Series-A-Finanzierung für LegalTech-Start-up JUPUS

NRW.Bank und weitere Investoren mit an Bord

Johanna Antonie Tjaden-Schulte, NRW.Bank
Johanna Antonie Tjaden-Schulte, NRW.Bank

Bildnachweis: NRW.Bank.

Die NRW.BANK beteiligt sich über ihren Venture-Capital-Fonds NRW.Venture mit 3 Mio. EUR am Kölner LegalTech-Start-up JUPUS. Das Investment erfolgt im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde, in der das Unternehmen insgesamt 13 Mio. EUR eingeworben hat. Die Runde wird von Semapa Next angeführt. Darüber hinaus beteiligen sich die Bestandsinvestoren Acton Capital und High-Tech Gründerfonds erneut.

JUPUS entwickelt eine KI-Lösung für Anwaltskanzleien, die administrative Prozesse automatisiert und Kanzleien bei der Bearbeitung juristischer Arbeitsabläufe unterstützt. Das sogenannte KI-Sekretariat übernimmt unter anderem Mandantenanfragen, Terminbuchungen sowie die Erstellung von Schriftsätzen und ermöglicht eine DSGVO-konforme Kommunikation. Insbesondere kleine und mittlere Kanzleien sollen so dem Fachkräftemangel bei Rechtsanwaltsfachangestellten begegnen und ihre administrativen Prozesse effizienter gestalten. „Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Fachkräfte zu entlasten und Prozesse effizienter zu gestalten. JUPUS zeigt, wie innovative Technologie konkrete Herausforderungen einer Branche löst“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserem Investment unterstützen wir das Wachstum eines jungen Unternehmens aus Nordrhein-Westfalen, das digitale Lösungen für den Legal-Markt entwickelt.“ Mit dem frischen Kapital will JUPUS seine juristische Arbeits-KI weiterentwickeln, die Marktposition in Deutschland stärken und die Expansion in weitere europäische Märkte vorbereiten.