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[caption id="attachment_25754" align="alignnone" width="638"]Venture Capital Magazin 7-8/2013[/caption]

Titelthema:

Corporate Venture Capital im Aufwärtstrend: Warum deutsche Konzerne auf Start-ups fliegen

Panthermedia/Valerijs Kostreckis

Deutsche Konzerne setzen wieder verstärkt auf Corporate Venture Capital. Treiber des Trends sind das viele Cash in den Kassen und die Herausforderung, sich auch extern nach neuen und das eigene Geschäft ergänzenden Geschäftsideen umzusehen. Gefragt sind Innovationen, die strategisch ins Konzernkonzept passen.

Das Münchner Medienhaus audio media group (www.audiomediagroup.de) startet einen eigenen Accelerator. Die German Ventures GmbH (www.german-ventures.com) hat bereits drei Unternehmen ins Portfolio aufgenommen.

Business Angels sind unverzichtbar für die Entstehung von Innovationen und die Start-up-Landschaft in Deutschland. Carsten Rudolph, evobis, und Benedikte Hatz, netzwerk nordbayern, interviewen Angels und erfahren aus der Praxis, was den Engeln Flügel verleiht. Jeder Business Angel investiert und unterstützt auf seine eigene Art – aber worin sind sich die privaten Investoren einig? Zum Auftakt der Interviewreihe verraten Dr. Benedikte...

Quandoo (www.quandoo.de) überzeugt in der zweiten Finanzierungsrunde neben den Altinvestoren, zu denen die Familie Sixt (www.sixt.de), Atlantic Capital Partner (www.atlanticcp.com) sowie eine Reihe von Business Angels gehören, auch Holtzbrinck Ventures (www.holtzbrinck-ventures.com) und sammelt einen hohen siebenstelligen Betrag ein.

[caption id="attachment_25735" align="alignnone" width="848"]Applaus für das erste 1 Mio. EUR-Crowdinvesting in DeutschlandPanthermedia[/caption]

Applaus, Applaus! Das Start-up AoTerra (www.aoterra.de) hat auf der Plattform Seedmatch (www.seedmatch.de) einen neuen Rekord aufgestellt und 1 Mio. EUR von Kleinanlegern eingesammelt. Bisher hat die Crowd diese Summe nur dem Filmprojekt Stromberg zur Verfügung gestellt, ein Unternehmen konnte noch keine siebenstellige Summe einwerben. AoTerra nutzt die Abwärme von Servern zur Beheizung von Immobilien und verknüpft sie zu einem dezentralen Rechenzentrum. Im Interview erklärt Lars Olbrich, Leiter Business Development von AoTerra, wie dem Jungunternehmer das Kunststück gelungen ist.

In Braunschweig entsteht offenbar eine neue Venture Capital-Gesellschaft. Die Ostfalia Hochschule initiiert gemeinsam mit der Unternehmerfamilie Mast, die hinter der Marke Jägermeister steht, und der TU Braunschweig die Academic Ventures GmbH & Co. KG.

Der Deutsche Bundesrat hat seine Verhandlungen zum Investmentrecht im AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz vertagt. Ein neuer Termin wurde noch nicht festgelegt. Damit gerät der Zeitplan für die fristgerechte Umsetzung der AIFM-Richtlinie am 22. Juli 2013 in Gefahr.

Panthermedia/Christian Cueni

Im Moment ist mal wieder ein richtiges Start-up-Bonanza ausgebrochen: Pre-revenue, Early Stage, Product Only, Technology-Plattform, Concept dies und das. Business Angel eintüten, ein bis zwei Jahre arbeiten, Master gähn... Besser mal ein Start-up gründen und sein Glück in der Lotterie probieren? Leider sind bei 1.000 Start-ups pro Jahr allein im „Berlin Valley“ die allerwenigsten wirklich besonders innovativ. Da ist die hundertste Mobile Payment App genauso dabei wie das dreiundsiebzigste Massive Multi Player Game.

GlobalFoundersCapital (www.globalfounders.vc) beteiligt sich im Zuge einer ersten Finanzierungsrunde in ungenannter Höhe an Lingoda (www.lingoda.com).

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Philip Siefer von Stickvogel.

Die deutsche Internetwirtschaft blüht und gedeiht. Der Sektor beschäftigte 2011 210.000 Menschen und dürfte bis 2016 jährlich um etwa 11% wachsen, ergab eine Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little (www.adlittle.de) und des Branchenverbands eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de).

Panthermedia

Bislang gibt es keine detaillierten Rechtsvorschriften über die Einordnung von Companion Diagnostics oder auch „therapiebegleitenden Diagnostika“. In dem Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung über In-vitro-Diagnostika wird ein „therapiebegleitendes Diagnostikum“ definiert als „ein Produkt, das speziell dafür bestimmt ist festzustellen, ob eine bestimmte Therapie für Patienten mit einem bereits diagnostizierten Zustand bzw. einer bereits bekannten Prädisposition geeignet ist“. Vereinfacht dargestellt handelt es sich somit bei Companion Diagnostics um Tests, die aufzeigen, ob in dem spezifischen Fall die geplante Therapie zu einem Erfolg führen kann.

 

Die S-UBG Gruppe (www.s-ubg.de) hat im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von 6,2 Mio. EUR erwirtschaftet und damit das Ergebnis vom Vorjahr (0,5 Mio. EUR) deutlich gesteigert. Auch das Volumen der Neuinvestments steigerte die Sparkassenbeteiligungsgesellschaft aus Aachen von 4,4 Mio. EUR 2011 auf 6,7 Mio. EUR 2012.

 

Panthermedia/Alexander Raths

Die Bestimmung individuell ausgeprägter molekularer Krankheitsmerkmale bildet die Basis der personalisierten Medizin. Diagnostische Tests, die diese Biomarker identifizieren, können mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob ein bestimmtes Medikament bei einem bestimmten Patienten wirkt und für ihn verträglich ist. Als „Companion Diagnostics“ (begleitende Diagnostik) verbessern diese Tests die Kosten-Nutzen-Relation medikamentöser Therapien erheblich.