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Panthermedia/Jens Ickler

Der rege Handel mit „Distressed Assets“ kommt, wie so vieles, ursprünglich aus den USA. Auslöser war die Savings & Loan Crisis in den achtziger Jahren. Es gibt seither im Wesentlichen zwei Ausprägungen: den Kauf/Verkauf von Unternehmen in Sondersituationen sowie den Handel mit notleidenden Krediten. In Deutschland setzte sich dieser Trend erst um das Jahr 2003 durch – wächst jedoch zusehends. Aktuell verstärkt sich das Interesse an Distressed Assets erneut, denn deutsche Unternehmen kämpfen im Nachgang der Finanzkrise mit der in der Eurozone immer noch vorherrschenden Unsicherheit.

Bundeswirtschaftsminister, Dr. Philipp Rösler, zeichnete auf dem Kongress „Junge IKT-Wirtschaft: Gründen - Investieren – Wachsen“ in Berlin die Preisträger des Wettbewerbs „IKT-Gründung des Jahres“ aus. Die vier Siegerunternehmen kommen aus Regensburg, Karlsruhe, München sowie dem brandenburgischen Hennigsdorf und teilen insgesamt 100.000 EUR unter sich auf.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (www.deutsche-beteiligung.de) beteiligt sich gemeinsam mit dem von ihr verwaltete Private-Equity-Fonds DBAG Expansion Capital Fund an inexio (www.inexio.net).

Evonik

Ähnlich wie Talanx im Spätherbst letzten Jahres hat auch Dauer-IPO-Kandidat Evonik „die Vorbereitungen für eine geplante Notierungsaufnahme wieder aufgenommen“, so das offizielle Wording. Im Vorjahr scheiterte ein IPO markanterweise an der Griechenland-Wahl am 17. Juni. Tatsächlich scheint die Börsenlage endlich dermaßen stabil, dass sich Evonik an die Öffentlichkeit traute – von milliardenschwerem Emissionsvolumen kann freilich keine Rede sein: Viel mehr als ein ‚Börsengang light‘ kam für die beiden Alteigner Ruhrkohle AG (RAG, 75%) und CVC Capital (25%) auch jetzt nicht in Frage. Am heutigen Tag fand daher nicht mehr als eine reine Notierungsaufnahme statt (‚Listing‘), kleinere Aktienpakete waren im Vorfeld bei handverlesenen institutionellen Investoren platziert worden.

Heute ist Girls‘ Day im Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München. 24 Schülerinnen sind zu Besuch bei Biotech-Unternehmen und lernen in Laboren, Büros und Werkstätten den Fachbereich näher kennen. 

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat das das Gesetz zur Regulierung alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz) beschlossen.

Der Software-Gigant Microsoft interessiert sich verstärkt für Start-ups. Im Interview mit unserem Redakteur Benjamin Heimlich spricht Peter Jeager, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland, über die „BizSpark on Tour“, wieso das Berliner Pop-up-Office „Dark Side Bakery“ hieß und wie sich der Software-Riese um Gründer bemüht.

Afinum (www.afinum.de) hat das Fundraising für seinen neuen, siebten Fonds nach nur fünf Monaten mit dem ersten und einzigen Closing beendet.

Die Sozietät SJ Berwin (www.sjberwin.com) hat zwei neue Partner in Deutschland berufen: Dr. Michiel Huizinga und Karsten Seidel stoßen ab Mai zum Team.

Die EU-Kommission denkt offenbar über eine Erweiterung der Kontrollpflichten bei Unternehmensbeteiligungen nach. So könnten künftig auch Minderheitsbeteiligungen einer Fusionskontrolle unterzogen werden.

Hilfe vom großen Bruder: Der Software-Gigant Microsoft unterstützt Start-ups bei der Entwicklung der eigenen App. Im Rahmen des Programms „BizSpark on Tour“ (www.microsoft.de/bizspark) lädt Microsoft Start-ups und Entwickler in seine Coworking Locations in Berlin, München und Köln.

„Den österreichischen Risikokapitalgebern geht das Geld aus, obwohl ausreichend Bedarf für Investitionen besteht.“ Zu diesem wenig überraschenden Fazit kommt eine Studie zum österreichischen Wagniskapitalmarkt, die im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Förderbank aws erstellt wurde.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Wilm Prawitt von Fixxoo.de.

Die Beratungsgesellschaft Alvarez & Marsal beruft Johann Stohner zum Managing Director.

KPS Capital Partners (www.kpsfund.com) haben den Fonds KPS Special Situations Fund IV bei 3,5 Mrd. USD geschlossen.