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[caption id="attachment_23630" align="alignnone" width="411"]IBB Beteiligungsgesellschaft mbHMarco Zeller ist Geschäftsführer der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH[/caption]

Berlin ist als Unternehmensstandort in der ersten Liga angekommen. Vor allem rund um Internetthemen führt europa-, wenn nicht weltweit kein Weg mehr an der deutschen Hauptstadt vorbei. Nicht nur Beteiligungskapitalgeber, Berater und Konzerntöchter eröffneten zuletzt dort Dependancen, um näher am Geschehen zu sein. Für die IBB Beteiligungsgesellschaft hingegen ist Berlin seit Jahren der Heimatmarkt. Mathias Renz vom VentureCapital Magazin sprach mit Geschäftsführer Marco Zeller.

Unter dem Motto „Sustainable Partnership“ traf sich gestern die österreichische Beteiligungsbranche zur Jahrestagung des Branchenverbands Austrian Private Equity and Venture Capital Association (AVCO). Das Thema Nachhaltigkeit steht derzeit im Mittelpunkt der Aktivitäten vieler Beteiligungshäuser: Sie wollen Hand in Hand mit den österreichischen Unternehmern Wertsteigerung für die einheimische Wirtschaft erarbeiten. Neben der angestrebten Partnerschaft mit dem Mittelstand standen auch die Themen Regulierung, M&A, Frühphasenfinanzierung und Krisensituationen auf der Agenda.

Bereits zum zweiten Mal findet eine Art Speeddating für die deutsche M&A-Branche statt. Im Anschluss an den Deutschen Eigenkapitaltag des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (www.bvkap.de) laden der BVK, der Bundesverband Mergers&Acquisitions (www.bm-a.de) und die unabhängige Unternehmensbörse M&A Exchange im Jüdischen Museum in Berlin Berater, Investoren und Unternehmer ein, sich über mögliche Schnittstellen sowie konkrete Projekte auszutauschen. Hierfür wurde das aus...

Motivierte Gründer und gute Ideen gibt es in der Region Aachen zuhauf – damit es auch am notwendigen Startkapital nicht fehlt, haben die NRW.Bank und die Sparkasse Aachen 2007 einen Seed-Fonds speziell für Start-ups aus der Region aufgelegt. Mittlerweile ist der Fonds ausinvestiert, doch der Nachfolger steht schon in den Startlöchern: Der „Seed Fonds II für die Region Aachen“ stellt insgesamt 10,3 Mio. EUR zur Verfügung, pro Unternehmen können bis zu 850.000 EUR investiert werden, zusammen mit Koinvestoren sogar bis zu 1,7 Mio. EUR. Harald Heidemann, Geschäftsführer der Managementgesellschaft, erklärt im Interview, was die Region zu einem dynamischen Start-up-Standort macht.

Nach der Geschäftsausweitung in Russland forciert die Nanostart AG (www.nanostart.de) nun die Expansion in Asien: Dazu wurde zusammen mit Investmentpartnern die neue Gesellschaft Nanostart Asia Pacific Pte Ltd gegründet.

Bei der Meldung der Halbjahreszahlen 2011 sah es für die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) (www.dewb-vc.com) noch ziemlich mau aus: Null Exits, Verlust und Rückgang des Eigenkapitals. Der heute veröffentlichte Geschäftsbericht (PDF) bestätigt aber die damalige Ankündigung (und die vorläufigen Zahlen von Februar 2012), dass die wirklich guten Nachrichten erst nach dem Stichtag kommen: vier Exits spülten 36 Mio. EUR in die Kasse.

Im ersten Quartal des Jahres gingen die Investitionen der 33 Teilnehmer des Venture Capital-Panels im Vergleich zum Vorquartal um 26% auf 64 Mio. EUR zurück. Auch die Anzahl der Beteiligungen ist gefallen: Beliefen sich diese im Vorquartal noch auf 145, so wurden nun lediglich 109 gemeldet.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist, als die Karriere in Wissenschaft oder Unternehmen, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welche Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im wöchentlichen Gründerinterview - heute ist es Sonja Groneweg von Wunschfutter GmbH.

Die neuen Hoffnungsträger im Silicon Valley sammeln scheinbar leicht mehrere 100 Mio. USD Venture Capital ein. Dropbox hat 257 Mio. USD, Pinterest 40 Mio. USD und NestLabs über 50 Mio. USD eingeworben – und zwar jeweils zu schwindelerregenden Bewertungen. Die meisten Gründer in Deutschland stehen aber einer ganz anderen Wirklichkeit gegenüber. Sie streben zwar eine mehrere Millionen umfassende Durchfinanzierung ihres Businessplans an, erhalten jedoch dafür selbst von Investoren, die sich auf Early Stage-Finanzierungen spezialisiert haben, zumeist nur Absagen. Warum spielen die deutschen Investoren nicht mit und warum ist das letztlich auch nicht im Sinne der Gründer?

[caption id="attachment_23626" align="alignnone" width="608"]Dr. Stephan Beyer ist Investment Director bei der börsennotierten Venture Capital-Gesellschaft Ventegis Capital AG.[/caption]

Die Energieversorgung vor 200 Jahren war hauptsächlich dezentral organisiert. Das hatte vornehmlich damit zu tun, dass es kaum Infrastruktur für den Transport von Strom und Wärme gab. Der antiquierte Küchenofen ist gewissermaßen ein Beispiel für historisch-dezentrale Energieversorgung. Die Elektrifizierung der Gesellschaft hat den Trend umgekehrt: Strom konnte am effizientesten zentral in großen Generatoren produziert und mittels entsprechender Leitungen verteilt werden. Bis heute hat sich an diesem Grundkonzept nicht viel verändert, außer dass die Anlagen zur zentralen Stromproduktion immer leistungsfähiger und größer geworden sind. Markanteste Beispiele hierfür sind die an großen Stauseen betriebenen Wasserkraftwerke und die Atomkraftwerke. Die in den letzten Jahren stark angestiegene und zukünftig noch vermehrt ansteigende Produktion von erneuerbaren Energien hat den Effekt, dass dezentrale Energieversorgung unter den Gesichtspunkten der Effizienz und Sicherheit als bessere Alternative erscheint.

Der Erfolg von Technologieunternehmen beruht nicht nur auf hohen Umsatzzahlen und effizienten Kostenstrukturen, sondern in immer größerem Maß auf dem geeigneten Schutz der eigenen Innovationen. Dabei sind gewerbliche Schutzrechte, vor allem Patente die wesentlichen Instrumente, um diesen Schutz aufzubauen. Beispiele, wie der Patentstreit zwischen dem Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) und der NTP Inc. zeigen, dass die richtigen Strategien zum Aufbau des eigenen Schutzrechtsportfolios sowie zum Umgang mit Schutzrechten Dritter für Unternehmen überlebenswichtig sind. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht in allen innovativen Unternehmen angekommen, sodass immer noch viel zu häufig typische Fehleinschätzungen zu beobachten sind.

Historisch niedrige Zinsen bereiten institutionellen wie privaten Investoren derzeit große Probleme, angemessene Renditen zu erwirtschaften. Vermeintlich sichere Staatsanleihen haben sich zu Risikopapieren entwickelt. Vor dem Hintergrund drohender Inflationssteigerungen geht es gerade für viele Privatanleger eher um Vermögenserhalt als um -vermehrung. Experten sagen daher für die kommenden Jahre einen Run auf alternative Anlageklassen voraus. Welchen Beitrag kann Private Equity zur Stabilisierung des eigenen Portfolios leisten?

Wir beobachten zurzeit einen Umbruch in der Beleuchtungstechnologie. Die altvertraute Glühlampe, die unsere Welt für mehr als 100 Jahre erleuchtet hat, wird aus dem Beleuchtungsmarkt ausgephast und durch Technologien ersetzt, die eine höhere Lichtausbeute pro elektrischem Energie-Eintrag ermöglichen. Inzwischen ist sogar bereits die Standard-60-Watt-Glühlampe vom Markt verschwunden. Energiesparlampen werden von vielen als Zwischenschritt angesehen, bevor LED-basierte Beleuchtungssysteme den Markt der Allgemeinbeleuchtung mehr oder weniger komplett übernehmen werden. Derzeit sehen wir den Anfang dieser Entwicklung und erwarten ein großes Marktwachstum für LED-Beleuchtungslösungen.

Mit Stromerzeugungsprognosen aus Wind und Sonne lassen sich signifikante Kosteneinsparungen entlang der Energie-Wertschöpfungskette realisieren, ist die enercast GmbH (www.enercast.de) überzeugt.

Green (is) Back

Die robusten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2011 haben zu einer weiteren Erholung am M&A-Markt beigetragen. Die steigende Anzahl an M&A-Transaktionen im Cleantech-Sektor spiegeln die positiven makroökonomischen Verhältnisse wider und zeigen, dass die Talsohle durchschritten ist.