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In nur 48 Minuten hat das Start-up Protonet im November 200.000 EUR Startkapital eingesammelt. Seine Investoren erreichte das Unternehmen online auf einer Crowdinvesting-Plattform. Protonet ist nicht das erste Start-up, dass von Privatinvestoren in kurzer Zeit Kapital erhalten hat – der Markt für Schwarmfinanzierung in Deutschland boomt. Die Entwicklung füllt nicht nur Start-up-Kassen, sondern macht Entrepreneurship in der breiten Öffentlichkeit zum Thema. Alles nur Hype oder der Beginn einer neuen Finanzierungsära? Das VentureCapital Magazin hat nachgefragt.

[caption id="attachment_25019" align="alignnone" width="450"]Venture Capital Magazin 2/2013[/caption]

Titelthema:

Crowd, Crowd, Hurra! - Wie nachhaltig ist der Boom der Schwarmfinanzierung?

Die schwedische HMS Networks übernimmt die Ixxat Gruppe (www.ixxat.de). 32 Mio. EUR zahlt der Stratege an die bestehenden Gesellschafter, darunter die BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (www.bwku.de).

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Welche Gegend wirkt auf viele Internet-Gründer noch anziehender Berlin? Natürlich San Francisco! Das dachte sich auch Frederik Fleck und machte sich auf ins Land der scheinbar unbegrenzten Start-up-Möglichkeiten. Als geschäftsführender Gesellschafter von Richond View Ventures liegt sein Investitionsschwerpunkt auf auf Internet, Mobile und Medien.

[caption id="attachment_24799" align="alignnone" width="752"]Andreas Thümmler (links) und Nicolas Gabrysch[/caption]

Die deutsche Internetwirtschaft boomt, 2012 mangelte es nicht an größeren Finanzierungsrunden und lukrativen Exits. Kapital für Beteiligungen und Zukäufe ist in Hülle und Fülle vorhanden  - die Herausforderung besteht darin, attraktive Targets zu finden, beobachten Nicolas Gabrysch und Andreas Thümmler. Der Anwalt und der Corporate Finance-Berater zählen zu den aktivsten Beratern in der deutschen Szene. Im Interview geben sie eine Markteinschätzung und erklären, was ein Start-up zum Exit-Kandidaten macht.

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Es verstecken sich schon einige spannende Geschichten hinter den Anbietern von Online Games. Jetzt können Online Gamer aber selber (Spiel-)Geschichte als Gründer schreiben. Denn in der Start-up-Simulation Startup49 können Spieler ihr eigenes Unternehmen starten und erfolgreich wachsen lassen. Kopf hinter dieser Idee ist der Sohn von Zanox-Gründer Thomas Hessler.

[caption id="attachment_24702" align="alignnone" width="800"]Finderly GmbHKatharina Klausberger in der Mitte ihres Teams, mit dem sie Shpock umsetzt, die [/caption]

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Katharina Klausberger von der Finderly GmbH, dem Start-up hinter Shpock.

Im Rahmen einer Seed-Finanzierung hat das auf LED-Leuchtmittel spezialisierte LEDexchange Kapital von den High-Tech Gründerfonds eingesammelt.

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Crowdinvesting ist momentan in aller Munde und schnell stellt sich die Frage: Alles nur Hype oder der Beginn einer neuen Finanzierungsära? Ab 4. Februar beleuchtet vc-magazin.de eine ganze Woche lang das Trendthema.

SeaLife Pharma

Wirkstoffe aus dem Meer im Land der Berge – mit dieser Idee hat sich Sealife Pharma im vergangenen Jahr ein 2-Mio.-EUR-Investment gesichert. Die Finanzspritze kam genau zur richtigen Zeit: Eineinhalb Jahre lang konnten die Firmengründer um CEO Dr. Alexander Pretsch ihr Start-up nur dank externer Forschungsaufträge durch die Wirtschaftskrise lavieren. Dann brauchten sie dringend Kapital für ihr eigentliches Ziel – aus Meeresorganismen ein Medikament entwickeln, das gegen antibiotikaresistente Keime wirkt.

Die H.I.G. Europe (www.higeurope.com), der europäische Arm der auf mittelständische Unternehmen fokussierten Beteiligungsgesellschaft H.I.G. Capital (www.higcapital.com), hat die Anvis Gruppe (www.anvisgroup.com) an den japanischen Autozulieferer Tokai Rubber Industries (www.tokai.co.jp/english/) verkauft.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (www.deutsche-beteiligung.de) blickt in doppelter Hinsicht zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: Zum einen kommt sie in einer von ihr und dem Magazin Finance erstellten Statistik zu dem Urteil, dass der deutsche Markt für mittlere Management Buyouts das Vorjahresniveau fast unverändert bestätigen konnte. Zum anderen erwirtschaftete die DBAG im Geschäftsjahr 2012 einen Konzernüberschuss von 44,5 Mio. EUR.

Die European Private Equity & Venture Capital Association (EVCA) (www.evca.eu) ernennt Michael Collins zum neuen Public Affairs Director.

Laubwerk (www.laubwerk.com), ein Start-up für 3D-Vegetation, gewinnt die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) (www.ilb.de), die sich über den Frühphasenfonds Brandenburg (www.fruehphasenfonds-brandenburg.de) engagiert, und einen Privatinvestor als neue Beteiligte.

[caption id="attachment_24767" align="alignnone" width="416"]Dr. Holger Ulland, O-Flexx[/caption]

Ein Unternehmen zu führen und weiterzuentwickeln ist keinesfalls immer vergnügungssteuerpflichtig. Dr. Holger Ulland, CEO des Thermoelektrik-Unternehmens O-Flexx Technologies kann davon ein Lied singen. Als die Firma 2011 in der Krise steckte und Vorstand und Investoren absprangen, übernahm er Verantwortung: Der bisherige Business Development Director wurde Vorstandsvositzender und fährt seither einen beeindruckenden Sanierungskurs. Auf dem German Venture Day überzeugten er und sein Team das Publikum. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen mit Investoren – in guten wie in schlechten Zeiten.