzt genau an dieser
Schnittstelle an.
Die Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien
Um die Rahmenbedingungen für Gen- und Zelltherapien nachhaltig zu verbessern, wurde
im Jahr 2022 die Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien initiiert. Der
Auftrag dazu kam vom damaligen Bundesministerium für Bildung und Forschung, das heute
als Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt agiert.
In einem breit angelegten Beteiligungsprozess arbeiteten rund 150 Stakeholder aus
Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft gemeinsam an einer
umfassenden Strategie. Ziel war es, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um
Deutschland langfristig als führenden Standort für Forschung, Entwicklung und Anwendung
gen- und zellbasierter Therapien zu positionieren.
Das Ergebnis dieses Prozesses sind acht zentrale Handlungsfelder mit insgesamt 91
konkreten Maßnahmen. Die Empfehlungen adressieren sämtliche Bereiche der
Wertschöpfungskette – von der Grundlagenforschung über Translation und klinische
Entwicklung bis hin zu Produktion, Finanzierung, Regulierung und Versorgung.
Im Juni 2024 wurde das Strategiedokument offiziell an das Bundesministerium übergeben.
Das Berlin Institute of Health in der Charité übernahm die Moderation des gesamten
Prozesses und fungiert heute als Sprecherinstitution der Strategie. In dieser Rolle
koordiniert das BIH die weitere Ausarbeitung und Umsetzung der vorgeschlagenen
Maßnahmen.
Die Strategie verfolgt dabei zwei zentrale Ziele: die Verbesserung der Versorgung von
Patientinnen und Patienten sowie die Stärkung des Biotechnologiestandorts Deutschland.
Beide Ziele sind eng miteinander verknüpft, da medizinischer Fortschritt zunehmend von
leistungsfähigen Innovationsökosystemen abhängt.
GeneNovate als Brücke zwischen Forschung und Unternehmertum
Eine wichtige Initiative innerhalb dieser Strategie ist das GeneNovate Entrepreneurship-
Programm. Es handelt sich um das erste nationale Gründungsprogramm speziell für den
Bereich der Gen- und Zelltherapien.
Das Programm richtet sich an Forschende, Ärztinnen und Ärzte, Promovierende, Postdocs
sowie fortgeschrittene Studierende, die Interesse an Unternehmensgründungen haben.
Über einen Zeitraum von sechs Monaten erhalten die Teilnehmenden umfassende
Unterstützung bei der Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen.
Die Inhalte reichen von Geschäftsmodellentwicklung und Intellectual Property über
regulatorische Anforderungen bis hin zu Finanzierung, Markteintrittsstrategien und
Unternehmensführung. Begleitet werden die Teilnehmenden von erfahrenen Mentorinnen
und Mentoren aus Wissenschaft, Industrie und Venture Capital.
GeneNovate wurde 2024 als überregionales Pilotprojekt an den Standorten Berlin, Mainz
und München gestartet. Aufgrund der positiven Resonanz und des wachsenden Interesses
wurde das Programm in den folgenden Jahren sukzessive ausgebaut: Bereits 2025 umfasste GeneNovate sechs regionale Standorte, bevor das Netzwerk 2026 auf insgesamt neun regionale Innovationsökosysteme anwuchs. Im Jahr 2026 umfasst GeneNovate bereits neun regionale Innovationsökosysteme in Deutschland und verbindet führende Standorte aus Wissenschaft, Klinik, Biotechnologie und Industrie zu einem nationalen Netzwerk für Gen- und Zelltherapien.
Zu den beteiligten Partnern gehören neben dem BIH unter anderem die Charité, die
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Universitätsmedizin Mainz, die Technische
Universität München sowie zahlreiche weitere Universitäten, Universitätskliniken,
Forschungsinstitute, Innovationszentren und regionale Netzwerke für Gen- und
Zelltherapien. Durch diese breite geografische Aufstellung entsteht ein deutschlandweites
Netzwerk, das wissenschaftliche Exzellenz, klinische Expertise und unternehmerische
Kompetenz miteinander verbindet.
Das Programm verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Exzellenz mit unternehmerischem
Denken zu verbinden. Denn viele vielversprechende Forschungsergebnisse scheitern nicht
an ihrer wissenschaftlichen Qualität, sondern an fehlenden Strukturen für die Translation
und Kommerzialisierung. GeneNovate unterstützt Forschende dabei, den Weg von der
akademischen Innovation hin zu nachhaltigen Unternehmensgründungen und klinischen
Anwendungen erfolgreich zu gestalten und stärkt damit langfristig den Innovations- und
Biotechnologiestandort Deutschland.
Der GeneNovate Investors’ Day als zentrale Netzwerkplattform
Während das Entrepreneurship-Programm Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg
begleitet, schafft der GeneNovate Investors’ Day die Plattform für den direkten Austausch
mit Kapitalgebern und strategischen Partnern.
Die Veranstaltung bringt unterschiedliche Akteure eines komplexen Innovationsökosystems
zusammen. Dazu gehören Start-ups, akademische Projektteams, Venture-Capital-Gesellschaften, Business Angels, Pharmaunternehmen, regulatorische Expertinnen und
Experten sowie politische Entscheidungsträger.
Der Grundgedanke ist einfach: Ohne Finanzierung können selbst die vielversprechendsten
Innovationen nicht zur Anwendung gelangen. Gleichzeitig benötigen Investoren Zugang zu
qualitativ hochwertigen Projekten und wissenschaftlicher Expertise, um fundierte
Investitionsentscheidungen treffen zu können.
Der GeneNovate Investors’ Day schafft hierfür einen strukturierten Rahmen. Neben
Expert*innen-Panels und Einblicken in Industrie- und Patientenperspektive stehen vor
allem Präsentationen innovativer Projekte im Mittelpunkt. Ausgewählte Teams erhalten die
Möglichkeit, ihre Technologien vor internationalen Investoren und Industrievertretern
vorzustellen.
Dabei geht es nicht ausschließlich um Kapitalbeschaffung. Ebenso wichtig sind strategische
Partnerschaften, gemeinsame Entwicklungsprojekte, Lizenzvereinbarungen und der Aufbau
langfristiger Netzwerke.
Erfolgreiche Premiere 2025 und strategische Weiterentwicklung 2026
Der GeneNovate Investors’ Day baut auf einem erfolgreichen Piloten im Jahr 2025 auf.
Die Premiere hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an einem spezialisierten
Austauschformat für Gen- und Zelltherapien in Deutschland und Europa ist. Forschende,
Gründerinnen und Gründer, Investoren, Industrievertreterinnen und -vertreter sowie
Expertinnen und Experten aus dem Gesundheits- und Innovationssektor nutzten die
Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und
Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Gen- und Zelltherapien auszutauschen. Die
positive Resonanz bestätigte den Bedarf an einer Plattform, die wissenschaftliche
Exzellenz, unternehmerische Perspektiven und Finanzierungsmöglichkeiten gezielt
zusammenführt.
Aufbauend auf diesem Erfolg wurde für die diesjährige Ausgabe eine strategische
Entscheidung getroffen: Der GeneNovate Investors’ Day findet bewusst im zeitlichen
Umfeld des bio:cap Life Science & AI Investival sowie der SuperReturn statt. Ziel dieser Terminierung ist es, die internationale Sichtbarkeit des deutschen Gen- und Zelltherapie-Ökosystems weiter zu erhöhen und den Zugang zu relevanten Investorengruppen deutlich zu erleichtern.
Die bio:cap bringt führende Akteure aus den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie,
Künstliche Intelligenz und Gesundheitsinnovationen zusammen und soll sich als wichtige
Plattform für Unternehmensfinanzierungen, Partnerschaften und Technologietransfers
etablieren. Die SuperReturn zählt zu den weltweit bedeutendsten Veranstaltungen für
Private Equity und Venture Capital und versammelt institutionelle Investoren,
Fondsmanager, Family Offices und internationale Kapitalgeber.
Diese Vernetzung unterschiedlicher Veranstaltungsformate spiegelt einen zentralen
Gedanken der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien wider:
Innovationen entstehen nicht isoliert innerhalb einzelner Institutionen oder Branchen.
Vielmehr benötigen sie leistungsfähige Netzwerke, die Wissenschaft, Unternehmertum,
Kapital und politische Rahmenbedingungen miteinander verbinden. Der GeneNovate
Investors’ Day versteht sich deshalb als Teil eines wachsenden Innovationsökosystems, das
Deutschland als führenden Standort für Gen- und Zelltherapien international positionieren
soll.
Berlin als Standort für biomedizinische Innovationen
Die Wahl Berlins als Veranstaltungsort ist kein Zufall. Die Hauptstadt hat sich in den
vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Life-Science- und Biotechnologie-Standorte
Europas entwickelt.
Mit Einrichtungen wie der Charité, dem Berlin Institute of Health (BIH), zahlreichen
Universitäten, Forschungsinstituten und innovativen Biotechnologieunternehmen verfügt
die Region über eine außergewöhnliche Dichte wissenschaftlicher und medizinischer
Expertise. Gleichzeitig ist Berlin-Brandenburg auch ein bedeutender Industriestandort für
die Entwicklung und Herstellung innovativer Therapien. Hierzu tragen unter anderem der
Berliner Standort von Bayer sowie das Berlin Center for Gene and Cell Therapies – einer
Public-Private Partnership zwischen Bayer, Charité und BIH – bei, die den Ausbau von
Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für Gen- und Zelltherapien gezielt
vorantreiben. Ergänzt wird dieses Ökosystem durch weitere nationale und internationale
Pharmaunternehmen am Standort, die zunehmend in innovative Therapieformen
investieren und wichtige Partner für Translation, klinische Entwicklung und Skalierung
darstellen.
Hinzu kommt eine dynamische Start-up-Szene, die zunehmend internationale
Aufmerksamkeit auf sich zieht und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in
marktfähige Innovationen fördert. Die enge Vernetzung von Wissenschaft, Klinik, Industrie
und Kapital macht die Hauptstadtregion zu einem idealen Umfeld für die Entwicklung der
nächsten Generation biomedizinischer Therapien.
Die Bedeutung von Kapital für medizinische Innovation
Die Entwicklung gen- und zellbasierter Therapien gehört zu den kapitalintensivsten
Bereichen der Biotechnologie. Von der präklinischen Forschung über klinische Studien bis
zur Marktzulassung vergehen häufig viele Jahre und erhebliche finanzielle Ressourcen.
Investoren übernehmen dabei eine Schlüsselrolle. Sie stellen nicht nur Kapital bereit,
sondern bringen häufig auch strategische Erfahrung, internationale Netzwerke und
unternehmerisches Know-how ein.
Gleichzeitig unterscheiden sich Investitionen in Gen- und Zelltherapien von klassischen
Venture-Capital-Investments. Entwicklungszeiten sind länger, regulatorische
Anforderungen komplexer und wissenschaftliche Risiken höher. Dafür können erfolgreiche
Innovationen jedoch enorme medizinische und wirtschaftliche Wirkung entfalten.
Der GeneNovate Investors’ Day trägt dazu bei, gegenseitiges Verständnis zwischen
Wissenschaft und Kapitalmarkt zu fördern. Forschende erhalten Einblicke in die
Anforderungen von Investoren, während Kapitalgeber ein besseres Verständnis
wissenschaftlicher Entwicklungen gewinnen.
Zukunftsperspektiven
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, welche Rolle Deutschland im
internationalen Wettbewerb um Gen- und Zelltherapien einnehmen wird. Die
wissenschaftlichen Voraussetzungen sind hervorragend, doch der Erfolg hängt zunehmend
davon ab, wie effektiv Forschung, Unternehmertum, Finanzierung und Regulierung
miteinander verknüpft werden.
Der GeneNovate Investors’ Day ist ein Beispiel dafür, wie solche Verbindungen geschaffen
werden können. Die Veranstaltung bringt Menschen zusammen, die gemeinsam an
Lösungen für einige der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit arbeiten.
Darüber hinaus sendet sie ein wichtiges Signal an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: Die
Zukunft der Medizin entsteht nicht allein im Labor. Sie entsteht dort, wo wissenschaftliche
Erkenntnisse, unternehmerischer Mut, politische Unterstützung und langfristige
Investitionen zusammenkommen.
Mit der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien, dem GeneNovate
Entrepreneurship-Programm und dem GeneNovate Investors’ Day wurden wichtige
Grundlagen geschaffen, um Deutschland als Innovationsstandort nachhaltig zu stärken.
Entscheidend wird nun sein, die entwickelten Maßnahmen konsequent umzusetzen und die
entstandenen Netzwerke weiter auszubauen.
Wenn dies gelingt, könnten Gen- und Zelltherapien nicht nur das Leben von Millionen
Patientinnen und Patienten verbessern, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur
wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands leisten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Seite des Berlin Institute of Health (BIH) – GeneNovate Investors’ Day.



